44а
Pass für die Bergtour
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Klasse der Bergtour — technisch.
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Gebiet der Bergtour: Gebirgskette Tian Shan, Karakol-Tal, Gebirgskette Terskei-Alatau.
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Gipfel, seine Höhe, Aufstiegsroute — p. Dschigit 5170 m durch das Zentrum der Nordwand.
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Kategorie der Schwierigkeit — 6.
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Charakteristik der Route: Höhendifferenz — 1230 m, Länge der Abschnitte der 5.–6. Kategorie der Schwierigkeit — 1110 m, mittlere Steilheit — 76°.
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Eingeschlagene Haken: für die Versicherung, für die Schaffung künstlicher Haltepunkte Fels — 81; Eis — 17; Schlaabur-Haken — keine; Klemmvorrichtungen — 89.
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Anzahl der Übernachtungen und ihre Charakteristik.
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Juli — sitzend, getrennt 3 und 1 Pers.
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Juli — sitzend — 3 Pers. in der Hängematte — 1 Pers.
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Juli — sitzend auf dem Eis.
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Juli — halb liegend — 3 Pers., auf dem Felsabsatz — 1 Pers.
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Name, Vorname, Vatersname des Leiters, der Teilnehmer und ihre Qualifikation. Duscharin Iwan Trofimowitsch — Kapitän — KMS Scharow Oleg Jakowlewitsch — stellv. Kapitän — MS UdSSR Blochin Wladimir Alexandrowitsch — Teilnehmer — KMS Kasajew Prii Wiktorowitsch — Teilnehmer — MS UdSSR
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Trainer der Mannschaft: Benkin Wladimir Samuilowitsch — MS UdSSR
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Datum des Aufbruchs zur Route und der Rückkehr. Aufbruch zur Route — 23. Juli 1980. Rückkehr — 27. Juli 1980.

Die Bergtour widmen wir dem Andenken an die Erstbesteiger der Route Slesow und Dschioew

Tabelle der Haupteigenschaften

| Datum | Nr. des Abschnitts | Mittlere Steilheit | Länge | Charakter des Reliefs | Kat. der Schw. | Zustand | Wetterbedingungen | Felsenhaken | Klemmvorrichtungen | Eishaken |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 23. Juli 8:00 | 0 | 60° | 80 | Schnee- und Eishang | 3Б | Verschneit bis 1 m Tiefe | Gut | 1 | ||
| 1 | 90° | 10 | Eiswand — Bergschrund | 6 | Glattes Eis, Eiszapfen | «–» | 3 | |||
| 2 | 70° | 150 | Eishang mit Felsinseln, mit nachfließendem Eis überzogen | 5Б | Eis, mit Schnee bestäubt | Das Wetter verschlechterte sich: Nebel, Wind, Graupel fällt | 6 | 2 | 5 | |
| 3 | 80° | 60 | Rinne, mit nachfließendem Eis gefüllt, Ausgang nach rechts auf einen Absatz für 2 Pers. unter einer leicht überhängenden Wand | 6 | Glattes Eis | Das Unwetter verstärkte sich, von der Wand strömt Graupel | 5 | 1 | 5 | |
| 16:00 | Wir organisieren ein Biwak unter der überhängenden Wand, nachdem wir eine Masse Eis abgeschlagen haben, organisierten wir 2 Plätze für eine sitzende Übernachtung. Durch das Zelt und die «Здарка» fließt ununterbrochen Graupel. 40 m vorwärts bearbeitet. Biwak unbequem, Wetter schlecht, haben schlecht geruht. Nachts starke Windböen, kalt. | |||||||||
| 24. Juli 8:00 | 4 | 80° | 20 | Felsenwand, mit Eis gefüllt und mit Schnee bestäubt, Umgehung der überhängenden Wand nach links | 5Б | Verschneite und vereiste Felsen | Zufriedenstellend | 3 | 2 | |
| 5 | 70° | 40 | Schnee-Eis-Grat mit Felsabschnitten | 5Б | «–» | 3 | ||||
| 75° | 20 | Eiskouloir — Überquerung des Kouloirs, Ausgang auf die Wand | 5Б | Glattes Eis | Das Wetter verschlechterte sich, zeitweise fällt Schnee | 3 | ||||
| 6 | 90° | 10 | Felsenwand, mit Schnee gefüllt | 5Б | Zerstörte Felsen | «–» | 1 | 2 | ||
| 7 | 70° | 30 | Nicht deutlich ausgeprägter Innenwinkel. Mit Schnee gefüllt, Wandabschnitte vereist. In der Spalte auf dem Absatz 1. Kontrollpunkt | 5Б | Zerstörte Felsen | «–» | 2 | 2 | ||
| 90° | 60 | Nicht deutlich ausgeprägter Innenwinkel mit überhängenden Abschnitten und Karniesen, alle Griffe mit Eis gefüllt, Ausgang auf den Felsstirn, mit Eis gefüllt | 6 | Monolith | «–» | 7 | 10 | |||
| 16:00 | Organisation des Biwaks und Bearbeitung der Route | |||||||||
| 19:30 | Auf dem Felsstirn wurde Eis abgeschlagen, ein sitzender Biwak für 3 Pers. organisiert, 1 Pers. in der Hängematte darüber. Der Platz für 3 Pers. ist eindeutig zu klein, | |||||||||
| 25. Juli 7:00 | 8 | 85° | 20 | Innenwinkel mit glatten Wänden, mit Eis gefüllt, durch einen Karnies von etwa 1 m abgeschlossen | 6 | Monolith, Abschnitte im Eis | Klar, kalt | 4 | 3 | |
| 70° | 10 | Innenwinkel, die Wände des Winkels in Schnee und Eis | 5Б | «–» | «–» | 1 | 1 | |||
| 9 | 80° | 40 | Wand mit Abschnitten von nachfließendem Eis, der obere Teil der Wand überhängt | 5Б | «–» | «–» | 3 | 4 | ||
| 10 | 85° | 10 | Wand, mit Eis gefüllt, Ausgang in einen blinden Kamin | 6 | Monolith | «–» | 2 | 3 | ||
| 85° | 20 | Kamin in Form eines Innenwinkels mit glatten Wänden, mit Eis gefüllt | 6 | Monolith | «–» | 4 | 3 | |||
| 11 | 80° | 15 | Wand aus zerstörten Felsen, mit Schnee gefüllt, mit vereisten Abschnitten, Ausgang unter eine Überhängung | 6 | Zerstörte Felsen | «–» | 1 | 3 | ||
| 90° | 10 | Unter der Überhängung an der Wand nach rechts-oben in den Innenwinkel | 6 | «–» | «–» | 1 | 2 | |||
| 85° | 10 | An der linken Seite des Innenwinkels, die rechte Seite des Winkels überhängt | 6 | Monolith | «–» | 1 | 1 | |||
| 12 | 95° | 25 | Überhängender Abschnitt der Wand, viel Eis, dann an der Wand nach links-oben | 6 | «–» | «–» | 5 | 3 | ||
| 90° | 30 | Wand glatt in Form eines Felsabplatzes, Risse mit Schnee gefüllt — Ausgang auf einen steilen Grat | 6 | «–» | «–» | 2 | 4 | |||
| 13 | 65° | 180 | Steiler Grat mit kurzen Wänden, mit Schnee gefüllt | 5Б | Monolith | «–» | 6 | 10 | ||
| 19:00 | 20 m unterhalb der Wand des 1. Turms auf dem Grat wurde im Eis ein Platz für den Biwak ausgehauen. Übernachtung sitzend, alle 4 sehr eng beieinander. | |||||||||
| 26. Juli 8:00 | 14 | 75° | 20 | Felsplatte mit Eisabschnitten. 2. Kontrollpunkt | 6 | Monolith | Klar, kalt | 3 | 2 | |
| 80° | 50 | Wand aus Blöcken — mit Schnee gefüllt | 5Б | Zerstörte Felsen | «–» | 2 | 3 | |||
| 60° | 30 | Wand aus Blöcken — mit Schnee gefüllt | 5А | «–» | «–» | 1 | 1 | |||
| 15 | 85° | 20 | Innenwinkel — mit Schnee und Eis gefüllt | 6 | «–» | «–» | 4 | 2 | ||
| 90° | 10 | Plattenartige Wand — Spalten mit Schnee gefüllt, Ausgang unter eine starke Überhängung | 6 | Sich ablösende Felsplatten | «–» | 1 | 2 | |||
| 16 | 90° | 10 | Travers unter der Überhängung nach rechts-oben in den Innenwinkel — Felsen in Schnee | 6 | «–» | «–» | 1 | 1 | ||
| 95° | 20 | Innenwinkel — die Wände in Form eines Abplatzes — Abplätze rau, ohne Schnee und Eis | 6 | Monolith | «–» | 3 | 4 | |||
| 100° | 10 | Überhängende Wand mit einer Spalte, über der Wand ein Karnies, Ausgang nach rechts hinter die Biegung | 6 | «–» | «–» | 1 | 4 | |||
| 17 | 65° | 20 | Wand aus großen Blöcken — mit Schnee gefüllt — Ausgang auf den oberen Teil des Turms | 5Б | Zerstörte Felsen | «–» | 1 | 1 | ||
| 3. Kontrollpunkt — Notiz der Erstbesteiger | ||||||||||
| 19:30 | Auf dem kurzen Grat des Turmgipfels wurde ein Platz errichtet, 120 m vorwärts bearbeitet. Übernachtung halb liegend für 3 Pers., 1 Pers. auf dem Felsabsatz. | |||||||||
| 27. Juli 8:00 | 18 | 60° | 15 | Felsen vom Typ «Widderstirnen» mit Eis- und Schneeabschnitten | 5Б | Felsen geglättet | Wetter gut | 1 | 1 | |
| 80° | 25 | Felsenrinne unter einer überhängenden Wand — Ausgang auf eine kurze Felsbrücke | 5Б | Zerstörte Felsen | «–» | 1 | 3 | |||
| 19 | 90° | 10 | Überquerung einer Eisrinne (2 m — 80°). Äußerer Winkel, kurze — 2 m Wand, Ausgang auf den Grat | 6 | Glattes Eis, Felsmonolith | «–» | 1 | 2 | ||
| 70° | 70 | Felsgrat, bestehend aus großen Blöcken mit kurzen Wänden — mit Schnee gefüllt | 5Б | Monolith; lockere Steine sichern | «–» | 1 | 4 | |||
| 20 | 50° | 10 | Schnee-Eis-Brücke | 4А | «–» | «–» | 2 | 2 | ||
| 80° | 30 | Felsenwand, mit Schnee gefüllt, mit Eisabschnitten | 5Б | Felsen zerstört | «–» | 2 | 2 | |||
| 21 | 60° | 60 | Steiler Schnee-Eis-Anstieg mit Felsinseln. Schneekarnies — 0,5 m, Ausgang auf den Grat | 4Б | «–» | «–» | 2 | |||
| 22 | 250 | Schneegrat mit Karniesen | 4А | «–» | «–» | 0 | 0 | 0 | ||
| 12:30 | Gipfel |

- Juli. Vom Biwak an der Moräne des Gletschers brachen wir um 5:00 Uhr auf. Für die Überwindung des Gletscherbruchs und den Ausgang in den «Kar» vor der Wand benötigten wir etwa 3 Stunden. Um 8:00 Uhr begannen wir auf der Route zu arbeiten. Am 22. Juli war in der zweiten Tageshälfte starkes Unwetter, viel Schnee fiel, die Route war verschneit.
Abschnitt R0–R1. Steiler Schnee-Eis-Hang. Eine große Schicht frisch gefallenen Schnees, der auf hartem, vereistetem Altschnee liegt, erschwert stark die Bewegung. Wir erreichen den Rand des Bergschrunds.
Abschnitt R1–R2. Senkrechte Eiswand mit überhängendem Schneerand, Eiszapfen hängen (10 m). Windböen schlagen mit dem vom Hang gefegten Schnee ins Gesicht. Der 1. überwindet die Wand mit 2 Eishämmern. Die Rucksäcke ziehen wir hoch.
Abschnitt R2–R3. Steiler Eishang mit einer Länge von mehr als 3 Seillängen mit einigen kleinen Felsinseln, die Felsen sind mit einer Eiskruste überzogen, der Eishang ist mit einer Schneeschicht von nicht mehr als 3 cm Dicke bestäubt, der frisch gefallene Schnee hält auf dem Hang nicht, vorwärts arbeiten wir abwechselnd. Das Wetter, das am Morgen noch unbeständig war, verschlechterte sich scharf, der Wind verstärkte sich, «Graupel» fiel. Heranarbeiten an die überhängende Wand einer großen Felsinsel.
Abschnitt R3–R4. Ausgang auf die Felsinsel durch eine Rinne, die mit nachfließendem Eis gefüllt ist, links von der überhängenden Wand. Vorne Duscharin. Äußerst schwierig. Das Eis splittert in Linsen, die Dicke des Eises ist nicht überall ausreichend für den Eishaken, für die Verwendung von Felsenhaken muss viel Eis abgeschlagen werden. Von oben strömt ununterbrochen Graupel. Ausgang nach rechts auf einen schmalen Absatz für 2 Pers. unter einer 3 m überhängenden Wand (60 m). Die Rucksäcke ziehen wir hoch. Das Wetter bessert sich nicht. Zeit 16:00 Uhr. Wir organisieren eine sitzende Übernachtung an 2 Stellen. 1 Pers. und 3 Pers., unter Verwendung von «Здарка» und Zelt. 40 m vorwärts bearbeitet. Biwak unbequem, Wetter schlecht, haben schlecht geruht.
Erledigt: — 40 m vorwärts bearbeitet. — Biwak unbequem. — Wetter schlecht. — Haben schlecht geruht.
- Juli. 8:00 Uhr. Vorne am Seil geht das Duo Duscharin—Kasajew. Das Wetter ist bislang zufriedenstellend.
Abschnitt R4–R5. Felsenwand, mit Eis gefüllt und mit Schnee bestäubt, Umgehung der überhängenden 3-m-Wand nach links (20 m).
Abschnitt R5–R6. Schnee-Eis-Grat (40 m). Nach links-oben Überquerung des Eiskouloirs mit Ausgang auf die Wand (20 m). Im Kouloir ist das Eis glatt, kann nur mit Hilfe von Eishämmern überwunden werden. Das Wetter verschlechtert sich, zeitweise fällt Schnee.
Abschnitt R6–R7. Felsenwand, mit Schnee gefüllt (10 m). Breiter, nischenartiger Innenwinkel, mit Schnee gefüllt (30 m). Auf der linken Wand des Winkels ein kurzer, geneigter Absatz, in der Spalte über dem Absatz 1. Kontrollpunkt. Wir ändern die Notiz.
Abschnitt R7–R8. Nicht deutlich ausgeprägter Innenwinkel, mit einer überhängenden rechten Wand. Der Abschnitt ist äußerst schwierig zu überwinden. Viele überhängende Abschnitte und kleine Karniesen, alle Griffe sind mit Eis gefüllt (60 m). Der Winkel ist durch einen überhängenden Felsstirn, der mit Eis gefüllt ist, abgeschlossen. Der Abschnitt wurde von Scharow überwunden. — 18:00 Uhr: Wir setzen die Bearbeitung des weiteren Weges und die Organisation des Biwaks fort. — Zeit 19:30 Uhr: 70 m vorwärts bearbeitet. — Auf dem Felsstirn wurde ein sitzender Biwak für 2 Pers. organisiert, mit Mühe finden wir Platz für 3. — 1 Pers. hat sich in der Hängematte darüber eingerichtet.
- Juli. Die Nacht verbrachten wir schlecht. Um 7:00 Uhr begannen wir die Bewegung am Seil. Das Wetter ist normal, aber sehr kalt. Vorne geht das Duo Duscharin—Kasajew.
Abschnitt R8–R9. Innenwinkel mit glatten Wänden, mit Eis gefüllt, durch einen Karnies von etwa 1 m abgeschlossen (20 m). Äußerst schwieriges Klettern. Für die Überwindung wurden Schlingen benutzt. Hinter dem Karnies Fortsetzung des Innenwinkels (5 m). Die Felsen sind in Schnee und Eis.
Abschnitt R9–R10. Wand, mit Schnee gefüllt, mit Abschnitten von nachfließendem Eis, der obere Teil der Wand überhängt leicht (35 m). Die Felsen sind ziemlich zerklüftet, aber monolithisch.
Abschnitt R10–R11. Geglättete Wand, mit Eis gefüllt (10 m). Ausgang in einen blinden Kamin mit glatten Wänden in Form eines Innenwinkels (20 m). Die Wände sind mit Eis gefüllt. Bewegung an der linken Kante des Kamins—Winkels. Der Abschnitt ist äußerst schwierig zu erklettern. Es wurden eine Leiter und Schlingen benutzt.
Abschnitt R11–R12. Wand aus zerstörten Felsen, mit Schnee gefüllt, mit vereisten Abschnitten (15 m). Ausgang unter eine breite Überhängung. Travers nach rechts-oben (10 m) unter der Überhängung in einen kurzen Innenwinkel. Bewegung an der linken Wand des Winkels — die rechte Wand überhängt (10 m). Auf dem ganzen Abschnitt ist auf den Felsen nachfließendes Eis, die Griffe sind geglättet, das Klettern ist äußerst schwierig.
Abschnitt R12–R13. Wand mit einem überhängenden Abschnitt, die Felsen sind vereist (25 m). Bei der Überwindung wurden Schlingen benutzt. Ausgang auf eine senkrechte Wand in Form eines Felsabplatzes, die Risse sind mit Schnee gefüllt (30 m). Der ganze Abschnitt R10–R11–R12–R13 ist äußerst schwierig zu überwinden. Die Rucksäcke zogen wir etappenweise bis zum Ausgang auf den Gegenfort.
Abschnitt R13–R14. Steiler Gegenfort, bestehend aus großen Blöcken mit kurzen senkrechten Wänden, mit Schnee gefüllt, mit Eisabschnitten (180 m). Heranarbeiten an das Fundament des Felsenturms. Zeit 19:00 Uhr. Organisation des Biwaks. Eine Masse Eis wurde abgeschlagen, eine sitzende Übernachtung organisiert, erstmals finden wir alle zusammen Platz.
- Juli. 8:00 Uhr beginnen wir die Bewegung. Klar. Kalt.
Abschnitt R14–R15: — Felsplatte mit Eisabschnitten, die Griffe sind geglättet, die Struktur der Felsen ist vom Typ «Widderstirn» (20 m). — Am Haken 2. Kontrollpunkt. — Weiter eine Wand aus großen Blöcken, mit Schnee gefüllt, die Steilheit nimmt im oberen Teil ab (70 m). — Ausgang unter das Fundament der Turmwand.
Abschnitt R15–R16: — Innenwinkel (20 m) mit Eis und Schnee gefüllt. — Senkrechte plattenartige Wand (10 m), Spalten mit Schnee gefüllt, die Felsen sind geglättet, Ausgang unter eine stark überhängende Wand. — Das Klettern ist äußerst schwierig, für die Überwindung wurde eine Schlinge benutzt.
Abschnitt R16–R17. Unter der überhängenden Wand Travers nach rechts-oben (10 m) bis zum Ausgang in den Innenwinkel, die Felsen sind in Schnee. Innenwinkel: — die Wände in Form eines Abplatzes überhängen leicht — die Felsen sind rau, ohne Schnee und Eis (20 m). Ausgang am Winkel nach rechts-oben zu einer noch stärker überhängenden Wand mit einer Spalte. Über der Wand ein großer Karnies. Unter Ausnutzung der Spalte Ausgang nach rechts hinter die Biegung (10 m). Der ganze Abschnitt ist äußerst schwierig, für die Überwindung werden Leiter und Schlingen benutzt, bei der Überwindung des Abschnitts helfen sehr die Klemmvorrichtungen. Auf dem Abschnitt R15–R17 arbeiteten vorne abwechselnd Duscharin—Scharow. Die Rucksäcke ziehen wir in 2 Etappen hoch.
Abschnitt R17–R18. Hinter der Biegung ein kleiner geneigter Absatz, weiter eine Wand aus großen Blöcken, mit Schnee gefüllt, führt auf den oberen Teil des Felsenturms (20 m). Von hier aus ist endlich der Grat, d.h. der obere Teil der Wand, sichtbar; bis zu diesem Punkt war der Grat wegen der großen Steilheit der gesamten Route nicht einsehbar. In der Spalte auf dem Turmgipfel: — 3. Kontrollpunkt. — Notiz der Erstbesteiger unter Führung von I. Slesow aus dem Jahr 1975 entnommen. Der obere Teil des Turms — ein kurzer Grat. Zeit 17:00 Uhr. — Das Duo Scharow—Kasajew hat sehr mühevoll einen Platz für das Zelt errichtet. — Duscharin—Blochin bearbeiten den weiteren Weg. Bis 19:30 Uhr konnten wir 120 m Seillänge aushängen. Einrichtung: — Im Zelt finden wir Platz für 3 in halb liegender Position (das ist bereits komfortabel). — 1 Pers. hat sich auf dem Absatz 5 m darunter eingerichtet.
- Juli. 8:00 Uhr beginnen wir die Bewegung am Seil.
Abschnitt R18–R19. Felsen vom Typ «Widderstirnen» mit Eis- und Schneeabschnitten (15 m). Weiter: — nach links-oben durch eine Felsenrinne unter einer überhängenden Wand — Ausgang auf eine kurze Felsbrücke (25 m). — In der Rinne sind die Felsen dachziegelartig angeordnet, nach unten gerichtet, Schnee ist fast keiner vorhanden.
Abschnitt R19–R20. Überquerung einer kurzen (2 m) fast senkrechten Eisrinne, am äußeren Winkel Ausgang auf den Grat (8 m). Der Grat besteht aus: — großen Blöcken — einzelnen kurzen, aber technisch schwierigen Wänden — starkem Schneebefall (70 m). Das Klettern ist schwierig, aber bequem.
Abschnitt R20–R21. Schnee-Eis-Brücke (10 m). Felsenwand aus zerstörten Gesteinen, mit Schnee gefüllt, mit Eisabschnitten (30 m). Das Klettern ist nicht zuverlässig, die Organisation einer zuverlässigen Versicherung ist schwierig.
Abschnitt R21–R22. Steiler Schnee-Eis-Hang mit Felsinseln, durch einen halben Meter hohen Schneekarnies — Ausgang auf den Grat (40 m). Die Wand ist überwunden. Zeit 12:00 Uhr. Verbindung mit den Beobachtern und Weg zum Gipfel.
Abschnitt R22–R23. Schnee-Grat mit Karniesen und Felsabschnitten (250 m) — Ausgang auf den Gipfel. 12:30 Uhr — alle auf dem Gipfel, wir ändern die Notiz.
Abstieg auf der Route der 4A Kategorie der Schwierigkeit. Wir beeilen uns nach unten, das Wetter verschlechtert sich. Der Schneefall mit Gewitter war kurz — etwa eine Stunde. Durch den Pass Kokbor kamen wir um 17:00 Uhr zu unseren Beobachtern.
Mannschaftskapitän Duscharin I.

Analogie der Fotografie der Beobachter, Aufteilung in Abschnitte entsprechend dem Bericht der Erstbesteiger. Profil und schematische Darstellung des Aufstiegs auf den Gipfel Dschigit durch das Zentrum der Nordwand der 6. Kategorie der Schwierigkeit.

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