Autor: Дмитрий Павленко, Бишкек
Pik Simagina, Route Polevoy 5B

Der Anmarsch von der Koronskaja-Hütte dauert etwa eine bis eineinhalb Stunden.
Vom Berg zum Fels benötigt man etwa eine halbe Seillänge an gewöhnlichem Eis.
Die authentische Variante umgeht den unteren Felsfuß links. Dort findet man Kletterei bis zum 5. Grad, aber das Gestein ist brüchig.
Ich kletterte frontal über den Fuß. Kletterei 5+ und ITO A1.
In Crampons kann man die zweite Hälfte des Seils klettern.
Das 60-m-Seil endet vor einer Lücke im Grat, wo die authentische Route herauskommt.

Durch die Lücke klettert man auf einen schmalen Grat und geht zu Fuß zum Beginn des dritten Seils. Das dritte Seil beginnt an der rechten Ecke. Orientierungspunkte: der originale "Karotten"-Haken und ein Keil.

Nach einem Absatz mit einem originalen Haken setzt man das Klettern im rechten Teil fort und gelangt dann auf eine Kante. Über die Kante klettert man auf eine gute Plattform, Ende des dritten Seils.
Das vierte Seil führt rechts um die Felsbastionen mit schwierigem Relief herum. Kletterei im fünften Grad plus ein bisschen ITO A1.
Fünftes Seil:
- führt in eine Lücke im Grat;
- setzt sich auf der steilen Wand im linken Teil des Grates fort;
- viele originale Haken, "Karotten" und andere Verankerungen.
Mögliche Beendigungen des fünften Seils:
- auf einem kleinen Absatz vor dem Abgang nach rechts in eine Nische;
- in der Nische, an einem originalen Ring.
Sechstes Seil:
- aus der Nische heraus führt es links auf eine Kante;
- über einfache, aber stark verschneite Felsen führt es entlang der Kante bis zu einer Wand auf einer guten Plattform mit einem originalen Haken;
- führt nach rechts entlang des Grates;
- der Endpunkt liegt unter dem Beginn einer steilen Wand links entlang des Grates.
Siebtes Seil:
- beginnt an einer steilen Wand mit vielen originalen Verankerungen;
- geht dann in eine mit Eis gefüllte Ecke über;
- Kletterei im fünften Grad und ITO A1;
- auf halber Höhe des siebten Seils befindet sich eine Gabelung.

Logisch erscheint der Aufstieg nach rechts auf die Kante des Grates, aber dort wartet das schwierigste Stück. Eine Wand mit ITO A3.
Die authentische Route:
- führt links um diese Turm herum
- der Umgehungsweg ist nicht sofort sichtbar, man muss ein Stück nach links klettern, um ihn zu erkennen
- dort Kletterei im fünften Grad, aber auch brüchiges Gestein und Schnee
Achtes Seil:
- führt von rechts nach links über eine steile Wand
- gelangt auf eine Kante mit einem Stück unangenehmer Schneemesser
- Kletterei plus einfaches ITO

Das neunte Seil führt entlang der Kante. Kletterei plus einfaches ITO.
Zehntes Seil:
- führt entlang der Kante, nähert sich einem Turm mit einem breiten Kamin in der Mitte
- klettert links um den Turm herum
- über einen steilen Schnee-Fels-Hang führt es auf den Grat

Rechts auf einem Felsvorsprung befindet sich eine originale Abseilschlinge aus zwei blauen Seilen. Das elfte Seil führt entlang der Kante - Kletterei plus einfaches ITO - und mündet in den Grat, wo es sich mit der Route 45 vereinigt. Weiter entlang des Grates führen zwei Seile mit Kletterei im dritten Grad zum Gipfel. Der Abstieg erfolgt am besten auf dem gleichen Weg wie der Aufstieg, über die originalen Schlingen.
Am Grat:
- eine Schlinge mit einem Ring;
- zwei originale Schlingen unter kurzen Felsnadeln.
Von der Schlinge auf dem Felsvorsprung gibt es Schlingen für ein halbes 60-m-Seil bis zum Eis. Beim Abstieg über das Eis kann man zwischen den Verankerungen und den originalen Schlingen an den Felsen wechseln.
Zusammenfassung:
- eine solide klassische alpinistische Route im fünften Grad;
- hervorragendes Relief für die Versicherung überall, außer an der Schlüsselwand, die man umgehen kann;
- das einzige Problem ist die Verschneidung;
- alle Stationen befinden sich auf normalen Plattformen;
- auch mit den Plattformen für eine Übernachtung gibt es keine Probleme;
- die Verankerungen sind durchgängig gut;
- die Route ist praktisch absolut steinschlagsicher;
- Steinschlaggefahr besteht nur bei den Abseilmanövern in Richtung des Eiskoulissen.
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