Pass für die Bergtour.
- Klasse der Bergtour — technisch.
- Gebiet der Bergtour — Sajany.
- Gipfel, seine Höhe, Aufstiegsroute — namenlos, 2300 m, Südostgrat.
- Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie — 2B.
- Charakteristik der Route: Höhenunterschied — 500 m, durchschnittliche Steilheit — 35°.
- Eingeschlagene Haken für die Versicherung: Fels — 5, Eis — , Bohrhaken — .
- Anzahl der Gehstunden — 5.
- Anzahl der Übernachtungen — .
- Nachname, Vorname des Leiters, der Teilnehmer und ihre Qualifikation: KURMATSCHEW Ju.F. — Leiter, 1. Sportkategorie. PANKOW A.F. — Teilnehmer, KMS. SEREDA W.A. — Teilnehmer, 1. Sportkategorie. Tschepalow W.A. — Teilnehmer, 1. Sportkategorie.
- Trainer der Mannschaft — .
- Datum des Ausstiegs auf die Route und der Rückkehr — 8. Mai 1976.


Pik Koschurnikowa (2300)
Südostgrat von dem Sattel zwischen dem Maly Borus und dem Pik Koschurnikowa, 2B Kategorie Schwierigkeit, Erstbegehung. Bergsteiger: Kurmatschew Ju.F., Pankow A.F., Sereda W.A., Tschepalow W.A. 8. Mai 1976.
Der Pik Koschurnikowa liegt in nordwestlicher Richtung vom Gipfel des Maly Borus im zentralen Teil des Borus-Gebirges, das sich nördlich des Hauptkamms der Westsajanen erstreckt. Das Basislager der Bergsteiger wurde an der Waldgrenze am Ufer eines kleinen Sees im linken Zirkus unter dem Plateau, das die Zirkusse des Borus und des Pik Koschurnikowa teilt, auf einer Höhe von 1300 m (siehe Schema) in sechs Gehstunden von der Siedlung der Wasserkraftwerkbauer Sajano-Schuschenskoje Čeremuschki errichtet.
Vom Basislager aus geht es über das Plateau und den Westhang des Maly Borus auf Schutthalden links (orographisch) des Sattels zwischen dem Maly Borus und dem Pik Koschurnikowa (2 Stunden). Verbandsbildung. Die überhängende Felswand (10 m, 93°) wird links auf Bändern umgangen (Abschnitt R1). Weiter geht es im Gleichschritt mit Versicherung an Vorsprüngen (210 m). Die zweite Felswand (6 m, 90°) wird im rechten Teil mit Hakenversicherung begangen, es gibt keine Umgehungen (Abschnitt R2). Weiter werden mit abwechselnder Versicherung durch den Eispickel Abschnitte des Grates mit Schneekarren überwunden (Abschnitt R3, 30 m). Der Abschnitt R3 endet in einer Lücke im Grat. Abstieg mit Dülfersitz 7 m (R4). Weiter geht es mit abwechselnder Versicherung über den Grat zum Fuß einer senkrechten Wand (Abschnitt R5, 30 m). Die Wand (10 m, 70°) mit aus dem Monolith ragenden Platten wird mit Hakenversicherung überwunden (Abschnitt R6). Dann erweitert sich der Grat, die Bewegung erfolgt auf zerklüftetem Fels im Gleichschritt (60 m). Eine große schräge Platte (30°, 10 m) wird in der Mitte mit der Einrichtung von Seilsicherungen begangen (Abschnitt R8). Hinter der Platte befindet sich ein Kontrollturm. Weiter führen verschneite zerklüftete Felsen (35°, 300 m) auf den flachen Ostgrat vor dem Gipfel. Bis zum Gipfel sind es 250 m.
Abstieg über den Ostgrat (3 Stunden).
Ungefähre Zeitaufteilung für die Begehung der Route:
- Abschnitt R1 — 30 Minuten
- Abschnitt R2 — 30 Minuten
- Abschnitt R3 — 1 Stunde
- Abschnitt R4, R3 — 1 Stunde
- Abschnitt R5, R6, Gipfel — 1 Stunde
- Abstieg — 3 Stunden
Ausrüstung für eine Gruppe von 6 Personen:
- persönliche Ausrüstung eines Alpinisten der 2. Ausbildungsstufe
- Hauptseil — 3 × 40 m
- Felsenhaken — 6 Stück
- Karabiner insgesamt — 4 Stück
- Hammer — 2 Stück
- Reepschnur zum Verbrauch — 3 m
Kommentare
Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen