Pass

  1. Klasse technisch
  2. Ala-archa, Tal Ak-Sai
  3. Gipfel Box, 4240 m, linker Teil der Nordwand
  4. Vorgeschlagen 6B Kat. sl., Erstbegehung
  5. Höhenunterschied der Route 798 m. Höhenunterschied des Wandteils 520 m. Länge der Route 1175 m. Länge des Wandteils 545 m. Länge der Abschnitte 5–6 Kat. sl. — 455 m, davon 6 Kat. sl. — 275 m. Durchschnittliche Steilheit der Route — 68°, durchschnittliche Steilheit des Wandteils — 75–77°
  6. Eingeschlagene Haken:
FelshakenBohrhakenFriendsKlemmkeileEishaken
12546210610
----------------------
4744039
  1. Arbeitszeit der Mannschaft — 48 Std.; Tage — 5, davon 3 Tage zur Vorbereitung
  2. Übernachtungen 3 im Zelt
  3. Leiter: Michailow Michail Michailowitsch, MS

Teilnehmer:

  • Fedin Waleri Witaljewitsch, 1. Sp. разряд
  • Tschernow Alexander Wladimirowitsch, 1. Sp. разряд
  • Molotow Andrei Nikolajewitsch, MSМК
  • Fedina Swetlana Nikolajewna, КМС
  • Tschumakow Dmitri Wladimirowitsch, 1. Sp. разряд
  1. Trainer der Mannschaft: Iljinski Erwand Tichonowitsch, МСМК, ztr UdSSR Molotow Andrei Nikolajewitsch, МСМК

  2. Aufbruch zur Route: 1. August 1997 (Tag der Vorbereitung)

    Gipfel — 5. August Rückkehr — 5. August

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Allgemeines Foto des Gipfels

ROUTE DER MANNschaft: — ROUTE der jugoslawischen Mannschaft: ---

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Taktische Aktionen der Mannschaft

Bei der Begehung des linken Teils der Nordwand des Gipfels Box handelte die Mannschaft nach einem zuvor entwickelten taktischen Plan.

Die gesamte Route wurde mit vorheriger Bearbeitung begangen. Diese Taktik erwies sich als richtig, da es keine geeigneten Orte für Übernachtungen gab, außer dem zuvor geplanten.

Die Sicherung des Ersten im Seil erfolgte mit Hilfe eines doppelten Seils.

Die Mannschaft bestand aus drei Seilschaften:

  • Michailow—Molotow
  • Fedin—Tschernow
  • Tschumakow—Fedina

Der untere Teil der Wand (R0–R3) wurde von der Seilschaft Michailow—Molotow bearbeitet. Dies ermöglichte es der gesamten Mannschaft, am nächsten Tag den geplanten Übernachtungsplatz zu erreichen.

Auf dem Abschnitt R3–R15 arbeitete zuerst die Seilschaft Fedin—Tschernow. An diesem von Steinschlag geschützten Ort übernachtete man dreimal. Innerhalb von zwei Tagen wurden von diesem Ort aus die komplexen Abschnitte des oberen Wandteils bearbeitet.

Die Abschnitte R15–R19 bearbeitete die Seilschaft Michailow—Molotow; R19–R22 — die Seilschaft Fedin—Tschernow.

Am fünften Tag des Aufstiegs erreichte die Mannschaft in voller Besetzung und mit der gesamten Ausrüstung:

  • den oberen Teil der Wand,
  • den Eiskamin,
  • den Grat und erreichte den Gipfel um 18:00 Uhr. An diesem Tag arbeitete zuerst die Seilschaft Michailow—Molotow.

Der Abstieg erfolgte:

  • über den Schuttrinnenkamin 1. Kat. sl. zum Ak-Sai-Gletscher,
  • weiter zur Rast "Razeка".

Um 22:30 Uhr war die Mannschaft im Basislager.

Es gab keine Abstürze, Verletzungen oder Erkrankungen. Die Verbindung zur Rettungsmannschaft erfolgte über Funkgerät "MOTOROLLA" jede gerade Stunde. Die visuelle Beobachtung erfolgte mit einem 30-fach vergrößernden Fernglas.

Beschreibung der Route in Abschnitten

1. August 1997

  • 0–1: Direkt aufwärts durch eine Reihe von Überhängen, Klettern ist anstrengend. Dann durch eine Spalte in freiem Klettern bis zum inneren Winkel.
  • 1–2: Durch den Winkel auf ITO unter dem Überhang, dort ist der Sicherungsplatz.
  • 2–3: Vom Sicherungsplatz nach rechts durch die Spalte unter dem Überhang bis zur vertikalen Spalte, die den Überhang kreuzt. Dann durch diese Spalte auf ITO auf 30 m, dort ist der Sicherungsplatz.

2. August 1997

  • 3–4: Durch die Spalte aufwärts, dann durch die horizontale Spalte nach links und weiter aufwärts auf ITO, bevor die Spalte sich auf 50–60 cm erweitert, Pendel nach rechts, 7 m aufwärts durch die Spalte.
  • 4–5: Pendel nach links, aufwärts durch die Spalte auf ITO, übergehend in freies Klettern.
  • 5–6: Das Relief flacht ab, Klettern ist anstrengend auf eine schräge Platte, hier ist der Sicherungsplatz.
  • 6–7: Nach rechts aufwärts auf der schrägen Platte bis zum inneren Winkel, dann durch den Winkel nach links aufwärts.
  • 7–8: Überwechseln auf die Wand mit Spalte und nach 25 m ist eine Platte, hier ist ein bequemer Sicherungsplatz.
  • 8–9: Eine kleine Wand, Klettern ist anstrengend, endet auf einer schrägen Platte.
  • 9–10: Spalte. Wird auf ITO begangen.
  • 10–11: Aus der Spalte herausklettern in den inneren Winkel, der auf einer Wand endet.
  • 11–12: Die Wand führt auf "Widderstirnen", hier ist ein bequemer Sicherungsplatz.
  • 12–13: Durch die "Widderstirnen" direkt aufwärts bis zum Kamin.
  • 13–14: Durch den Kamin nach links aufwärts, dann auf eine schräge Platte, hier ist ein bequemer Sicherungsplatz.
  • 14–15: Weiter durch die "Widderstirnen" an die Wand herantreten, hier ist der Übernachtungsplatz.

3. August 1997

  • 15–16: Zwei Wände werden durch den linken Kanten überwunden bis zu einer Platte unter dem inneren Winkel, auf ihr ist ein bequemer Sicherungsplatz.
  • 16–17: Der innere Winkel wird auf der rechten Wand auf ITO überwunden.
  • 17–18: Aus dem inneren Winkel etwas weiter rechts tritt eine Riss aus, der auf ITO überwunden wird und auf eine Platte mit bequemem Sicherungsplatz führt.
  • 18–19: Weiter links vom Kamin durch die Spalte auf ITO, wo im oberen Teil dieser Wand ein Überhang überwunden wird, der ebenfalls von einer Spalte durchbrochen ist, und weiter auf der roten glatten Wand. Die Station ist an einem unbequemen Ort.

4. August 1997

  • 19–20: Die Bewegung setzt sich weiter auf der Wand fort bis zu einer schrägen Platte mit einer Breite von 1 m. Oberhalb der Platte Bewegung auf der zerstörten Wand zum Fuß eines kleinen Kamins.
  • 20–21: Der Kamin wird im freien Klettern begangen, etwa in der Mitte des Kamins befindet sich eine schräge Platte, weiter geht der Kamin in einen nicht steilen inneren Winkel über.
  • 21–22: Ein kurzer Abschnitt von 20 m. Hier ist eine Serie von Wänden, die im Zentrum begangen werden und zum Ausgang aus der Hauptwand führen.

5. August 1997

  • 22–23: Schräge Platten in 50°, gute Sicherung, der Weg führt entlang des linken Kanten der Platten.
  • 23–24: Eisteil, Bewegung in Richtung auf einen schmalen Eiskamin.
  • 24–25: Schmaler Eiskamin mit einer Breite von 5–6 m, der auf eine kleine Überquerung führt.
  • 25–30: Felsgrat, der in Richtung Gipfel führt. Die Bewegung erfolgt entlang der rechten Seite des Grates, auf dem Weg trifft man auf Wände mit geringer Ausdehnung. Die abschließende Wand mit einer Länge von 30 m, die auf einen Schutthang führt, ist stark zerstört.
  • 30–31: Langer Schutthang, praktisch ohne Höhengewinn, führt auf den Gipfel.

SCHEMA DER ROUTE IN SYMBOLEN DER UIAA. Gipfel Box. 4240

(Hinweis: Auf Seite 6 des PDF ist das Schema der Route in Symbolen der UIAA enthalten, das ein Bild ist und nicht textlich erfasst werden kann, daher ist es nicht in diesem Text enthalten. Im Originaldokument fehlte der Verweis auf dieses Bild, daher wurde er nicht hinzugefügt.)

Angehängte Dateien

Quellen

Kommentare

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