
VERBAND FÜR ALPINISMUS DER UdSSR VERBAND FÜR ALPINISMUS DER KIRGISISCHEN SSR
ALLUNIONSMANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT 1965 IM ALPINISMUS. KATEGORIE DER HOCHGEBIRGS-TECHNISCHEN BESTEIGUNGEN.
BERICHT
ÜBER DIE BESTEIGUNG DES KARAKOLSKI-GIPFELS 5280 m ÜBER DEN NORDÖSTLICHEN KONTRAFORST (TIEN-SCHAN-GEBIRGE, TERSKI-ALA-TAU-GEBIRGSKETTE) DURCH DIE MANN SCHAFT DES KIRGISISCHEN REPSPORTKOMITEES VOM 25.–30. JULI 1965.
Stadt Frunse, 1965

LENGNIK Olgert Michailowitsch — Verdienter Meister des Sports der UdSSR, Teilnehmer. Arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Physiker. Wohnort Karabalty, Rajon Kalinin der Kirgisischen SSR. Beschäftigt sich seit 1952 mit Alpinismus. Nimmt zum zweiten Mal an der UdSSR-Meisterschaft teil. 1965 g. — Inspektion des Kontraforts im Profil von Westen und 2). "Überprüfung" des Schnee Zustands bei Änderung des Temperaturregimes im Laufe des Tages.
- Juli 1965 — Besteigung des Gedinminas-Akstinas-Gipfels (4270 m) über die Route 2A kat. sl.
Zusammensetzung der Gruppe
Eropunow A. (Gruppenleiter)
- Aksjonow W.
- Lengnik O.
- Tischenko W.
- Achsanow G.
- Podkuiko A.
- Sapalow U.
- Strelzow E.
- Ärztin Tweritnewa A.
- Juli 1965 — Erstbesteigung eines namenlosen Gipfels 4205 m über eine Route ungefähr 3A kat. sl., benannt als Gipfel "Jaschtyk-Jugend" zu Ehren des 40. Jahrestags des Komsomol Kirgisiens.
Zusammensetzung der Gruppe
Strelzow E. (Gruppenleiter)
- Aksjonow W.
- Romanow A.
- Lengnik O.
- Sapalow U.
- Achsanow G.
Da alle Teilnehmer der bevorstehenden Besteigung hervorragend trainiert waren und in der Zeit vor der Besteigung bereits Klettertouren der 4.–5. Kategorie durchgeführt hatten, beschränkten wir uns auf diese beiden Ausgänge und hatten bereits eine vollständige Vorstellung vom Weg zum Karakolski-Gipfel. Es wurde festgestellt, dass der untere Teil der Route nicht über die Felsen der "Bärenpfote", sondern orographisch über den rechten Felsrücken, der direkt an die Eishänge angrenzt, zu führen ist. Dies geschah aus Sicherheitsgründen, da die Felsen der "Bärenpfote" von Lawinen von den darüberliegenden Hängen überflutet wurden.
Bei der Besteigung des Gipfels "Jaschtyk-Jugend" machten wir Beobachtungen über den Zustand der Schneehänge und Grate verschiedener Exposition. Insbesondere zerstreuten sich unsere Bedenken hinsichtlich des "Aufweichens" des Schnees. Steile Schneegrate derselben Exposition wie am Kontrafort behielten ihre Dichte während des Tages bei.
Die Überprüfung der Funkgeräte "Nedra-1" zeigte eine Unpassierbarkeit der Wellen auf eine Entfernung von 3–5 km und sogar näher, trotz völliger technischer Funktionsfähigkeit der Funkgeräte. Ein ähnliches Bild zeigte sich:
- 1964, als während der Durchquerung des Karakolski-Gipfels zwei Gruppen keine Verbindung miteinander aufnehmen konnten;
- 1959, als der erfahrene Funker W. Milko vom Funkerclub Frunse keine Verbindung mit der Stadt Przhevalsk auf der Kurzwellenstation RBM herstellen konnte.
4.
Nach dem geplanten Zeitplan sollte die Mannschaft in der Zeit vom 13. bis 14. Juli die Verpflegung und Ausrüstung im Alplager "Ala-Artscha" vorbereiten und am 15.–16. Juli nach Przhevalsk fahren und den Anmarsch zum On-Tor-Gletscher durchführen. Allerdings gingen zwei Tage verloren: ein Tag wegen einer Verzögerung im Lager (nicht durch die Schuld der Mannschaft) und ein Tag wegen eines Busdefekts. Somit begann die Arbeit der Mannschaft auf der Hauptroute nicht am 22. Juli, wie geplant, sondern am 25. Juli. Im Übrigen wurde der geplante Zeitplan von der Mannschaft eingehalten.
Der taktische Plan der Besteigung war so aufgebaut, dass das Begehen der Schneepassagen auf die frühen Morgen- oder Abendstunden fiel. Die Besteigung zeigte jedoch, dass der Schnee auch tagsüber nicht nass wurde. Im Verlauf der Besteigung gelang es uns, die Begehung der einzelnen Abschnitte sehr rationell zeitlich zu verteilen. Die Mannschaft erfand keine neue Ausrüstung. Für die Sicherung auf dem Schnee wurden häufig verwendet:
- Seile, die an der Mitte des Eispickelstiels befestigt waren.
Verwendet wurden:
- universelle Titan-Felsklammern;
- Titan-Keilhaken.
Die Mannschaft verwendete keine ungetestete Ausrüstung.
5.
Im Hauptaufgebot waren 8 Personen gemeldet. Im letzten Moment vor der Abreise konnte A. Balinski wegen geschäftlicher Verpflichtungen nicht kommen. Aus dem Reserveaufgebot konnte er nicht ersetzt werden. Infolgedessen ging auf Beschluss der Mannschaft A. Podkuiko aus der Hauptgruppe nicht auf die Besteigung, sondern wechselte in die Beobachtergruppe.
Die Mannschaft führte die Besteigung in einer Stärke von 6 Personen durch:
- Romanow A. W. (Leiter)
- Eropunow A. N. (stellv. Leiter)
- Lengnik O. M.
- Aksjonow W. A. (alle Verdiente Meister des Sports)
- Kandidat für den Meister des Sports Achsanow G. S.
- Tischenko W. S.
Alle gehörten zum gemeldeten Hauptaufgebot.
6.
Beschreibung der Route (Abb. 2).
Die Beschreibung des Weges erfolgt abschnittsweise, gekennzeichnet durch Ziffern, und innerhalb der Abschnitte nach Punkten der Route. Die Zeitangaben für das Begehen der Abschnitte beziehen sich auf den Vorangehenden.
- Juli.
- Anmarsch vom Basislager über den On-Tor-Gletscher 3100 m — 3420 m.
- 2 Std.
- Foto 1
- Juli.
- Aufbruch vom Biwak um 4:45 Uhr.
- Überquerung des Gletschers mit 20–25° Steilheit, Aufstieg über den Lawinenkegel mit 35° Steilheit zum Bergschrund, Übergang über den Bergschrund über eine Brücke — 30 Min.
- Traversieren über den Eis-Hang, mit Schnee bedeckt, Steilheit 55° — 35 m nach rechts zu Felsausläufern, Eis angeweht. Bewegung auf Steigeisen. Sicherung — zwei Eishaken, Vorsprünge. 25 Min. Vereiste Felsen, zerstört, 70°, 35 m, Sicherung — ein Eis-, ein Felshaken, Vorsprünge. 25 Min. Vereiste Felsen, zerstört, 70°, 35 und 40 m. Sicherung — ein Eishaken, 5 Felshaken, Vorsprünge. Zeit — 57 Min. Foto 2a
- Felsen 70° — 25 m, Felsen 90° — 10 m. Felsen 80° — 10 m. Hochziehen der Rucksäcke. Sicherung: Felshaken — 6, Vorsprünge. Zeit — 93 Min.
- Eis-Hang 60° — 50 m, weiter Steilheit 70° — 30 m und weitere 40 m — Felsen mit 75° Steilheit. Schwieriges Klettern mit Reinigung der Griffe von Eis und Schnee. Hochziehen der Rucksäcke. Sicherung: Felshaken — 4, Eishaken — 4, Vorsprünge. Zeit — 1 Std. 30 Min. Auf einem Absatz überstand die Gruppe zwei Stunden einen Wettersturm: Graupel, dann Schneefall, Nebel, Wind. Foto 2
- Stark verschneite monolithische Felsen mit einer Gesamtsteilheit von 65° — 80 m mit Ausstieg auf die obere Felsgrenze. Sicherung durch Haken und Vorsprünge. 5 Felshaken eingeschlagen. Zeit — 1 Std. 25 Min. Höhe 3855 m. Wegen des Wetters stoppten wir um 13:30 Uhr für ein Biwak. Foto 3
Arbeitszeit für den Tag — 6 Std. 45 Min.
Eingeschlagene Haken:
- Felshaken — 21
- Eishaken — 8
Höhenunterschied für den Tag — 435 m.
- Juli. Aufbruch vom Biwak wegen des Wetters um 12:00 Uhr. Anzeichen für eine Wetterbesserung:
- Schneefall,
- es gibt Auflockerungen und in Nebel. Der Weg war periodisch einsehbar. Bewegung auf Steigeisen.
- Vom Übernachtungspunkt Schneegrat 40 m — 35°, weiter Eis-Hang, mit Schnee bedeckt, 25 m — 60°. 55 m sehr steiler, bis zu 80°, Eis-Hang mit Ausstieg hinter die Eispyramide. Herausschlagen von Stufen über dem Kopf. Sicherung durch Eishaken. Schneehang 40 m — 55° und 40 m entlang der Felsen mit 45° Steilheit. 12 Eishaken und 2 Felshaken eingeschlagen. Zeit — 3 Std. 40 Min.
- Eis-Grat, mit Schnee bedeckt, 45 m, Steilheit bis 70° — 6 Eishaken eingeschlagen. Herausschlagen von Stufen, Zeit — 1 Std. 10 Min.
- 110 m Schneegrat mit 50° Steilheit. Sicherung durch Gratverlauf und über Eispickel — Seil. Zeit — 50 Min. Foto 4
- Schneegrat 160 m bis 60° Steilheit. Schnee trocken, pulvriger. Formen von Stufen. Sicherung durch Gratverlauf und über Eispickel — Seil. Zeit — 1 Std. 30 Min.
Oberhalb eines Felsausläufers an der Ostflanke des Kontraforts auf einer Höhe von 4170 m — zweite Übernachtung. Auf dem Schneehang wurden Plattformen herausgeschlagen. Arbeitszeit für den Tag — 7 Std. Eingeschlagene Haken: Felshaken — 2, Eishaken — 18. Höhenunterschied für den Tag — 315 m. 28. Juli. Aufbruch vom Biwak um 8:30 Uhr. Wetter klar. Frost.
- Vom Biwakplatz zum 2. Felsgürtel — Schneegrat mit Überhängen. Steilheit des Grats variabel. 100 m — 55°, weiter Abschnitt 45 m bis 65° mit allmählicher Abflachung bis 45°, Abschnitt des Schneegrats mit Überhängen 110 m führt zum Fuß des zweiten Felsgür tels, steil und überhängend. Der 10. Abschnitt wurde in 2 Std. begangen. Sicherung durch Gratverlauf und über Eispickel-Seil. Foto 5, Foto 6
- Überhang herausgeschlagen, Abstieg nach links 40 m über einen Schnee-Eis-Hang mit bis zu 80° Steilheit (unter dem Überhang liegender Abbruch), Überquerung einer Rinne zur Felsrippe. Herausschlagen von Stufen. 4 Eishaken, zwei Felshaken. Weiter aufwärts über Felsen mit 80° Steilheit. Felsen monolithisch, vereist. 80 m sehr schwieriges Klettern. Auf dem 80-m-Abschnitt wurden 18 Felshaken, ein Eishaken (in Felsen) eingeschlagen. Auf zwei vierzig Meter langen Abschnitten wurden die Rucksäcke hochgezogen. Zeit — 5 Std. 30 Min. Foto 7
- Felsen mittlerer Schwierigkeit, monolithisch — 20 m, Steilheit 60°, zwei Felshaken, Vorsprünge. 20 Min. Flache, verschneite Felsen 20 m, Absatz führt unter eine steile, stellenweise überhängende 10-m-Wand. Felsen — kristalline Schiefer, glatt. Hochziehen des Ersten, Leitern. Hochziehen der Rucksäcke. Alle Folgenden kletterten sportlich mit Nachziehen am Sicherungsseil. Sehr schwierige Stelle. 6 Felshaken. Zeit für 10 m — 2 Std.
- Umgehung eines Bandes links — eine Seillänge 40 m. Zunächst Felsen mittlerer Schwierigkeit mit 60° Steilheit, dann Fels-Wand 10 m mit 75° Steilheit. Felsen vereist. 4 Felshaken eingeschlagen. 45 Min. Weiter 60 m verschneite Felsplatten. Klettern mit Schneeräumung, Steilheit 60°. 3 Eishaken in Felsen und 3 Felshaken eingeschlagen. Zeit — 1 Std.
- Aufstieg über den Schneegrat, übergehend in Felsen des Eis-Abbruchs 60 m — 55° und weiter 160 m über einen Schneehang von 45 bis 60° zum Bergschrund. 4 Eishaken eingeschlagen, Sicherung durch Gratverlauf, über Eispickel-Seil. Zeit — 1 Std. 45 Min. Übernachtung im Bergschrund, unter dem Schutz einer Eis-Wand. Arbeitszeit für den Tag — 13 Std. Eingeschlagene Haken: Felshaken — 35, Eishaken — 12. Höhenunterschied für den Tag — 435 m.
- Juli. Aufbruch um 8:00 Uhr. Klar. Frost.
- Vom Bergschrund Aufstieg über einen Schneehang zu Felsen des Grats 120 m, Steilheit 55°. Weiter unter den Felsen 80 m, Steilheit 65°, Ausstieg auf den Grat. 4 Eishaken, 1 Felshaken eingeschlagen. Zeit — 1 Std. 40 Min. Foto 9
- Über den Grat, Umgehung eines Überhangs 10 m und weiter über einen Schneehang zum Fuß eines Bandes, insgesamt 40 m, Hangsteilheit 50°. Von hier Aufstieg auf den Grat hinter dem Band entlang der Felsen 50 m, Steilheit 65°. 6 Felshaken eingeschlagen. Schneegrat mit Überhängen 80 m, 30°. Weiter steiler Grat, Anstieg 120 m bis 65° Steilheit auf einzelnen Abschnitten, Abflachung des Grats, 80 m mit 35° Steilheit über den Grat mit Überhängen, aber Umgehung der Überhänge links über einen Eis-Hang, mit Schnee bedeckt, Steilheit 55–60°. Haken-Sicherung und über Eispickel. 4 Eishaken eingeschlagen. Zeit — 2 Std. 45 Min.
- 120 m Traversieren des Grats unterhalb der Überhänge mit Ausstieg zum Fuß eines Bandes. Steilheit 50°. Charakter des Weges: Eis-Hang, verschneit, Bewegung auf Steigeisen. Auf dem Grat am Fuß der Überhänge offene Spalten. Stellenweise Herausschlagen von Stufen. Sicherung — 5 Eishaken, Gratverlauf und aus einer Spalte. Zeit — 1 Std. 45 Min.
Herausschlagen eines Überhangs 5 m, darunter Platten, weiter Aufstieg auf das Band, vereiste und verschneite Felsen 40 m mit 80° Steilheit, einzelne Abschnitte steil, lose aufliegende Felsbrocken. Sicherung durch Haken. 6 Felshaken eingeschlagen. Hochziehen der Rucksäcke. Zeit — 1 Std.
Aufstieg über verschneite und vereiste Felsplatten mit 60° Steilheit 40 m. Sehr erschwerte Sicherung.
Sicherung:
- 2 Felshaken
- Vorsprung
- Übergang auf die andere Seite des Bandes
Zeit — 30 Min.
- Zehn Meter lange schmale Brücke hinter dem Band: stellt einen beidseitigen Überhang — eine Haube auf einem Felsfundament dar. Herausschlagen dieses Überhangs bis zum Fels. Zeit — 30 Min.
- Sehr schwieriger Schneezug des Grats. Zunächst Aufstieg auf den Grat über einen 70° steilen Schneehang, Umsteigen auf die Westseite des Grats, wo der Schnee fast senkrecht auf dem Felsfundament liegt. Ein Eishaken in Felsen eingeschlagen, die zwei Meter unter dem Grat liegen. Insgesamt 40 m. Zeit — 1 Std. 40 Min. Der Grat wurde entweder oben oder mit Überhang auf die gegenüberliegende Seite begangen.
- Weiter beidseitiger Überhang 6 m. Herausschlagen des Überhangs. Bewegung oben auf dem Grat. Ausstieg wieder auf die Westseite des Grats unterhalb eines sehr gefährlichen Überhangs, über einen 55° steilen Hang traversiert der Überhang — 40 Min. Ausstieg zu verschneiten Felsplatten. Ein Felshaken am Ende des Abschnitts eingeschlagen.
- 100 m Felsen, bedeckt mit fast meterhohem losem Schnee. Steilheit 60–65°. Sehr schwierige Arbeit bei der Schneeräumung. Zeit — 1 Std. 30 Min. 8 Felshaken eingeschlagen. Foto 16
- Traversieren vom NO-Kontrafort auf einen kurzen Ostgrat 15 m über einen Eis-Hang mit 70° Steilheit. 2 Eishaken, ein Felshaken. Zeit — 30 Min.
- 80 m Aufstieg über einen Firn-Eis-Hang auf den Vorgipfelgrat, Steilheit bis 65°. Sicherung über Eispickel und 4 Eishaken. Zeit — 20 Min.
- Traversieren des Grats mit Überhängen in Richtung des Gipfels über einen Firnhang mit bis zu 65° Steilheit von Süden. Sicherung über Seil — Eispickel. 400 m. Biwak um 21:00 Uhr. Übernachtungsort — weites Schneevorgipfelplateau auf einer Höhe von 5235 m. Arbeitszeit für den Tag — 13 Std. Eingeschlagene Haken: Felshaken — 25, Eishaken — 20. Höhenunterschied für den Tag — 675 m.
- Juli. Aufbruch vom Biwak um 7:30 Uhr. Wetter klar. Frost.
- Über das flache Vorgipfelplateau Ausstieg auf den Gipfel 15–20 Min. Abstieg über den bekannten Weg — den Ostgrat mit Überhängen in Richtung "Elefant" und weiter auf den On-Tor-Gletscher — 8 Std. bei der Gruppe. Foto 17
Allgemeine Daten zur Route.
Höhenunterschied — 1860 m. Durchschnittliche Steilheit — 60–65°. Länge der Route — 2600 m. Arbeitszeit für den Aufstieg — 40 Std. Zeit für den Abstieg — 8 Std. Eingeschlagene Haken:
- Felshaken — 83
- Eishaken — 58
- insgesamt — 141.

Abb. 2

Foto 6. Profil der Abschnitte 9 bis 22, NO-Kontrafort vom On-Tor-Gletscher (östliche Verzweigung)
Foto 6. Profil des NO-Kontraforts vom 9. bis 22. Abschnitt. Aufgenommen von der oberen östlichen Verzweigung des On-Tor-Gletschers.
TABELLE
Hauptmerkmale der Route der Besteigung des Karakolski-Gipfels über den Nordost-Kontrafort. Kategorie der hochgebirgs-technischen Besteigungen.
Höhenunterschied der Route: 1860 m. Davon schwierigster Abschnitt — 520 m: (3–5) — 135 m, im Abschnitt (6) — 55 m, (10–12) — 105 m, im Abschnitt (15) — 50 m, im Abschnitt (16) — 30 m, im Abschnitt (17) — 60 m, im Abschnitt (19) — 20 m, Abschnitt (20) — Traversieren von Überhängen auf horizontaler Ebene, Abschnitte (21–22) — 65 m. Steilheit der Route: variabel, durchschnittliche Steilheit 60–65°. Davon schwierigster Abschnitt: Felsabschnitte steil, Schneegrate mit steilen Schnitten und abgebrochenen Wechten bis 70°.

Foto 7. Einer der schwierigsten Abschnitte der Route — der 80 Meter lange Abschnitt vereister Felsen des 2. Felsgürtels. (Abschnitte 11–12).
Footnotes
-
26/VII. 0–5 70 435 m. Schnee. Mittel. Auf Steigeisen, Klettern. Sicherung: Eis- und Felshaken, Vorsprünge. Hochziehen der Rucksäcke. Nebel, Schneefall, Wind (zwei Stunden Verweilen auf der Route). 4:45 13:30 6 Std. 45 Min 21 8. Auf einem Schneegrat. Schliefen angeschnallt. 3,5 kg. 27/VII. 6–9 65 315 m. Pulvriger, trockener Schnee, Eis. Mittel und sehr schwierig. Auf Steigeisen, mit Herausschlagen von Stufen über Kopf, Formen von Stufen auf pulvrigem Schnee. Sicherung — Eishaken, Eispickel-Seil, Gratverlauf. Nebel, Schneefall, Wind. Allmähliche Wetterbesserung. 12:00 19:00 7 Std. 0 Min 2 18. Auf einem Schnee-Eis-Hang am Felsausläufer. Schliefen angeschnallt. 3 kg. 28/VII. 10–14 60–80 435 m. Schnee, Eis, Felsen, Überhänge. Mittel, schwierig und sehr schwierig. Stufen auf Schnee, Klettern an vereisten Felsen. Herausschlagen von Stufen, Leitern, Hochziehen. Haken-Sicherung. Wetter klar am Morgen und Abend. Frost, Wind. 8:00 21:00 13 Std. 0 Min 35 12. Im Bergschrund unter dem Schutz einer Eis-Wand. 3 kg. 29/VII. 15–24 60–80 675 m. Schnee, Eis, Felsen, Überhänge. Mittel, schwierig und sehr schwierig. Klettern an vereisten Felsen, Herausschlagen von Überhängen, Herausschlagen von Stufen, Formen von Stufen auf Schnee. Wetter klar, frostig. 8:00 21:00 13 Std. 0 Min 25 20. Auf dem Vorgipfelplateau. 3 kg. 30/VII. — 25 200 45 m. Schnee. Leicht. Gleichzeitige Fortbewegung in Verbänden. Wetter klar, frostig. 7:30 0 Std. 20 Min. ↩
Kommentare
Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen