Pas­port des Auf­stiegs

  1. Klas­se des Auf­stiegs — kom­bi­niert
  2. Ge­biet — West-Sa­jan, Bo­rus-Ge­birgs­zug
  3. Pik Kosch­urnik­owa, 2300 m, S-Wand durch den Gend­arm
  4. Vor­ge­se­hen — 3B, Erst­be­ge­hung

5. Cha­rak­te­ris­tik der Rou­te:

  • Hö­hen­dif­fe­renz — 450 m.
  • Ge­sam­te Aus­deh­nung — 950 m.
  • Aus­deh­nung der Ab­schnit­te: 5. Kat. — 49 m, 4. Kat. — 55 m, 3. Kat. — 131 m.
  • mitt­le­re Nei­gung der Wand­par­tie bis zum Aus­tritt auf den Grat — 52°.

6. Auf der Rou­te wur­de ge­nutzt:

  • Ka­ma­lots — 7,
  • Fel­sen­haken — 25,
  • da­von auf ITO — 20,
  • zu­rück­ge­las­sen, größ­ten­teils auf Sta­tio­nen und schwie­ri­gen Ab­schnit­ten — Fel­sen­haken — 8, U-Ei­sen — 2, Rüb­chen mit Kar­abi­ner — 1
  1. An­zahl der Be­gehungs­stun­den — 8,5 Std.
  2. Zu­sam­men­set­zung der Man­schaft:
  • Lei­ter: Schi­galow Alex­an­der Wla­di­mi­ro­witsch — KMS
  • Teil­neh­mer: Schew­tschen­ko Gri­go­ri Ser­ge­jewitsch — 1. Sp. Rang

9. Trai­ner der Man­schaft:

  • Sa­cha­row Ni­ko­lai Ni­ko­la­je­witsch
  • Ba­le­sin Wa­le­ri Wik­to­ro­witsch

10. Da­tum des Aus­tritts:

  • Auf die Rou­te am 17. Ok­to­ber 2013, 9:35 Uhr
  • Gip­fel des Gend­arms — 14:30 Uhr
  • Gip­fel — 16:10 Uhr
  • Rück­kehr um 18:00 Uhr.
  1. Or­ga­ni­siert von: Kras­no­jarsk Stadt­fe­de­ra­tion für Al­pi­nis­mus, im Rah­men von Aus­bil­dungs­trai­nings­la­gern „Bo­rus 2013“. All­ge­mei­nes Rou­ten­fo­to img-0.jpeg

Sche­ma nach UIAA

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Be­schrei­bung der Rou­te

Pik Kosch­urnik­owa be­fin­det sich in N-W-Rich­tung vom Gip­fel des Bo­rus in der mitt­le­ren Tei­len des Bo­rus-Ge­birgs­zugs, der nörd­lich des Haupt­ge­birgs­zugs des West-Sa­jan liegt. Das Ba­sis­la­ger be­fin­det sich an der Wald­gren­ze am Ufer des Pe­le­chow-Ba­chs im lin­ken Zir­kus unter­halb des Plat­eau, das die Zir­ken des Bo­rus und des Pik Kosch­urnik­owa trennt, auf einer Hö­he von 1300 m ü. M., in 4 Stun­den Geh­weg vom Ort der Was­ser­kraft- bau­ar­bei­ter der Sa­ja­no-Schu­schens­ko­je­je­ro­je­kraft­werk, Tscher­je­mu­sch­ki.

Vom Ba­sis­la­ger ent­lang des Pe­le­chow-Ba­chs, auf­wärts fol­gend, Um­ge­hung des Sees Zir­kus auf dem lin­ken Ufer. Aus­tritt un­ter die „Pas­sa­ge“ zwi­schen dem Bo­rus und dem Pik Kosch­urnik­owa. Dann auf­wärts über den Schutt, nach rechts un­ter die ver­ti­ka­le Wand des gro­ßen Gend­arms, der sich im rech­ten Teil der „Pas­sa­ge“ be­fin­det. Der Zu­gang zur Rou­te er­for­dert 1,5 Stun­den.

Die Rou­te be­ginnt lin­ker­hand ei­nes gro­ßen, ein­zeln lie­gen­den Fel­sen­stücks auf 50 m, even­tu­ell wird der Fel­sen von Schnee be­deckt sein, da­her soll­te man nach oben auf die Wand schau­en und eine grü­ne Plas­tik­fla­sche se­hen — ers­ter Kon­troll­punkt, Be­ginn der Rou­te.

Ab­schnitt R0–R1 — 35 m, 70°, IV. Kat.

Breiter in­ne­rer Win­kel mit Schnee, der die Nei­gung im obe­ren Teil er­höht.

An der Stel­le, wo der Win­kel zur Bal­ko­ne­rei kommt:

  • Ein­ge­schla­ge­ner ho­ri­zon­ta­ler Ha­ken mit Tros­se für die Si­che­rung, an den eine Plas­tik­fla­sche ge­bun­den ist.

Von der Bal­ko­ne­rei:

  • Tra­ver­sie­rung nach rechts zu ei­ner klei­nen Wand.
  • Ein schrä­ger in­ne­rer Win­kel (3 Schrit­te auf ITO) führt zu ei­ner klei­nen Kon­so­le.

Auf der Kon­so­le:

  • Ein­ge­schla­ge­ne ho­ri­zon­ta­le und ver­ti­ka­le Ha­ken für die Sta­ti­on.
  • An ei­nem der Ha­ken ist eine Plas­tik­do­se mit ei­ner No­tiz ge­bun­den — Kon­troll­turm.

Ab­schnitt R1–R2 — 30 m, 10 m, 65°, IV. Kat. Wand, in der Mit­te in eine Bal­ko­ne­rei über­ge­hend, dann die Nei­gung er­hö­hend. Führt un­ter einen Über­hang.

7 m, 85°, V. Kat. Ver­ti­ka­ler Halb­ka­min — in­ne­rer Win­kel im lin­ken Teil, für die Si­che­rung ein­ge­schla­ge­ner ver­ti­ka­ler Fel­sen­ha­ken mit Tros­se. Der Win­kel führt auf eine schrä­ge Wand mit ei­ner Spal­te, durch die nach links zu ei­ner Bal­ko­ne­rei, ITO auf Fif­fen, für die Si­che­rung — Fel­sen­ha­ken.

13 m, 45°, III. Kat. Ent­lang der Bal­ko­ne­rei Tra­ver­sie­rung nach links, dann in einen schrä­gen, mit Schnee ge­füll­ten in­ne­ren Win­kel. Hier, auf der rech­ten Wand, ist eine Sta­ti­on auf ei­nem ver­ti­ka­len Ha­ken und ei­nem U-Ei­sen mit Tros­se ein­ge­rich­tet.

2 m, 50°, V. Kat. Über eine klei­ne Wand nach rechts auf eine schrä­ge Bal­ko­ne­rei.

10 m, 35°, III. Kat. Ent­lang der Bal­ko­ne­rei Tra­ver­sie­rung nach rechts 10 m un­ter einen ver­ti­ka­len in­ne­ren Win­kel.

18 m, 75°, V+ Kat. Im obe­ren Teil des Win­kels, auf der rech­ten Sei­te, für die Si­che­rung ein­ge­schla­ge­ner ho­ri­zon­ta­ler Fel­sen­ha­ken mit Rep­sch­nu­ren. Dann ITO auf Fif­fen nach rechts oben zwi­schen zwei Ge­sims­sen, Aus­tritt auf eine schrä­ge Bal­ko­ne­rei mit blin­den Spal­ten und ei­ner Rei­he von Ge­sims­sen. Hier, für die Si­che­rung, ein­ge­schla­ge­ner ho­ri­zon­ta­ler Fel­sen­ha­ken mit Tros­se. Von oben, im lin­ken Teil, zur Ori­en­tie­rung eine Wand mit gro­ßen Ge­sims­sen. Dann Aus­tritt zum ver­ti­ka­len in­ne­ren Win­kel und Über­gang nach rechts auf eine gro­ße, be­que­me Bal­ko­ne­rei. Für die Sta­ti­on ein­ge­schla­ge­ner klei­ner ho­ri­zon­ta­ler Fel­sen­ha­ken mit Rep­sch­nu­ren. Für die Si­che­rung und Sta­ti­on auf diesem Ab­schnitt wur­den ge­nutzt:

  • Ka­ma­lots mitt­le­rer Grö­ße
  • Fel­sen­ha­ken.

Ab­schnitt R3–R4 — 35 m, 22 m, 75°, V+ Kat. Ent­lang klei­ner Bal­ko­nen, entlang einer schrä­gen Wand, Tra­ver­sie­rung nach rechts, ca. 7 m. Da­nach — durch einen ver­ti­ka­len in­ne­ren Win­kel ITO auf Fif­fen, Ka­ma­lots nach links oben, eine klei­ne schrä­ge Wand, dann ein kur­zer in­ne­rer Win­kel mit einem über­hän­gen­den Ge­sims im obe­ren Teil. Nach dem Ge­sims — eine Wand mit Nei­gung nach rechts, eine klei­ne schrä­ge Bal­ko­ne­rei, dann eine Wand mit ei­ner Spal­te nach links. Aus­tritt auf eine schrä­ge Bal­ko­ne­rei. Für die Si­che­rung wur­den Fel­sen­ha­ken ge­nutzt. Auf dem gan­zen Ab­schnitt ITO.

8 m, 55°, III. Kat. Schrä­ge Bal­ko­ne­rei. Im in­ne­ren Win­kel Sta­ti­on. In der lin­ken Wand ist ein sta­ti­o­nä­res Rüb­chen mit Kar­abi­ner ein­ge­schla­gen.

Ab­schnitt R4–R5 — 50 m, 30°, II. Kat. Die Nei­gung von die­ser Stel­le an än­dert sich deut­lich, die Rou­te wird fla­cher. Gleich­zei­ti­ge Be­we­gung auf Schne­e­bal­ko­nen auf­wärts.

Ab­schnitt R5–R6 — 50 m, 35°, II. Kat. Schnei­den­der Gra­rat. Ab­schnitt R6–R7 — 40 m, 40°, III. Kat. Klei­ne, schrä­ge Wän­de, Aus­tritt auf eine Bal­ko­ne­rei auf den Gra­rat.

Ab­schnitt R7–R8 — 60 m, 35°, III. Kat. Gleich­zei­ti­ge Be­we­gung auf dem Grat in ei­ner Seil­schaft. Ab­schnitt R8–R9 — 10 m, 70°, VI. Kat. Fel­sen­wand auf dem Grat, nicht um­ge­hen, we­der rechts noch links. Für die Si­che­rung wur­den Fel­sen­ha­ken ge­nutzt. Oben Sta­ti­on am Re­li­ef.

Ab­schnitt R9–R10 — 60 m, 35°, II+ Kat. Grat mit Ele­men­ten des Klet­terns. Gleich­zei­ti­ge Be­we­gung.

Ab­schnitt R10–R11 — 300 m, 30°, II. Kat. Ab­fla­chung des Gra­rats. Gleich­zei­ti­ge Be­we­gung. Aus­tritt auf den Grat.

Ab­schnitt R11–R12 — 250 m, 20°, I. Kat. Vom Grat aus ist das Kreuz sicht­bar, das auf dem Pik Kosch­urnik­owa auf­ge­stellt ist. Aus­tritt auf den Gip­fel.

Ab­stieg klas­sisch, über den Ost-Gra­rat, durch den Ab­stieg-Ku­luar. img-2.jpeg

Ge­sam­tan­sicht vom Zir­kus-See img-3.jpeg

Ab­schnit­te R0–R4 img-4.jpeg

Be­ge­hung des Schlüs­sel­ab­schnit­tes R1–R2 auf ITO

Angehängte Dateien

Quellen

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