Bericht über die Erstbegehung der Route zum Gipfel Izy­ska­tel über den Südgrat.

Pass­port des Auf­stiegs

  1. Tian-Shan, Kir­gi­sis­cher Ge­birgs­zug, Ala-Ar­tscha-Tal.

Gipfel Izy­ska­tel 4400 m. Vorgeschlagene Kategorie: 4B. Erstbegehung. Cha­rak­ter der Route: Felswand. Hö­hen­dif­fe­renz der Route: 500 m. Län­ge der Route: 1050 m.

  1. Län­ge der Teil­stücke: II — 500 m, III — 350 m, IV — 150 m, V — 50 m,
  2. Durch­schnitts­neigung: Hauptteil (Felswand) der Route — 60°

Gesamte Route — 30°

  1. Zahl der hinterlassenen Haken auf der Route: Gesamt — 0;
  2. Insgesamt auf der Route verwendet: Felshaken — 7, Veranke­rung­sele­men­te — 20.
  3. Insgesamt künstliche Stützpunkte (I.T.O.) verwendet — 0 Stück.
  4. Gehte Zeit der Mannschaft: 14 Std., 1 Tag (ohne Übernachtung)
  5. Mannschaft:

Seliverstov Ser­gej (Lei­ter), Fi­li­nov Vik­tor.

  1. Senior-Trainer: Po­pov Fëdor Efi­mo­vič
  2. Beginn der Route: 6:00, 18. Mai 2014.

Erreichen des Gipfels: 17:00, 18. Mai 2014. Rückkehr zum Basislager: 20:00, 18. Mai 2014.

Gesamt­an­sicht des Gip­felsimg-0.jpeg

Schema der Routeimg-1.jpeg

Profil der Route

img-2.jpeg

Beschreibung der Route

Ab­marsch vom Lager "Rats­eka" 6:00. An der Route angekommen 8:00. Durch die Felswand 13:00. Gipfel­erreich­ung 17:00. Rückkehr zum Lager "Rats­eka" 20:00. An­marsch über den Ak-Sai-Gletscher vorbei der Hütte "Korona". Unter der Felswand angekommen nach 2 Std.

R0–R1. Bewe­gung durch eine breite steile Kamine. Von dort auf die rechte Wand, die mit einem kleinen Pfeiler endet. 50 m, 70–75°, V.

R1–R2. Durch die Wand auf ein Bänkchen, das an eine Innen­ecke stößt. Von der Ecke auf eine Schutthalde. 40 m, 45–50°, III.

R2–R3. Durch eine kleine Wand auf Schutthalden, dann weiter rechts zur Felswand. 100 m, 45°, II.

R3–R4. Über eine schräge Platte nach links. Dort machen wir eine Station. 10 m, 50°, III.

R4–R5. Auf die Wand links in einen großen Kamin. Vor dem Kamin eine steile Wand. Dann weiter durch den Kamin bis zum Pfropfen. Lose Steine. 50 m, 70–75°, IV+.

R5–R6. Durch den Pfropfen, ziemlich schwieriges Klettern. Weiter Bewe­gung durch die Innen­ ecke bis zum Aus­tritt auf eine Platte. 50 m, 65–70°, IV+.

R6–R7. Durch die Innen­ecke bis zum Aus­tritt auf den Grat. Die gefährlichste Stelle der Route wegen losem Gestein und Blöcken! 50 m, 55–60°, IV.

R7–Gipfel. Langer, brüchiger Grat. Stellen­weise mit schwierigem Klettern gesichert.

  • Ersten großen Gendarmen links umgehen
  • Zweiten rechts umgehen

700 m, 40–45°, II–III.

Ab­stieg vom Gip­fel entweder über 2A oder über die mittlere 3B. Wir stiegen über die Mitte ab.

  • Über den Gletscher ge­bun­den gehen — viele Spalten
  • Ab­stieg bis zur Hütte "Korona"
  • Steigeisen und Kletter­gurte abnehmen
  • Weiterer Ab­stieg nach Rats­eka

Teil­stück R0–R1img-3.jpeg

Teil­stück R2–R3img-4.jpeg

Teil­stück R5–R6img-5.jpeg

Digi­tized by Google Be­ginn des Gratsimg-6.jpeg

Grat

img-7.jpeg

Vor dem Gip­fel

img-8.jpeg

Quellen

Kommentare

Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen