- Klasse des Aufstiegs — technisch.
- Gebiet des Aufstiegs — Zentraler Tian Shan, Kamm, Karakol-Tal.
- Gipfel, seine Höhe, Aufstiegsroute: Pik Karbyschew, 4700 m, über den Ostgrat.
- Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie — 3B.
- Charakteristik der Route: Höhenunterschied — 780 m, durchschnittliche Steilheit — 40°.
- Eingeschlagene Haken für die Sicherung: Fels — 6 Stück, für die Schaffung von Zwischenankern wurden keine Haken verwendet.
- Anzahl der Gehstunden:
- vom oberen Basislager unter dem Gletscher bis zum oberen Nachtlager — 2 Std.
- vom oberen Nachtlager bis zur Rinne — 30 Min.
- Aufstieg durch die Rinne — 40 Min.
- vom Kontrollturm bis zum Gipfel — 5 Std.
- Abstieg auf dem Aufstiegsweg — 1 Std. 30 Min.
- Rückkehr ins Basislager — 1 Std. 30 Min.
Gesamtzeit — 10 Std.
- Anzahl der Übernachtungen und ihre Charakteristik: eine Übernachtung gibt es unter dem Pik Karbyschew. Die Route wurde ohne Übernachtungen zurückgelegt.
- Nachname, Vorname, Vatersname des Leiters, der Teilnehmer und ihre sportliche Qualifikation: Serdjukow Iwan Iwanowitsch 1. sp. Kategorie — Leiter, Nikonow Wiktor Petrowitsch 1. sp. Kategorie — Teilnehmer, Below Sergei Wiktorowitsch 1. sp. Kategorie — Teilnehmer, Nemirovskij Juri Borissowitsch 1. sp. Kategorie — Teilnehmer, Agafonow Gleb Iwanowitsch 1. sp. Kategorie — Teilnehmer, Taran Nikolai Astachowitsch 1. sp. Kategorie — Teilnehmer
- Trainer der Mannschaft — Koreneva Irina Efimovna — MS
- Datum des Aufbruchs zur Route und Aufstieg — 7. August 1978.
Beschreibung der Route
Abschnitt R0–R1
Am unteren Teil des Nordosthangs des Pik Karbyschew gibt es drei deutlich ausgeprägte Schutthalden.
Von den oberen Übernachtungen gehen wir über den Gletscher, halten uns auf der rechten Seite. Nach 30 Minuten erreichen wir den Fuß der rechten Schutthalde und beginnen den Aufstieg. Die Schutthalde verengt sich und wird zu einer Rinne. Im oberen Teil der Rinne gelangen wir über Schutthalden nach rechts oben auf den Sattel des Ostgrats des Pik Karbyschew.
Wir errichten einen großen Kontrollturm, knoten uns an und gehen den Grat hinauf.
Abschnitt R1–R2
Vom Kontrollturm aus bewegen wir uns gleichzeitig mit 5 Seilen. Das Klettern ist nicht schwierig, aber der Grat ist stark zerstört (Abb.3). Wir gelangen zu einer inneren Ecke, die auf den Grat mündet.
Abschnitt R2–R3
Die Ecke durchqueren wir mit Hakenversicherung. Das Klettern ist schwierig, viele lose Steine, hilfreich ist, dass fast das gesamte Eis in der Ecke herausgeschmolzen ist. Seilsicherung: 4 Haken, Vorsprünge (Abb.4–5–6).
Abschnitt R3–R4
Weiter auf dem Grat aus großen Blöcken (Abb.7) erfolgt die Fortbewegung abwechselnd und gleichzeitig bis zum nächsten Aufschwung des Grates über 3 Seile. Den Aufschwung passieren wir rechts über eine Platte bis zur Ecke (Abb.8). Hinter der Ecke ein schwieriger Travers über die Wand 4 m in die innere Ecke, 2 Haken, Vorsprünge. Die Ecke führt auf den Grat (Abb.9–10).
Abschnitt R4–R5
Weiter folgt ein einfacher Grat mit Schneefeldern, der zum Hauptnordhang des Gipfels führt. Der Aufstieg auf ihn erfolgt über eine nasse Ecke (Abb.11) links über Platten abwechselnd. Vorsprünge. Wir durchschlagen den Überhang und gelangen auf den schneebedeckten Grat.
Abschnitt R5–R6
Auf dem schneebedeckten breiten Grat gehen wir zum Gipfel. Stellenweise tritt Eis zutage. Wir ziehen Steigeisen an. Wir erreichen den Gipfel. Vom oberen Sturm-Lager bis zum Gipfel benötigten wir 5 Stunden. Der Abstieg auf dem Aufstiegsweg dauerte 2 Stunden. Zweimal organisierten wir einen sportlichen Abstieg über 20–40 m.
Empfehlungen
Die Route ist bei jedem Wetter begehbar. Bei der Begehung der Route zu Beginn der Saison ist es obligatorisch, Folgendes mitzuführen:
- 2 Eishaken.
Den Abstieg vom Gipfel sollte man auch für die übrigen Routen (4B und 5A) als Hauptroute und völlig sicher empfehlen.
| Datum | Bezeichnung des Abschnitts | Durchschnittliche Steilheit in Grad | Länge in Metern | Charakter des Reliefs | Schwierigkeit | Zustand | Versicherung (Fels-/Eishaken) | Wetterbedingungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 8.08.1978 | R0–R1 | 35–40° | 700 | Schutthalde, Rinne | II | Lose | - | - |
| R1–R2 | 20–25° | 140 | Zerstörte Felsen | III | Lose Steine | Gleichzeitig | ||
| R2–R3 | 55–60° | 40 | Ecke, Platten | IV | Felsen, lose Steine | Vorsprünge (5 Stück) | ||
| R3–R4 | 25° | 120 | Große Blöcke | III | Felsen (b.t.) | Abwechselnd, Vorsprünge | ||
| R4–R5 | 45° | 400 | Ecke, Wand, scharfer Grat | IV | Felsen, Schnee | 2. Vorsprünge | ||
| R5–R6 | 45° | 500 | Nasse Ecke, schneebedeckter Grat | III | Felsen, Schnee, Eis | Abwechselnd, Gleichzeitig | Gut |
Foto 1


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