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Bericht über die Besteigung des Karakolskij Pik

über den NO-Grat der Alpinistengruppe des Nowosibirsker Regionalrats der DSO "Trud" für die Meisterschaft des ZSDSO "Trud" 1966

Ich genehmige:

Vorsitzender des Nowosibirsker Regionalrats der DSO "Trud" (W. Parygin)

Beschreibung der Route

Die Beschreibung des Weges erfolgt in Abschnitten, die durch Zahlen markiert sind, und innerhalb der Abschnitte durch Punkte auf der Route. Die Durchgangszeit der Abschnitte ist für den ersten angegeben.

  1. August 1966. Anmarsch vom Basislager - Höhe 2700 m auf Iikchat über den On-tor-Gletscher zum Nachtlager unter der Route - 7 Std. Höhe 3400 m.

  2. August 1966. Aufbruch vom Biwak um 7:00 Uhr.

  3. Überquerung des Gletschers mit 20–25° Steilheit, Aufstieg über den Lawinenkegel mit 35° zum Bergschrund, Übergang über den Bergschrund auf einer Brücke (Foto 1) - Zeit 1 Std.

  4. Traversieren über einen eisigen Hang, der mit Schnee bedeckt ist, mit 50° Steilheit - 35 m nach rechts zu Felsausläufen (Foto 2), Eis ist angeweht. Bewegung auf Steigeisen. Sicherungen - zwei Eishaken, Felsvorsprünge. 25 Min. Vereiste, zerfallene Felsen 70° - 35 m. Sicherung - Felshaken, Vorsprünge - 35 Min. Vereiste, zerfallene Felsen 70° - 65 m (Foto 3). Sicherung - 1 Eishaken, 5 Felshaken. Zeit 1 Std. 20 Min.

  5. Felsen 70° - 25 m, dann Felsen 85° - 20 m (Foto 4). Sicherung - 7 Felshaken, Vorsprünge. Zeit 1 Std. 50 Min.

  6. Eishang (Foto 5) 60° mit Felsausläufen 50 m, weiter Steilheit 70° 30 m und weitere 40 m - Felsen mit 75° Steilheit. Schwieriges Klettern mit Säubern von Eis- und Schneeanhaftungen. Sicherungen - 3 Felshaken, 3 Eishaken, 3 Vorsprünge. Zeit 1 Std. 40 Min.

  7. Monolithische, glatte Felsen mit einer Gesamteilheit von 70° - 80 m (Foto 6). 8 Felshaken geschlagen. Zeit 1 Std. 30 Min. Wegen Unwetters - Gewitter, Abbruch auf ein Biwak um 15:00 Uhr.

Insgesamt arbeiteten wir am ersten Tag einschließlich Anmarsch 7 Std. 20 Min. Geschlagene Haken:

  • Felshaken - 22
  • Eishaken - 7
  1. August 1966. 6. Aufbruch vom Nachtlager um 7:00 Uhr. Zunächst Schneegrat 45 m - 35°, dann Eishang mit Felsausläufen 25 m - 60°. Weiter 50 m sehr steiler bis 80° (Foto) Eishang mit Ausstieg hinter einer Eispyramide.

Stufenschlagen praktisch über dem Kopf. Sicherung über 8 Eishaken. Schneehang 35 m - 55° und 40 m mit 40° Steilheit. Unter dem Schnee Eis. Sicherung: 5 Eishaken. Gesamtzeit - 8 Std. 30 Min.

  1. Eisgrat 45 m - 60°, 4 Eishaken geschlagen. Stufenschlagen.
  2. Schneegrat 100 m (Foto 8l) mit 50° Steilheit. Unter dem Grat - Felsausläufe. Bewegung vom Eisgrat zum Schneegrat über Felsen. 3 Felshaken geschlagen. Beim Ausstieg auf den Schneegrat begann Unwetter. Um 12:25 Uhr Abbruch auf ein Nachtlager (Foto 9).

Arbeitszeit - 5 Std. 25 Min.

Geschlagen:

  • Felshaken - 2
  • Eishaken - 17
  1. August 1966. Aufbruch zur Route wegen Unwetters um 11:30 Uhr.

  2. Eisgrat 160 m bis 60° Steilheit. Stufenschlagen. Bewegung auf Steigeisen. 9 Eishaken geschlagen. Zeit - 1 Std. 40 Min.

  3. Dann geht der Eisgrat in einen Schnee-Eis-Grat mit Überhängen 100 m - 55° über, weiter ein Abschnitt 40 m - 60° mit Abflachung auf 45°.

Ein Abschnitt des Schneegrats mit Überhängen 20 m führt zum Fuß der Felsen des zweiten Gürtels. Steile Felsen sind mit Eis überzogen. Sicherung auf dem Grat durch Eispickel. Zeit - 2 Std.

Der ganze Tag Unwetter. Sichtweite zeitweise - 15 m. Unter den Felsen schlugen wir eine Plattform im Eis. Abbruch auf ein Biwak.

  1. Das Duo setzt die Arbeit fort:
    • Überhang abgeschlagen;
    • Abstieg nach links - 60 m über einen Eishang mit bis zu 80° Steilheit (Foto 10);
    • Überquerung einer Rinne über einen Felsrücken;
    • Stufenschlagen;
    • 4 Eishaken und 4 Felshaken geschlagen.

Zeit - 2 Std. 50 Min.

Arbeitszeit für den Tag 6 Std. 30 Min. Geschlagen: Felshaken - 4, Eishaken - 13.

  1. August 1966. Aufbruch zur Route um 7:00 Uhr. Abstieg und Aufstieg an den angelegten Seilen dauerte 1 Std. 20 Min.

Weiter aufwärts über Felsen mit 80° Steilheit - 60 m (Foto 14). Felsen monolithisch, vereist, sehr schwieriges Klettern. Auf diesem Abschnitt wurden 15 Felshaken geschlagen. Zeit - 3 Std.

  1. Felsen mittlerer Schwierigkeit, monolithisch - 20 m, Steilheit 60°, 2 Felshaken, Vorsprünge. Zeit - 20 Min. Dann Bewegung nach links auf einem Sims 20 m. Der Sims führt unter eine überhängende Wand mit 10 m Höhe, Felsen glatt. Hochziehen des Ersten (Foto 12), Leitern. Hochziehen der Rucksäcke (Foto 13). Den Letzten ziehen wir an einem Seil hoch. Sehr schwierige Stelle. 6 Felshaken geschlagen. Zeit - 2 Std.

  2. Umgehung eines Gendarms links 40 m. Zunächst Felsen mittlerer Schwierigkeit mit bis zu 60° Steilheit, dann Felsenwand 10 m mit 75° Steilheit. 4 Felshaken geschlagen; Zeit - 40 Min.

  3. Aufstieg über einen Schneegrat, der in einen Eishang übergeht 160 m. Steilheit bis 60° (Foto 14). Übergang über einen Bergschrund - Breite etwa 1 m, Zeit 1 Std. 4 Eishaken geschlagen.

  4. Vom Bergschrund - Aufstieg über einen Eishang 80 m, Steilheit 60°. Ausstieg auf den Grat (Foto 15). 4 Eishaken und 4 Felshaken geschlagen, Zeit 50 Min.

  5. Auf dem Grat Umgehung eines Überhangs links 10 m, Foto, 154 und Ausstieg zum Kontrollturm. Weiter über Schnee zum Fuß eines Gendarms - insgesamt 40 m, Steilheit 70°. Vereiste Felsen, schwieriges Klettern - 4 Felshaken und 1 Eishaken in Fels. Zeit - 1 Std. 20 Min, hinter dem Gendarm schlugen wir eine Plattform im Eisgrat für das Nachtlager aus. Arbeitszeit für den Tag - 10 Std. 10 Min. Geschlagen für den Tag Haken: Felshaken - 33, Eishaken - 9.

  6. August 1966. Aufbruch zur Route um 6:30 Uhr. Kalt. Über einen sehr steilen Schneegrat, Steilheit auf einzelnen Abschnitten 65° - 180 m. Dann 180 m - 35°. Grat mit Überhängen auf beiden Seiten. Sicherung durch Eishaken 10 Stück, Eispickel und Grat. Zeit 3 Std.

  7. 120 m Traversieren links unter den Überhängen mit Ausstieg zum Fuß eines Gendarms (Foto 16). Steilheit 50°. Bewegung über einen Eishang auf Steigeisen, stellenweise - Stufenschlagen. 4 Eishaken, Zeit 1 Std. 30 Min. Aufstieg auf den Gendarm über vereiste Felsen (Foto 178). Säubern von Anhaftungen. Felsen mit bis zu 80° Steilheit - 40 m. 6 Felshaken geschlagen, Zeit 1 Std. Aufstieg über verschneite, vereiste Felsplatten, Steilheit 60° - 40 m, 3 Felshaken, Zeit 40 Min.

  8. Ein dezimeterbreiter, schmaler Übergang hinter dem Gendarm stellt einen beidseitigen Überhang - eine Haube auf einem Felsfundament mit Rissen dar. Zeit 30 Min.

  9. Sehr schwieriger Schnee-Eis-Aufstieg des Grats (Foto 18, 19). Zunächst Aufstieg auf den Grat über einen 70-Grad-Osthang, dann Übergang auf den westlichen Teil des Grats. 4 Eishaken auf 40 m geschlagen. Zeit 1 Std. 30 Min.

  10. Weiter Grat mit beidseitigen Überhängen 10 m. Abschlagen der Überhänge bis zu Fels. Bewegung auf dem Grat (Foto 20). Sehr schwieriger Abschnitt. Wegen Unwetters - Sturz auf Felsen, unterhalb des Grats blieb die Gruppe 40 Min.

Ausstieg auf die westliche Seite des Grats unter einen sehr gefährlichen Überhang. Traversieren mit Stufenschlagen über einen 55-Grad-Eishang. Zeit - 1 Std. Verwendet:

  • 2 Eishaken.
  1. 100 m Abschnitt, bedeckt mit lockerem Schnee (Foto 21). Steilheit bis 70°, Zeit - 1 Std. 30 Min. 9 Felshaken geschlagen.
  2. Traversieren vom nordöstlichen Konterfort auf den östlichen kurzen Grat 15 m über einen 70-Grad-Eishang. Zwei Eishaken und 1 Felshaken, Zeit - 30 Min.
  3. 80 m Aufstieg über einen Firn-Eis-Hang zum Vorgipfelgrat, Steilheit 65°. 6 Sicherungen durch Eispickel und 2 Eishaken, Zeit - 20 Min.
  4. Traversieren des Grats mit Überhängen in Richtung zum Gipfel über einen Firnhang, Steilheit bis 65° auf der Südseite. Sicherungen durch Eispickel. Auf den Gipfel kamen wir um 18:45 Uhr. Auf dem Gipfel überraschte uns ein heftiges Gewitter. Auf ein Biwak stoppten wir um 19:15 Uhr auf dem Gipfelplateau in einer Mulde, Höhe 5250 m. Arbeitszeit für den Tag - 12 Std. 30 Min. Geschlagen Haken: Felshaken 19, Eishaken 24.

Allgemeine Daten zur Route

Höhenunterschied - 1860 m. Durchschnittliche Steilheit - 60–65°. Länge der Route - 2600 m. Arbeitszeit für den Aufstieg - 42 Std. 45 Min. Zeit für den Abstieg - 9 Std. Geschlagene Haken:

  • Felshaken - 80
  • Eishaken - 70
  • insgesamt - 150

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Tabelle zur Route nach Abschnitten

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DatumDurchgangene AbschnitteDurchschnittliche SteilheitLänge des AbschnittsCharakteristik der Abschnitte und Bedingungen ihres DurchgangsNach der Art der Überwindung und der SicherungNach den WetterbedingungenAufbruchAbbruch auf BiwakLaufende StundenFelshakenEishakenInsgesamt HakenBedingungen für das NachtlagerGewicht des Tagesration
8. August 1966R0–R560°480 mSchnee, Eis, Felsen mittlerer Schwierigkeitauf Steigeisen, Klettern, Sicherung durch Haken, VorsprüngeUnwetter in der zweiten Tageshälfte. Gewitter.7:0015:008 Std.227Auf einem Felsabsatz. Angeseilt geschlafen.3,5 kg
9. August 1966R6–R850°210 mSchnee, Eis, Felsen mittlerer Schwierigkeit, vereist, sehr schwierigauf Steigeisen, Klettern, Sicherung durch HakenUnwetter: Wind, Schnee7:0012:255 Std. 25 Min.217Auf einem Felsabsatz. Angeseilt geschlafen.3 kg
10. August 1966R9–R1160°200 mEis, Felsen schwierig und sehr schwierigauf Steigeisen, Klettern, Sicherung durch HakenUnwetter: Schnee, Nebel, Wind11:2018:006 Std. 30 Min.413Auf einem Eisgrat. Angeseilt geschlafen.3 kg
11. August 1966R11–R1670°350 mEis, Felsen sehr schwierigKlettern, Leitern, Hochziehen an einem Seil, Sicherung durch HakenZufriedenstellend7:0017:1010 Std. 10 Min.339Plattform im Eisgrat ausgehauen, angeseilt geschlafen.3 kg
12. August 1966R17–R2463°620 mEis, Schnee, Felsen sehr schwierigKlettern, Bewegung auf Steigeisen, Abschlagen von ÜberhängenUnwetter: Wind, Schnee, zweimal Gewitter6:3019:1512 Std. 30 Min.1924In einer Mulde auf dem Vorgipfelplateau.2,5 kg
Allgemeine AngabenR0–R2460–65°1860 mSchnee, Eis, FelsenGesamtzeit 42 Std. 45 Min.8070150

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Quellen

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