Be­richt über die Erst­be­ge­hung der Route zum Pik Box über die Nord­wand (Eis­rin­ne).

Pas­sport der Berg­tour

  1. Tian-Shan, Kir­gi­si­scher Ge­birgs­zug, Ala-Arch­-Tal.

Pik Box, 4240 m, über die Eis­rin­ne der Nord­wand. Vor­ge­schla­ge­ne Schwie­rig­keits­klas­se 4A, Erst­be­ge­hung. Cha­rak­ter der Route — kom­bi­niert. Hö­hen­un­ter­schied der Route 600 m. Län­ge der Route 850 m.

  1. Län­ge der Teil­strec­ken: II. Schwie­rig­keits­klas­se — 300 m, III — 350 m, IV — 200 m.
  2. Mit­tlere Nei­gung: Haupt­teil der Route — 50°

Ge­sam­te Route — 45°

  1. Zu­rück­ge­las­se­ne Haken auf der Route: ins­ge­samt — 0;
  2. Ge­nutz­te Ge­rät­schaf­ten auf der Route: Eis­schrau­ben — 45, Felshaken — 7, Ver­anke­rung­se­le­men­te — 13.
  3. Ge­nutz­te künst­li­che Stütz­punk­te (KSP) — 0 Stück.
  4. Ge­hen­de Stun­den der Man­nschaft: 14 Std., 1 Tag (oh­ne Über­nach­tun­gen)
  5. Man­nschaft:

Se­li­wer­stow Ser­gej (Füh­rer), Alek­see­wa E­le­na.

  1. Trai­ner — Po­pow F­jo­dor E­fi­mo­witsch
  2. Auf­bruch zur Route: 7:00, 5. Feb­ruar 2012.

Er­rei­chen des Gip­fels: 19:00, 5. Feb­ruar 2012. Rück­kehr zum Ba­sisl­ager: 21:00, 5. Feb­ruar 2012. All­ge­mei­ne An­sicht des Gip­fels

img-0.jpeg

img-1.jpeg

Scha­bild der Route

img-2.jpeg

Be­schrei­bung der Route

  • Auf­bruch von den Stand­la­gern "Ra­ze­ka" um 7:00
  • An­kunft un­ter­halb der Route um 9:00
  • Gip­fel — 19:00
  • Stand­ort un­ter­halb des Gip­fels Ko­ro­na — 21:00

An­stieg über den un­te­ren Teil des Ak-Sai-Glet­scher, un­ter der Nord­wand des Pik Box, vor­bei am Micha­ilow­skij-Memorial 5 "B"-Kat­e­go­rie. Wei­ter über ge­neig­te Platt­for­men zum Start der Route.

Bei star­ker Schnee­de­cke sehr lawi­nen­ge­fähr­det.

Ent­lang der Platt­for­men mit si­mul­ta­ner Si­che­rung bis zum An­fang der Rinne. Wei­ter mit ab­wech­seln­der Si­che­rung.

  • R0–R1. Si­mul­ta­ne Be­we­gung über ver­schnei­te, ge­neig­te Platt­for­men. 25–30°, 150 m, II.
  • R1–R2. Ein­gang in die Rinne. Vom Schnee auf das Eis. Si­che­rung ab­wech­selnd über Eis­schrau­ben. Die Eis­rin­ne ist stre­cken­wei­se eng. 40–45°, 150 m, III.
  • R2­–R3. Das Eis wird stei­ler. Im obe­ren Teil sto­ßen wir auf einen Fel­s­vor­sprung. Sta­tion un­ter den Fel­sen auf Eis­schrau­ben. 50­–55°, 100 m, IV.
  • R3­–R4. Vom Eis auf den Fel­s­gür­tel. Ge­neig­te, ver­schnei­te Plat­ten. Die Plat­ten sind glatt, das Klet­tern ist ziem­lich kom­pli­ziert, un­si­cher. Si­che­rung — nor­ma­le An­ker, Friends. Auf dem zwei­ten Seil er­rei­chen wir das Eis, im lin­ken Teil der "Kopf­be­de­ckung" des Box. 50­–55°, 100 m, IV.
  • R4­–R5. Auf­wärts über die "Kopf­be­de­ckung". Das Eis flacht all­mäh­lich ab. 40–45°, 200 m, III.
  • R5. Über den Schnee-Eis-Hang ge­langt man di­rekt zum Gip­fel. Wir wech­seln zur si­mul­ta­nen Si­che­rung. 25–30°, 150 m, II.

Ab­stieg über die Rou­te der 1B-Kat­e­go­rie. Wir ge­lan­gen zum Stand­ort un­ter­halb des Gip­fels Ko­ro­na.

An­stieg

img-3.jpeg

Ab­schnitt R0–R1img-4.jpeg img-5.jpeg

Ab­schnitt R1–R2img-6.jpeg

Ab­schnitt R2–R3img-7.jpeg

Ab­schnitt R3–R4img-8.jpeg

img-9.jpeg

Ab­schnitt R4–R5img-10.jpeg

Ab­schnitt R5–Gip­felimg-11.jpeg

img-12.jpeg

img-13.jpegRed­Fox

Quellen

Kommentare

Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen