Pass
- Klasse der hochalpinen Aufstiege.
- Zentraler Tian Shan, Kokschaa-Tau-Gebirge
- Gipfel Pik Pobeda Hauptgipfel (7439 m) über den Westgipfel mit dem Pereval Dikiy vom Ledovik Zvezdochka
- Komplexitätskategorie — 5Б
- Höhenunterschied — 3039 m, Durchschnittliche Steilheit des Grats — 40 Grad.
- Eingebaute Haken:
Fels-Schraubhaken
12* 8 Eishaken
- — Nutzung zuvor eingeschlagener Haken
- Gehzeit: Aufstieg — 28 Stunden, Abstieg — 15 Stunden, Tage — 6
- Übernachtungen: 1 — liegend in einer Höhle, 2–5 — im Zelt, geschützt vor Wind durch eine Schneewand.
- Leiter: Totmjanin Nikolai Anatoljewitsch — Meister des Sports
Teilnehmer:
- Assew Michail Wladimirowitsch 1. Sportklasse
- Pier Méloni (Frankreich)
- Brigitte Méloni (Frankreich)
- Trainer: Moschnikow Anatoli Iwanowitsch — Verdienter Meister des Sports
- Aufbruch zum Aufstieg — 17. August 1997, Gipfel — 20. August 1997, Rückkehr — 22. August 1997
- Organisation: Zentrales Expeditions-Touristen-Zentrum "Newa", Stadt St. Petersburg
Mannschaftsleiter Totmjanin N.A.
Mannschaftstrainer Moschnikow A.I.

Allgemeines Foto des Gipfels.
- von der Mannschaft begangene Route
- Route von W. Abalakow (1956), 5Б Kat. sl.
- Übernachtungen, Höhe
TAKTISCHE AKTIONEN DER MANN SCHAFT
Die Mannschaft traf am Ledovik J. Inyltschek am 3. August 1997 ein und unternahm in der Zeit vom 5. bis 12. August zwei Akklimatisierungsausflüge mit Übernachtungen in Höhen von 5300 m und 5800 m und Rückkehr zum Basislager zur Erholung. Aufgrund der Ergebnisse der durchgeführten Aufklärung wurde eine Route gewählt und ein taktischer Plan für den Aufstieg erstellt, der Folgendes berücksichtigte:
- das Trainingsniveau und die Akklimatisierungsergebnisse der Teilnehmer;
- die Schwierigkeit, die Route nach den vorausgegangenen Schneefällen zu begehen;
- die Gefahr des Abschnitts der Route beim Aufstieg zum Pereval Dikiy;
- die große Länge des Hochgebirgsabschnitts (über 6500 m) der Route;
- die Temperatur- und Wetterbedingungen im Aufstiegsgebiet.
Die Aktionen der Mannschaft auf der Route wurden durch den taktischen Plan bestimmt, der im Wesentlichen umgesetzt wurde. Dazu trug die richtige Einschätzung der Teilnehmer ihrer Möglichkeiten, die gute Kenntnis der Route sowie das stabile Wetter während des Aufstiegs bei.
Die Mannschaft bewegte sich auf der Route in zwei Seilschaften. Bei der Bewegung auf Schnee- und Eisabschnitten wurde die Reihenfolge der Seilschaften und des Führenden in der Seilschaft je nach Zustand der Schneedecke mit einer Periodizität geändert, die erforderlich war, um ein gleichmäßiges Tempo der Bewegung aufrechtzuerhalten und die gute Arbeitsfähigkeit der Mannschaftsmitglieder zu erhalten.
Die Bewegung auf Felsabschnitten erfolgte mit Interaktion der Seilschaften: Die erste Seilschaft hinterließ Sicherungen für die zweite Seilschaft oder richtete Seile auf den schwierigsten Abschnitten ein. Die Last des Führenden in der führenden Seilschaft wurde teilweise auf die übrigen Teilnehmer verteilt. Auf der gesamten Route arbeitete die Mannschaft mit Steigeisen und Anti-Haftmatten.
Die Sicherung auf Schnee- und Eisabschnitten erfolgte mit Hilfe von Eispickeln und Eishaken. Für die Sicherung an Felsen wurden Haken und Seilschlingen an Vorsprüngen von vorherigen Expeditionen und ein Satz Sicherungsgeräte, den die Mannschaft mitgenommen hatte, genutzt.
Die Übernachtungen auf der Route (außer der ersten) fanden in einem "North Face"-Zelt statt, das an sicheren Orten aufgestellt und durch eine Schneewand vor Wind geschützt wurde.
Bei der ersten Übernachtung wurde eine Höhle ausgegraben, und darin wurde ein Vorrat an Lebensmitteln und Benzin für die Nutzung auf dem Abstieg zurückgelassen.
Für die schnelle Vorbereitung des Übernachtungsplatzes wurden mitgenommen:
- zwei Klappschaufeln (Duraluminium und Titan).
Die Sicherheit auf der Route wurde gewährleistet durch:
- die Wahl eines objektiv sicheren Weges,
- die Organisation einer zuverlässigen Sicherung,
- das Begehen des gefährlichen Abschnitts unter dem Pereval Dikiy frühmorgens (sowohl auf dem Auf- als auch auf dem Abstieg),
- das rechtzeitige Anhalten für die Übernachtung,
- die Nutzung zuverlässiger, hochwertiger und erprobter Ausrüstung.
Mitgenommen wurden:
- eine ausreichende Menge hochkalorischer Fertiggerichte,
- ein Vorrat an Brennstoff,
- ein Kochgerät und ein Brenner.
Die Gruppe nahm regelmäßig zu festgesetzten Zeiten mit dem Basislager mittels tragbarer Funkgeräte Kontakt auf.
Die Mannschaft bewältigte die Route mit ausreichender "Festigkeit", es gab keine Zwischenfälle oder Verletzungen.
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