PÄSSEPORT

  1. Technische Klasse.

  2. Tian Shan, Kirgisischer Alpenkamm.

  3. Gipfel Korona, Fünfter Turm, 4860 m auf halber Höhe der südwestlichen Wand.

  4. 6A Schw. Sk., zweite Begehung.

  5. Beschreibung der Route:

    • Länge 980 m
    • Länge 5–6 Schw. Sk. 700 m
    • Durchschnittliche Steilheit der Route 67°
    • Durchschnittliche Steilheit des Hauptteils 75°
  6. Eingeschlagene Haken:

FelsKlemmkeileEis
531151
154
  1. Gehzeit — 15 Stunden, Dauer — 3 Tage.

  2. Übernachtungen:

    • 1. — im Zelt auf einem Felsvorsprung,
    • 2. — nach dem Gipfel auf dem Grat.
  3. Leiter: Timofejew Sergei Wladimirowitsch — MS

    Teilnehmer:

    • Tarassow Sergei Charitonowitsch — MS
    • Chabibullin Salawat Sagitowitsch — MS
    • Borissow Sergei Wiktorowitsch — MS
    • Perschin Michail Walerjewitsch — MS
    • Starow Wladimir Arnoldowitsch — MS
  4. Trainer: Timofejew Sergei Wladimirowitsch.

  5. Aufbruch zur Route — 20. Februar 1995, Gipfel — 22. Februar 1995, Rückkehr — 23. Februar 1995.

  6. Organisation: Swerdlowsker Gebietskomitee für Sport. img-0.jpeg

Foto 1. Gesamtansicht des Gipfels. Aufnahmestandort 1. 1 — Weg der Mannschaft, 2 — Route von Sadowskij, 3 — Route von Ruschewskij. Aufgenommen am 19. Februar 1995. Kamera „Smena“ (F=35 mm). Uhrzeit — 11:30. Höhe — 4100 m. Entfernung — 1 km.

Taktische Aktionen der Mannschaft

Die Bewegung der Mannschaft auf der Route erfolgte gemäß dem taktischen Plan. Die Route wurde in 3 Tagen mit einem Tag der Vorbereitung zurückgelegt. Auf der Route gab es eine Übernachtung und eine weitere Übernachtung nach dem Gipfel. Die Taktik wurde unter Berücksichtigung der kurzen Tageslichtzeit und der maximal möglichen Vorbereitung entwickelt, um unangenehme Übernachtungsplätze unter Winterbedingungen auszuschließen. Die Route stellt eine Felswand mit einer Länge von 900 m dar, mit einer Reihe von Wänden, inneren Ecken, Gesimsen und kleinen Felsbändern. Auf der Route gibt es nur ein großes Felsband 140 m vom Beginn der Route entfernt. Das Begehen des Wandteils der Route erfolgte hauptsächlich durch freies Klettern. An einzelnen Abschnitten war der Einsatz von ITO erforderlich. Die übrigen Teilnehmer bewegten sich an der gesicherten Leine mit Hilfe von Steigklemmen ohne das Hochziehen von Rucksäcken (Rucksäcke unter dem Teilnehmer an der Selbstsicherung, die an der Sicherheitsleine befestigt war). Der Erste arbeitete an der doppelten Leine, eine davon UIAA, ohne Rucksack. Die Bewegung auf den Seilen erfolgte mit oberer oder unterer Sicherung.

Die Wetterbedingungen ermöglichten die genaue Umsetzung des taktischen Plans. Der Umsetzung des taktischen Plans kam die hohe körperliche, technische und psychologische Vorbereitung der Mannschaft zugute, die in den vorherigen russischen Meisterschaften erprobt und überprüft worden war. Der achtzig Meter lange Grat zum Gipfel wurde mit gleichzeitiger Sicherung durch eigenständige Seilschaften zurückgelegt und stellte keine großen technischen Schwierigkeiten dar.

Heiße Mahlzeiten auf der Route gab es morgens und abends, tagsüber hatte jeder Teilnehmer eine Taschenverpflegung.

Die Übernachtungen wurden an sicheren Orten organisiert (eine — am Rand eines großen Felsbandes, die zweite — auf dem Grat nach dem Gipfel).

Die Route wurde sauber hinterlassen, alle Haken wurden herausgeschlagen. Die Kommunikation war ständig gewährleistet.

Die Route stimmte vollständig mit der nach dem taktischen Plan entwickelten Route überein.

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Foto 2. Profil der linken Wand. Aufnahmestandort 2. Aufgenommen am 19. Februar 1995. Kamera „Smena“ (F=35 mm). Uhrzeit — 12:00. Höhe des Aufnahmestandorts — 4200 m. Entfernung — 1 km.

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Beschreibung der Route nach Abschnitten

R0–3. Fels V, V+ Schw. Sk., Serien von Wänden und inneren Ecken. Rechts von einem kleinen Kessel-Tobel in freiem Klettern zurückgelegt. R3–4. Großes geneigtes Felsband mit Schnee und Eis. Am Rand wurde eine gute Plattform geschaffen. R4–5. Aufwärts an der Wand, Travers nach links unter das Gesims — in den Grund eines großen inneren Winkels. R5–6. Ausgang aus dem inneren Winkel nach links durch eine überhängende Wand auf einen schrägen kleinen Felsvorsprung. Sehr schwieriges Klettern unter Einsatz von ITO. R6–9. Serie von Wänden, Rissen und inneren Ecken. Anspannendes Klettern, teilweise ITO. R9–10. Nach links durch den Kamin unter die Gesimse. R10–12. Serie von Wänden und inneren Ecken neben den Gesimsen. R12–13. Sehr schwieriger Travers 20 m nach rechts. Keine Tritte, keine Risse. Auf Reibung zurückgelegt. R13–16. Serie von inneren Ecken, Wänden und Rissen, um große Gesimse rechts herum. Sehr anspannendes Klettern, teilweise ITO. R16–17. Mehrere kleine schneebedeckte Felsbänder, Übernachtung möglich. R17–19. 40 m wie ein „Brunnen“, danach Wände. Schwieriges Klettern. R19–21. Serie von geneigten schrägen Felsbändern und Wänden. R21–22. Zerstörte Felsen — Ausgang auf den Grat. R22–23. Scharfer Grat bis zum Gipfel.

Angehängte Dateien

Quellen

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