7.2. 231
Aufstiegspass
Kategorie des Aufstiegs Aufstiegsgebiet Gipfel Vermutete Schwierigkeitskategorie Beschreibung der Route Gehzeit in Stunden Name des Führers Trainer der Mannschaft Datum des Aufbruchs Organisation
- Fels
- Tian-Shan, Transili-Alatau
- Schkolnik 3850 m über den Nordostgrat
- 1B Kat. sl.
- Höhenunterschied 550
- Steilheit 35°
- 6–7 Std.
- Uchoff A. I. und Nowikow W. I. 1. Sportklasse
- Tschumakow W. D.
-
- Juli 1985
- KSP des Transili-Gebiets
Beschreibung der Route zum Gipfel Schkolnik über den Nordostgrat (3900 m) — 1B Kat. sl.
Der Gipfel Schkolnik liegt im Becken des Flusses Malaja A-Atinka. Er befindet sich im Nordgrat, der sich vom Gipfel Abai erstreckt, etwa 1,5 km nördlich. Südlich des Gipfels Schkolnik im Grat befindet sich der Pass Abai (3650 m), nördlich im selben Grat befindet sich der Pass Talgarski (3200 m). Streng östlich von p. Schkolnik erhebt sich p. Fiskultur Nik (4000 m).
Die Route zum p. Schkolnik führt über den Nordostgrat, der rechts von der Endmoräne des Gletschers Bogdanowitsch beginnt und eine Länge von etwa 800 m hat. Der Grat führt direkt zum Gipfel. Der Zugang zur Route ist möglich:
- über den Pass Talgarski;
- über den Pass Abai.
Unter Winterbedingungen bei Lawinengefahr an den Hängen des p. Abai sollte der erste Weg bevorzugt werden.
Der Zugang über den Pass Talgarski beginnt an der unteren Station der Seilbahn des Skigebiets "Tschimbulak". Der Aufstieg zum Pass dauert 2–3 Std. Vom Pass geht es hinauf zur Moräne des Gletschers Bogdanowitsch zum "Zungenbecken" des Gletschers auf einem gut markierten Weg (dauert 1–2 Std.).
Der Zugang über den Pass Abai beginnt am Hydroposten Turk-Su aufwärts durch die "Teufelsschlucht". Der Aufstieg zum Pass erfolgt vom "Zungenbecken" des Gletschers Abai. Vom Lager bis zum Pass 2–3 Std. Vom Pass steigt man hinab entlang des "Zungenbeckens" des Gletschers Bogdanowitsch zum Beginn der Route (30 Min. – 1 Std.).
Der Beginn der Route liegt nicht am Ende des Nordostgrats, sondern 300 m südlicher, näher zum Gipfel auf der Südostseite des Grats. Ein charakteristischer Orientierungspunkt für den Beginn der Route ist ein säulenartiger Gendarmerie-Turm im Grat, nach dem näher zum Gipfel eine Senke folgt. Weiter zum Gipfel hat der Grat keine bedeutenden Gendarmen.
Vom Gendarmerie-Turm steigen zwei Runsen hinab, die rechte ist rechts von einer Felswand begrenzt, die nach Süden zeigt (guter Orientierungspunkt). Über diese Runse beginnt die Route.
In der Runse gibt es viele Absätze mit kleinen Wandstücken. Leichtes Klettern. Man geht gleichzeitig. Die Runse führt zur Senke des Grats. Dahinter öffnet sich der Blick auf den Talgarski-Pass.
Von der Senke muss man aufwärts entlang des Grats in Richtung des Gipfels gehen, wobei man sich immer links hält. Kleine Absätze um Felsabschnitte herum führen in eine Runse — den Schlüsselabschnitt der Route.
Die Runse hat eine Länge von etwa 20 m und endet an einem vertikalen Abschnitt, der von links nach rechts diagonal von einem Felsabsatz gekreuzt wird (etwa 10 m). Hier ist es sinnvoll, "Handläufe" zu sichern.
Weiter führt die Route über schuttgefüllte Runsen und Felsausgänge praktisch gerade aufwärts und zum Gipfel. Der Gipfel stellt eine große geneigte Fläche dar. Ein Steinmann ist im oberen Teil aufgebaut, gut sichtbar. Der Abstieg vom Gipfel erfolgt auf dem Aufstiegsweg.

R4 15° 10 m II–
p. Tschimbulak 3400 m
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