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BESTEIGUNG DES GIPFELS PIK AJUTER ÜBER DIE OSTFLANKE

Belsowjet DOSO "Zenit" Pik Ajuter über die Ostflanke 5A Kat. (Erstbegehung)img-1.jpeg

BESCHREIBUNG DER ROUTE UND DER BESTEIGUNG

Vom Basislager am rechten Ufer des Flusses Ontor wechselt man auf das linke Ufer und bewegt sich talabwärts durch die Schlucht Karakol bis zur Mündung des Flusses Ajutor in den Fluss Ontor. Dann auf dem Weg aufwärts durch die Schlucht Ajutor bis zum See. Vom Lager aus benötigt man 3 Stunden.

Von den Übernachtungsplätzen am See gehen wir über die Moräne unter die Zunge des Gletschers (die Moräne ist orografisch rechts). Von den Übernachtungsplätzen aus benötigt man 1,5 Stunden. Entlang der Kante der Moräne und des Gletschers nähern wir uns von rechts (orografisch) der Zunge des Gletschers. Dann gehen wir in Seilschaften auf den zentralen Teil des Gletschers (60 m, 55°, Abschnitt R0–R1). Die Seilschaften bewegen sich unabhängig, die Partner gehen abwechselnd auf den Vorderzähnen der Steigeisen mit Hakenversicherung. Es wurden 4 Eishaken verwendet.

Weiter geht es nach rechts oben, wobei der Gletscherbruch links liegen gelassen wird (200 m, 45–50°, Abschnitt R1–R2). Versicherung. Es wurden 8 Eishaken verwendet. Die Seilschaften gehen unabhängig, die Partner wechseln sich beim Führen der Seilschaft ab.

Dann geht es nach links oben in einen Eis-Trichter in Richtung des zentralen Teils der Basis des Gendarms auf dem Ostgrat (200 m, 50–55°, Abschnitt R2–R3). Hakenversicherung, 8 Eishaken wurden gesetzt. Dann folgt der Schlüsselabschnitt der Route - der Eisaufschwung (15 m, 70°, Abschnitt R3–R4). Hakenversicherung. Die Seilschaften gehen mit Interaktion, unter Einsatz von Steigklemmen. Zur Sicherheit wurden 4 Eishaken gesetzt und am Ausgang des Felsens (nach dem Aufschwung) 2 Felshaken eingeschlagen, ein Kontroll-Tour wurde hinterlassen.

Dann geht es aufwärts über die Wand des Gendarms (150 m, 70°, Abschnitt R4–R5) auf den Ostgrat. Die Felsen sind mit Eis überzogen, Hakenversicherung. Zur Sicherheit wurden 10 Felshaken eingeschlagen. Nach dem Passieren des Gendarms geht es nach links oben über einen Schneegrat (100 m, 35–40°, Abschnitt R5–R6) unter die Basis des zweiten Gendarms. Der Gendarm wird rechts umgangen, entlang der Kante von Fels und Schnee (Abschnitt R6–R7).

Weiter folgt der Gipfelturm. Der erste Teil (80 m, 75°, Abschnitt R7–R8) besteht aus in Eis eingefrorenen Felsbrocken. Die Bewegung ist sehr vorsichtig, Hakenversicherung. 4 Eishaken wurden gesetzt und 3 Felshaken eingeschlagen. Dann geht es über einen verschneiten Schutthang (150-200 m, 45-50°, Abschnitt R8–R9) auf den Gipfel.

Der Abstieg vom Gipfel erfolgt über den Südostgrat gemäß der Route 3A Kat.

Mannschaftskapitän Kolen Kowenski G.I. Pik Ajuter über die Ostflanke 5A Kat. (Erstbegehung)

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TABELLE DER HAUPTCHARAKTERISTIKA DER BESTEIGUNGROUTE

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Angehängte Dateien

Quellen

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