Pas­sport des Auf­stiegs

  1. Klas­se des Auf­stiegs — höhen­tech­nisch.

  2. Re­gi­on des Auf­stiegs — Zen­trales Ti­an­ Shan.

  3. Gip­fel, Rou­te — p. Po­be­dy über p. Va­zhu Psha­ve­la über den 3. Grat

  4. Vor­ge­schla­ge­ne Kat. Schl. — 5B.

  5. Hö­hen­dif­fe­renz — 3439 m

  • da­von ei­gent­li­che Wand­tei­le — nicht vor­han­den
  • ge­sam­te Län­ge der Rou­te — 20 km
  • Län­ge der Wand­tei­le — nicht vor­han­den
  1. Ge­schla­ge­ne Haken: Felshaken 0/0, Eis­haken 0/0, Ver­sat­zun­gen 0/0, Bohr­ha­ken 0/0.

  2. An­zahl der Geh­stun­den/Ta­ge: 95/4.

  3. Über­nachtun­gen:

      1. — Schnee­höh­le auf 5200 m,
      1. — Plat­te­au, aus­ge­hau­en auf ei­nem Schnee-Eis-Hang auf 6900 m,
      1. — Schnee­höh­le auf 6950 m.
  4. Lei­ter: Shap­o­va­len­ko Igor Niko­la­je­witsch, KMS, Wla­di­wos­tok, ul.­ Ler­mon­to­wa 37­ — 67.

Teil­neh­mer: Kras­no­luz­ki Alex­an­der Wjatsches­la­wo­witsch, 1. Sp. Rang, Na­hod­ka, ul.­ Mi­tsch­uri­na 12­ — 25. 10. Trai­ner: Shap­o­va­len­ko Igor Niko­la­je­witsch, KMS. 11. Aus­gang auf die Rou­te: 16. Au­gust 1999.

Gip­fel: 18. Au­gust 1999. Rück­kehr: 19. Au­gust 1999.

  1. Na­me der Or­ga­ni­sa­ti­on: Pri­mo­rs­ka­ja Fede­ra­ti­on für Al­pi­nis­mus und Boul­dern, Wla­di­wos­tok, ul. Sa­ra­tow­ska­ja 13­ — 51, Tel. (4232) 51-19-25.

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  • Rot — die von der Man­schaft be­gan­ge­ne Rou­te
  • Gelb — der un­sicht­ba­re Teil der Rou­te
  • Grün — die Rou­te "nach dem Dol­lar"
  • Blau — die Rou­te von Aba­la­kow
  • Orange — die Rou­te von Sch­u­rawl­jow

Da­tum der Auf­nah­me — 7. Au­gust 1999.

Tak­ti­sche Ak­ti­o­nen der Man­schaft

Nach dem Aus­gang aus dem Ba­sisl­a­ger bei der Über­que­rung des Glet­scher Yu. En­gi­l­tschek be­weg­ten sie sich im Seil­ver­band. Da­nach un­ver­bun­den — über die rech­te Mo­re­ne des Glet­schers Zw­jos­dot­sch­ka — bis zur ers­ten "Wel­le" des Glet­schers. Über­win­dung der ers­ten und zwei­ten "Wel­le" des Glet­schers Zw­jos­dot­sch­ka ge­bun­den von links nach rechts mit An­nä­he­rung an die fast senk­rech­te Wand des Glet­schers, der vom Pas­se Di­ki­je her­un­ter­kommt. Auf­stieg über vor­her ein­ge­han­ge­ne Pe­ri­la auf den fla­chen Kör­per des Glet­schers und da­nach im Seil­ver­band bis zum Pas­se Di­ki­je und zur Schnee­höh­le 200 m wei­ter oben.

Über­nacht­ung. Aus­gang früh am Mor­gen, Auf­stieg 600 m bis zu den ers­ten Fel­sen. Da­nach Über­win­dung von drei YSOs an den Fel­sen:

  • 5800 – 6000
  • 6100 – 6400
  • 6600 – 6900

Y­SOs wech­seln mit Schnee­fel­dern un­ter­schied­li­cher Steil­heit. Auf­stieg durch freie Klet­te­rei und mit­tels vor­her ein­ge­han­gter Seile. Über­nacht­ung ober­halb des letz­ten Fel­sen­gür­tels im Zelt.

Aus­gang früh am Mor­gen, Auf­stieg auf den Pas­se Va­zha-Psha­ve­la und Tra­ver­sie­rung des Gra­tes in Rich­tung des Gip­fels Po­be­dy bis zur Schnee­höh­le. Dort wird das Bi­wak­ge­päck zu­rück­ge­las­sen, mit­ge­nom­men wer­den:

  • war­me K­lei­dung
  • Seil
  • Stirn­lam­pen
  • Es­sen
  • Trin­ken

Wei­ter­hin Be­we­gung auf dem W-Grat, ge­hal­ten an der chi­ne­si­schen Sei­te auf­grund der über­han­gen­den Schnee­kar­nis­se. Der Gip­fel­be­reich be­ginnt mit ei­nem stei­len Schnee­an­stieg un­ter den Fel­sen, die durch freie Klet­te­rei über­wun­den wer­den. Da­nach nä­hern wir uns dem Grat und ent­fer­nen uns wie­der je nach Grö­ße der Kar­nis­se und nä­hern uns ei­nem gro­ßen drei­eck­för­mi­gen Gen­dar­men. Von ihm aus ge­nau auf dem Grat über­win­den wir ein stei­les Stück des We­ges. Da­nach flacht der Hang ab und mit klei­nen Hü­geln er­rei­chen wir den Gip­fel. Der Tur ist auf ei­nem Fel­sen­plat­te­au et­was un­ter­halb des höchs­ten Punk­tes zu fin­den.

Der Ab­stieg er­folgt auf dem glei­chen Weg wie der Auf­stieg, Über­nacht­ung in der Schnee­höh­le, wo das Bi­wak­ge­päck zu­rück­ge­las­sen wur­de. Am nächs­ten Tag — wei­te­rer Ab­stieg mit Rück­kehr ins Ba­sisl­a­ger.

Von drei Über­nachtun­gen auf dem Berg:

  • Zwei fan­den in be­reits aus­ge­gra­be­nen Schnee­höh­len statt, die auf sicheren, nicht stei­len Hän­gen la­gen und aus­ge­schlos­sen von Lawi­nen, Steinschlag und mensch­li­chem Ab­sturz wa­ren.
  • Die Über­nacht­ung im Zelt auf dem Schnee­hang stell­te eben­falls kei­ne Ge­fahr für das Le­ben dar, da sie ober­halb der Fel­sen auf ei­nem nicht stei­len Hang lag und tief ein­ge­gra­ben war, um sie vor Wind zu schüt­zen.

"Ar­beits­be­ding­te" Stür­ze und Ver­let­zun­gen ga­be es nicht. Das Wet­ter war wäh­rend des gan­zen Auf­stiegs zu­frie­den­stel­lend.img-1.jpeg

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www.alp­fu­la­tion.ru![img-3.jpeg ↗](https://summitx.info/media/1/zsIV7BrQQmrELi3mns85DbS1HbDWBWUn/img-3.jpeg ↗)

200 м

1000 м 200 м

200 м 30 м 40 м 50 м 60 м 70 м 80 м 90 м

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Ab­schn­itt R2, na­he der Schnee­höh­le

Blick auf die Ab­schn­itte:

  • R3
  • R4
  • R5
  • R6
  • R7

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Ab­schn­itt R9

Blick auf die Ab­schn­itte:

  • R10
  • R11

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Ab­schn­itt R9 Blick auf den Ab­schn­itt R10

Quellen

Kommentare

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