Pass
I KLASSE 2-technisch. Zentraler Tian-Shan, Terkskei Ala-Too-Gebirgskamm, Djeti-Oguz-Schlucht. Gipfel Ogus-Baschi Gl. (5170) über die Nordostwand. 4A Kat. sl.
Höhenunterschied: 1600 m, Wandhöhe: 900 m. Streckenlänge: 2700 m (mit Abstieg zum Gletscher). Streckenlänge der Abschnitte 5–6 k.tr.: 700 m. Mittlere Steilheit der Route: 55°, davon 6 k.tr.: 75°.
Eingeschlagene Haken:
- Fels: 25
- Eis: 32
- Klemmkeile: 16,5
Gehzeit der Mannschaft: 48 Std., Tage: 4.
Nächte:
-
- Nacht - sitzend auf einem Felsabsatz
-
- Nacht - alle vier auf einem geneigten Eisabsatz, sitzend
-
- Nacht - bequem im Zelt (auf dem Grat, in einer Mulde)
Leiter: Jermolajew Juri Alexandrowitsch, KMS. Teilnehmer:
- Gaidamak Wladimir Alexejewitsch, KMS
- Koschin Jewgeni Iwanowitsch, KMS
- Kaz Matwei Semjonowitsch, KMS
Trainer: Jermolajew Juri Alexandrowitsch, KMS.
Aufbruch zur Route: 22. Juli 1990. Gipfel: 24. Juli 1990. Rückkehr: 25. Juli 1990.
Organisation: Komitee für Körperkultur und Sport des Omsker Oblast-Exekutivkomitees. 644010, Omsk, Lenin-Straße, 41.

Allgemeine Ansicht. Fotoapparat "Zenit". Blick von der Moräne.

Allgemeine Ansicht.
Technische Beschreibung der Route, Routenschema in UIAA-Symbolen (M I: 2000)
| Fels | Eis | Klemmkeile | Routenschema in UIAA-Symbolen | Kat. tr. | Streckenlänge, m | Steilheit, ° | Abschnitt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 4 | 3 | 40 | 40 | R1 | |||
| 5 | 3 | 2 | 4–3 | 200 | 35–45 | R2 | |
| 12 | 6 | 4 | 6–5 | 100 | 60–75 | R3 | |
| 3 | 24 | 4 | 6–5 | 120 | 60–80 | R4 | |
| 4 | 6 | 2 | 4 | 80 | 55 | R5 | |
| 16 | -2 | 4 | 120 | 55 | R6 | ||
| 18 | 2 | 6 | 6 | 80 | 75–80 | R7 | |
| 2 | 3 | 40 | 40 | 45 | R8 | ||
| 12 | 6 | 6 | 5–6 | 60 | 75–95 | R9 | |
| 40 | 5 | 460 | 55 | R10 | |||
| 25 | 3–4 | 200 | 40–45 | R11 | |||
| 2 | 3–4 | 300 | 30–35 | R12 |

Routenschema.
Die gesamte Route wurde mit der Organisation der ersten Seilschaft und der Begehung durch die restlichen Teilnehmer mit Rucksäcken zurückgelegt, unter Verwendung von Steigklemmen bei vorhandener Obersicherung. Der Erste wurde vollständig entlastet, außer dem technischen Material. Die gesamte Route wurde aufgrund der vereisten Felsen in Steigeisen zurückgelegt.
Beschreibung der Route nach Abschnitten
R1 — steiler Eis-Schnee-Hang. Oben - Bergschrund. Bewegung auf Steigeisen - auf den Vorderzähnen. Sichern durch Eisschrauben, unter Verwendung von Schlagwerkzeugen (Eispickel, Eishammer).
R2 — Innenwinkel, der in eine Rinne übergeht. Felsen vereist. Es werden verwendet: alle Arten von Felshaken, Klemmkeile, Eisgeräte.
R3 — geneigte Felsabsätze, dann Wand. Schwieriges Klettern. Es werden verwendet: U-förmige Haken, spezielle Haken. Felsen mit Vereisung.
R4 — Platten und schräge Felsabsätze mit Eis. Schwieriges Klettern auf den Vorderzähnen der Steigeisen, auf speziellen Haken. Es werden verwendet: Eisschrauben, Klemmkeile, Felshaken. Wände mit Nischen und Gesimsen.
R5 — geneigte Platten, abwechselnd mit Wänden. Wände mit Gesimsen, viel Vereisung. Es wurden Eisgeräte, Fels- und Eishaken verwendet. Nächtigung auf einem geneigten Felsabsatz, sicher.
R6 — gefallener Schnee erschwerte das Gehen auf Steigeisen auf dem Eis. Sichern mit Eispickeln und Eisschrauben.
R7 — Wand mit Innenwinkel und Gesimsen, steinschlaggefährdet. Klettern sehr schwierig, Haken-Sicherung.
R8 — geneigte Felsabsätze mit Schneegraten, unter dem Schnee Eis. Guter Platz für eine Nächtigung. Sichern mit Fels- und Eishaken.
R9 — Eis-Hang, der in eine Felsenwand mit Platten negativer Neigung übergeht. Sehr schwieriges Klettern unter Verwendung spezieller Haken und Haken-Sicherung.
R10 — steiler Eis-Schnee-Hang. Bewegung auf den Vorderzähnen der Steigeisen. Variante: um nicht unter den Gesimsen zu sein, rechts zwischen Felsausläufern gehen. Sichern mit Eisschrauben. Nächtigung äußerst unbequem, auf einem schmalen Eisabsatz, sitzend.
R11 — Schnee-Eis-Hang mit Felsinseln. Ausgang durch einen Gesims auf den Grat (Route 5B Myslowski). Gesims wird von rechts nach links passiert. Sichern mit Eishaken.
R12 — Grat, schneebedeckt, mit einzelnen Eisausläufern, wird gleichzeitig passiert. Nächtigung unter einem Eisaufschwung vor dem Grat des Hauptkamms, in einer Mulde, sehr bequem, ohne Wind.
R13 — vorgipfelnder Aufschwung, Firn. Gipfel kuppelförmig. Steinmann etwas rechts vom Gipfel, in Steinen. Abstieg schwierig über den Nordostgrat - scharfe, hohe Gesimse auf beiden Seiten. Sichern abwechselnd und gleichzeitig mit Eisschrauben und Eispickeln.
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