Beschreibung des Aufstiegs auf den Pik Tarhanow über den Nordgrat

Vom Alplager «Ala-Archa» führt der Weg hinauf durch die Schlucht. Den Fluss Aksai überqueren wir watend über Steine.

Weiter geht es über einen guten Weg bis zum Fluss Teke-Tor, der ebenfalls leicht watend überquert wird, etwas oberhalb seiner Mündung in den Fluss Ala-Archa.

Bevor wir den Fluss Tuyuk-su erreichen, führt der Weg nach links über einen steilen, grasbewachsenen Hang.

Das Biwak wird bei einem See eingerichtet, der vor dem steilen Anstieg der alten Moräne liegt.

Vom Alplager bis zur Moräne benötigt man 4 Stunden.

Vom Biwak aus steigen wir über den Weg links vom See auf die alte Moräne auf. Wir überwinden einen weiteren Anstieg der Moräne und gelangen zum Fluss. Zum Gletscher gingen wir entlang des Flusses am rechten Ufer. Nachdem wir auf den Gletscher Tuyuk-su aufgestiegen sind, steigen wir über den mittleren Teil des Gletschers, der am flachsten ist, auf. Spalten werden umgangen. Wir orientieren uns an der schneebedeckten Kuppel des Gipfels «Schule 67». Links liegt der Pass Tarhanow, weiter links ist der Gipfel sichtbar. Der Aufstieg auf den Pik Tarhanow über die Route 1B Kat. sl. ist einsehbar. Wir bewegen uns weiter über den Gletscher zum Nordgrat dieses Gipfels. Der Bergschrund ist sichtbar. Der Bergschrund wird über eine Brücke überwunden. Die Sicherung erfolgt über einen Eishaken. Nach dem Bergschrund steigen wir über einen 30–35° steilen, 50–60 m hohen Eis-Hang auf den Sattel des Nordgrats des Pik Tarhanow. Haken-Sicherung, vom Biwak am See bis zum Sattel benötigt man 3 Stunden 30 Minuten.

Den Gendarm auf dem Sattel umgehen wir rechts über eine glatte Platte (Eishaken) und dahinter gelangen wir auf den Felskamm. Wir durchqueren den Schneesattel und weiter über einfache Felsen des Grats. Die Bewegung erfolgt gleichzeitig. Die Sicherung erfolgt über Vorsprünge. Wir nähern uns einer glatten, vertikalen 15–18 Meter hohen Wand. Die Wand wird frontal überwunden (unten eine Hilfe, 4 Haken wurden eingeschlagen). Weiter geht es über Felsen mittlerer Schwierigkeit des Grats. Die auftretenden Wände und Gendarmen umgehen wir in der Regel links.

Quellen

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