Autor: Дмитрий Павленко, Бишкek
Krone 6. Turm 4B
Es ist gut, wenn man an einem Tag zwei Routen der gleichen Kategorie machen kann, so ist es viel einfacher sie zu vergleichen.
Nach Dvurogaya stiegen wir sofort auf den sechsten Turm, weil ich sehr neugierig war, wo denn dort 4B ist. Die Wand, die direkt von der Einschartung aufsteigt, sah unangemessen aus, insbesondere wenn man das Jahr der Erstbegehung - 1959 - berücksichtigt, und wir gingen los, um sie von rechts nach links nach und nach abzusuchen.

Die Absätze führten uns zu Felsstufen mit Schwierigkeitsgrad 5, die zu Beginn ziemlich lebendig waren. Es ergaben sich zwei volle Seillängen mit normalem Klettern, die wir aus Sicherheitsgründen in drei Abschnitte unterteilten.
Wir gelangten auf die Einschartung, nicht weit von der Gipfelturm, Seil über den Grat.

Krone 6. Turm 4B, Schlüsselstelle
Wir stiegen ohne Probleme auf dem selben Weg ab, zwei volle Abseilmanöver bis zum Pescara.
Die Route erwies sich als schwieriger als Dvurogaya und vor allem erfordert die Durchquerung des Schlüsselstücks die Fähigkeit, sich auf steilem, großblockigem Gesteinsschutt zu bewegen. Es ist sehr unangenehm am Anfang, obwohl es bei einer sachgemäßen Platzierung der Sicherungen keine besonderen Probleme geben wird.
Von den Sicherungsmitteln funktionierten Haken und große Klemmkeile am besten, wie immer bei Schutthalden. Im oberen Teil der Wand ist das Relief eher monolithisch, hier funktionierten Friends gut.
Wenn ich zurückblicke, kann ich sagen, dass die Route ziemlich sicher ist, man muss nur die Sicherungen an geschützten Stellen anlegen und das war's. Wie es sich für eine Route der Kategorie 4 gehört, kann man sie normal mit Klopfhaken ausstatten.
Übrigens, eine nicht schlechte Kombination, zwei 4B-Routen an einem Tag. Es ist durchaus machbar, um nicht noch einmal den steinschlaggefährdeten Couloir zu begehen. Wir starteten um 5:00 Uhr und stiegen um 19:00 Uhr ab, unter Berücksichtigung der Tatsache, dass:
- auf Dvurogaya mein Schüler die Führung übernahm,
- auf Krone viel Zeit mit Diskussionen darüber verbrachten, wohin wir eigentlich klettern sollten.
Also bei gutem Wetter - nichts Außergewöhnliches, merkt es euch.
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