Travers des gesamten Massivs von Ijintau bis zum Gipfel Gorina, Route 5B kat. sl. (Abb. 43, 43a).
Wenn der Anstieg im Alpinistskaja-Lager "Talgar" beginnt, dann geht man entlang der Schlucht des Mittleren Talgara aufwärts und biegt in Richtung des Kopr-Gletschers ab (siehe Wegzeichen). Der Anstieg zum Kopr-Gletscher erfolgt über alte Morenen:
- zunächst über die Enmoräne,
- dann über die rechte Seitenmoräne.
Der Pfad ist gut erkennbar. Man geht bis zum Rachimow-Biwak am Zunge des Gletschers. Hier gibt es gut vorbereitete Platze für Zelte. Von Lager bis zum Rachimow-Biwak braucht man 4 Stunden.
Vom Biwak aus geht man in östlicher Richtung, entlang des linken Teils des Gletschers und näher an den Grat der Sportiwnaja-Spitze bis zum Bergschrund. Der Bergschrund wird links umgangen oder auf einer Schneebrücke überquert. Dann biegt man nach rechts ab und geht entlang des Bergschrunds bis zu den ersten zerstörten Felsen. Hier befindet sich der sogenannte Kels-Turm. Der Höhengewinn erfolgt allmählich.
Von hier aus erfolgt der Aufstieg auf dem Eis-Schnee-Hang (Steilheit bis 50°) diagonal. Man geht bis zu einem nicht sehr hohen, stark zerstörten Grat. Oben, am Ende des Grats, befindet sich ein Abschnitt mit natem Eis (15–20 m). Man geht in Steigeisen mit Hakensicherung (Vorsicht!). Dahinter befindet sich ein Abschnitt mit stark zerstörten Felsen, der in einen Felsgrat mit Schneeabschnitten übergeht.
Hinter diesem Grat biegt man nach links auf einen Schneefeld ab und gelangt auf den Grat der Kopr-Spitze. Von dem Abschnitt mit natem Eis gibt es eine zweite Möglichkeit, diesen Abschnitt zu passieren – man biegt links von den Felsen auf das Schneefeld ab und gelangt auf den Grat der Kopr-Spitze. Hier biegt man nach rechts ab.
Nach 50–60 m:
- Prijut Pjati (Ruheplatz der Fünf) an den Felsen
- Tur mit Notiz
Bei guter Schneedecke braucht man von Rachimow-Biwak bis zum Prijut Pjati drei Stunden. Bei bloßem Eis 5–6 Stunden.
Vom Prijut Pjati aus ist der Weg auf die Ijintau-Spitze gut erkennbar. Man geht über den Schnee durch zwei Schneeanstiege und lässt dabei die Felsen rechts liegen. Nach den Anstiegen geht es geradeaus aufwärts bis zum Bergschrund. Steilheit 35°, Breite des Bergschrunds bis 1,5 m. Die Überquerung erfolgt mit sorgfältiger Sicherung. Nach dem Bergschrund biegt man nach rechts ab. Steilheit bis 55°. Es ist Hakensicherung und Stufenhauen erforderlich. Die Länge des Hangs beträgt bis 40 m, man geht diagonal bis zum Felsgrat, den man bald rechts, bald links gelangt. Die Felsen sind mittelschwierig, aber es ist Hakensicherung erforderlich (starke Zerstörung und große Sturzhöhe). Man geht bis zum Gendarmen auf dem Schulterpaß. Auf ihm befindet sich ein Tur mit Notiz. Vom Schulterpaß aus gelangt man über zwei Gendarmen zur Nordspitze des Talgar. Der erste Gendarme wird frontal angegangen, der zweite von rechts. Dann geht man ein wenig unterhalb des Grats auf der rechten Seite. Der Aufstieg auf die Nordspitze erfolgt über den Schneehang mit Steilheit bis 30°. Es gibt keinen Tur. Bei schlechter Sicht auf dem Gipfelplateau muss man vorsichtig und aufmerksam gehen, da man leicht vom Weg abkommen kann.
Von der Nordspitze zur Hauptspitze gelangt man über das Plateau in südlicher Richtung. Unterhalb der Hauptspitze, in einer Mulde bei den Felsen, befindet sich ein Tur mit Notiz. Hier ist der dritte Biwakplatz. Im Sommer befindet sich hier ein kleiner See. Vom Biwakplatz aus geht es 30–40 m aufwärts über den Schnee (bis 20°) und dann auf die Hauptspitze des Talgar. Von der Hauptspitze aus geht es in südöstlicher Richtung bis zum Grat, der auf die Südspitze des Talgar führt. Der Grat ist scharf, es gibt Überhänge (Vorsicht!). Die Länge des Grats beträgt bis 200 m. Der Tur der Südspitze befindet sich in zerstörten Felsen.
Von der Südspitze aus geht es in südlicher Richtung abwärts über drei Schnee-Eis-Stufen bis zu einer gelben Felse im Grat, der in südwestlicher Richtung fast senkrecht abfällt. Von der gelben Felse aus steigt man nach rechts ab – zunächst über einen engen Kamin, der in einen breiten Schneekamin mündet. Der Felsgrat bleibt links liegen. Der Abstieg erfolgt mit sorgfältiger Sicherung über den Eispickel auf 100–120 m. Steilheit bis 45°. Dann biegt man nach links auf zerstörte Felsen ab und steigt über sie in die Talgar-Senke (Talgarskij Proval) bis zu einem großen Gendarmen ab. Hier, am Anfang der Senke, befindet sich ein Tur mit Notiz und ein guter Platz für die Nachtruhe.
Beim Ausgang aus der Senke umgeht man den Gendarmen auf der linken Seite und gelangt über den Schnee-Eis-Hang, links vom Felsgrat, auf einen kleinen Grat, der auf die südöstliche Talgar-Spitze führt. Der Aufstieg erfolgt über den Grat. Die Felsen sind mittelschwierig, streckenweise auch schwierig (2–3 Haken). Der Aufstieg auf die südöstliche Talgar-Spitze.
Man steigt in östlicher Richtung auf einen Sattel zwischen dem Gipfel Gorina und der südöstlichen Talgar-Spitze ab. Vom Sattel aus geht es in südöstlicher Richtung bis zum Gipfel Gorina. Der Grat besteht aus mittelschwierigen Felsen und wird mit wechselnder Sicherung über Vorsprünge in 1–1,5 Stunden durchstiegen.
Vom Gipfel Gorina steigt man auf das Plateau in Richtung
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