Aufstiegsdokumentation
- Aufstiegsklasse: technisch
- Aufstiegsregion: Nord-Tian-Shan, Transili-Alatau, Kleines Alma-Ata-Tal
- Gipfel, Route: Pik Ordschonikidze (4410 m), über den Südhang, Erstbegehung
- Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie: 4B, kombiniert
- Höhenunterschied: 600 m
Gesamtlänge der Route — 840 m, Länge des Wandteils — 720 m, davon 5. Schwierigkeitsgrad — nein, 6. Schwierigkeitsgrad — nein, durchschnittliche Steilheit des Wandteils — 60°, durchschnittliche Steilheit der Route — 50°
- Eingeschlagene Haken (Zahlen im Nenner für ITO):
Fels — 6/0, Eis — 47/0, Klemmkeile — 0, Bohrhaken — 0
- Anzahl der Gehstunden/Tage: 8 Std./1 Tag
- Übernachtungen: nein
- Leiter — Pivzow Wassili Talgatowitsch, 1. Sportklasse
Teilnehmer — Molgatschew Damir Sergejewitsch, 1. Sportklasse; Rudakow Alexander Jurjewitsch, 1. Sportklasse; Skopin Artjom Alexejewitsch, 1. Sportklasse
- Trainer: Iljinski Erwand Tichonowitsch, Verdienter Trainer der UdSSR
- Aufbruch zur Route: 29. Januar 2000, 6:30 Uhr
Gipfel: 29. Januar 2000, 14:30 Uhr; Rückkehr: 29. Januar 2000, 18:00 Uhr;
Karten-Skizze
des Gebiets
n.
Pogrebetskis
Routenbeschreibung
Beim Abstieg vom Ordschonikidze-Pass muss man den Felsvorsprung umgehen, der auf den Ost-Ordzhonikidze-Gletscher hinabführt. Die Route beginnt am Bergschrund, der zwischen dem Vorsprung (rechts) und dem Felsdreieck (links) liegt. Bis zum Bergschrund erfolgt die Bewegung mit gleichzeitiger Sicherung.
Vom Bergschrund aus, dicht am Felsdreieck, führen zwei Seile mit einer Steilheit von bis zu 60° auf den Eisgrat unter dem Eisfall. Weiter auf dem Grat mit einer Steilheit von 45° und einer Länge von 45 m gelangt man unter einen dreieckigen Felsen, unter dem ein Sicherungsstand eingerichtet wird.
Das nächste Seil mit einer Steilheit von bis zu 65° führt durch eine schmale Eisrinne zwischen dem Vorsprung und der Felsinsel. Es führt auf ein Schneefeld mit einer Steilheit von bis zu 50° und einer Länge von 140 m.
Weiter umrundet man die Felsinsel von rechts und folgt der Direttissima. Ab der Felsinsel beginnt die Route, sich herauszuwinden, und erreicht im oberen Teil eine Steilheit von 65°. Der Wandteil endet auf einem Grat, auf dem man nach 150 m den Gipfel erreicht.
In der Sommerszeit kann die Route steinschlaggefährdet sein.
Die Sicherung erfolgt:
- durch Eisschrauben,
- aufgrund der Nähe der Felsen — ist die Verwendung von Haken, Klemmkeilen und ähnlichem möglich.
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