W. Korona (4-я)

4820 m

Bericht

der Mannschaft der Tomsker Region (TFA) über die Begehung der Route auf den Gipfel Korona (4-я) über die Westwand und die Eisrinne «5A», (k)img-0.jpeg

Reisepass der Bergtour:

  1. TIEN-SCHAN, Kirgisischer Alatau, Tal des Flusses Ala-Artscha, 7

  2. Pik Korona (4-я), über die Westwand und die Eisrinne.

  3. Erstbegehung, vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie 5A.

  4. Charakter der Route: kombiniert.

  5. Höhenunterschied der Route — 610 m. Beginn der Bewegung auf einer Höhe von 4210 m. Beginn des Kletterns auf einer Höhe von 4350 m. Höhenunterschied des Hauptteils der Route — 470 m. Gesamtlänge der Route — 875 m. Länge der Abschnitte:

    • Schwierigkeitskategorie III — 275 m.
    • Schwierigkeitskategorie IV — 260 m.
    • Schwierigkeitskategorie V — 140 m.
    • Schwierigkeitskategorie VI — 60 m. Durchschnittliche Steilheit:
    • des Hauptteils der Route — 65°
  6. Anzahl der Haken auf der Route:

    • Eishaken — 32 Stück, davon ITO — 0 Stück.
    • Felshaken — 17 Stück, davon ITO — 0 Stück.
    • Klemmkeile — 18 Stück, davon ITO — 0 Stück.
  7. Gehzeit der Mannschaft: 9 Stunden, 1 Tag.

  8. Leiter: Iwan Michailowitsch Temerew — MS Teilnehmer: Alexander Walerjewitsch Nowoselzew — KMS

  9. Trainer: Sapunowa Ju. W.

  10. Aufbruch von den Koronskije-Nächtigungen: 6:00, 13. März 2014. Beginn der Arbeit auf der Route: 8:00, 13. März 2014. Erreichen des Gipfels: 17:00, 13. März 2014. Rückkehr zu den Nächtigungen: 22:00, 13. März 2014.

  11. Organisation: MROO „Tomsker Föderation für Alpinismus“.

Foto der Gesamtansicht des Gipfels img-1.jpeg

  1. 5A Route Jegorowa
  2. 5B Route Sadowski 1968
  3. 6A Route Balesin 1994
  4. 5B Route Ruschewski 1976
  5. 5A Route Temerewa 2014.

Foto des Profils der Route. img-2.jpeg

Fotopanorama des Gebietes. img-3.jpeg

1 — Pik Semjonow-Tjan-Schanski 4875 m, 2, 3, 4 — Korona — Massiv mit Gipfeln von 4750 bis 4860 m, die Zahlen bezeichnen: 1., 2. und 3. Turm, links sind der 4., 5. und 6. Turm sichtbar. 5 — Pik Izyskatel 4400 m. 6 — Pik Kosmonawtow 4200 m. 7 — Pik Bajlján-Baschi 4700 m. 8 — Pik Simagin 4400 m. 9 — Pik Swobodnaja Korja 4740 m.

Schema der Route in den Symbolen der UIAA img-4.jpeg

Beschreibung der Route nach Abschnitten

Von den Koronskije-Nächtigungen aus auf dem Gletscher unter der SW-Wand des Pik Korona, 5. Turm, vorwärtsbewegen. Weiteres Vorgehen — durch die Eisrinne in Richtung des Beginns der Route Sadowski 5B.

  • R1: 380 m, III–IV, 35–45–55°. Gleichzeitig (an steilen Stellen abwechselnd) die Eisrinne hinaufbewegen, näher an der SW-Wand des Pik Korona.
  • R2: 20 m, IV, 70–80°. Unter der Felsenwand, die die Eisrinne abschließt und auf den 4. Turm der Korona führt, nach links (in Bewegungsrichtung) ausweichen. Beginn des Kletterns an den Felsen — auf der linken Seite von der nicht deutlich ausgeprägten „Felsenklappe — Auswuchs“ durch den Felsenschlot. Oben auf dem „Auswuchs“ — Biwakplatz.
  • R3: 60 m, VI, 80–90°. Hinauf durch eine kleine innere Ecke und nach rechts auf die Felsenwand. Ständige Rechtsverschiebung.
  • R4: 30 m, V, 80°. Hinauf durch einen gegliederten Winkel. Erreichen der Felsen — über das Eis. Bei Schneefall ist dieser Ort sehr gefährlich — ist ein natürlicher Sammelpunkt für alles, was von oben fällt.
  • R5: 60 m, V, 80–90°. Innere Ecke und Felsen im Eis. Klettern in gemischtem Gelände 25–30 m. Ausgang auf dünnes Eis. Problematische Sicherung. Erst an der Station am Ende des Abschnitts Eishaken eingeschlagen.
  • R6: 240 m, IV–V, 65–70°. Hinauf durch die Eisrinne. Stationen wurden unter dem Schutz von Felsen errichtet, um sich vor herabfallenden Steinen zu schützen (die Seitenwände der Rinne sind stark zerstört).
  • R7: 65 m, V–III, 80°. Die Eisrinne stößt auf den Gipfel-Felsbastion des 4. Turms. Ein kleiner Eisbach führt nach rechts in Bewegungsrichtung. Allmählich wird das Klettern zu gemischtem Gelände und vereinfacht sich dann auf III.
  • R8: 20 m, III, 45°. Ausgang auf den Gipfelturm.

Faden der Bewegung img-5.jpeg

Faden der Bewegung img-6.jpeg

Fotos der Abschnitte der Route. R1 img-7.jpeg

R1 img-8.jpeg img-9.jpeg R2–R3 img-10.jpeg img-11.jpeg

R2 img-12.jpeg

R4 img-13.jpeg Blick von R5 hinab auf R4.

img-14.jpeg Blick vom Beginn von R6 auf das Ende von R5 und den Eingang in die Eisrinne.

R6 img-15.jpeg

img-16.jpeg Ende von R7. Sichtbar ist die Überquerung auf dem Grat zum 5. Turm der Korona.

Auf dem Gipfel img-17.jpeg

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Quellen

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