Pass für die Bergbesteigung
- Region – Westsajan, Borrus-Gebirgskamm, Abschnitt 6.2
- Gipfel – Koschurnikowa, 2300 m, über den ZN-Abhang durch „Monkado“
- Vorgesehen – 3A Schwierigkeitsgrad – Erstbegehung
- Charakter der Route – Felsroute
- Charakteristik der Route:
Höhendifferenz – 650 m,
Gesamtlänge der Route – 1195 m,
Länge des Wandteils der Route bis zum Erreichen des Gegenpfeilers – 365 m,
Länge der Abschnitte:
- 6B Schwierigkeitsgrad – 10 m,
- 5B Schwierigkeitsgrad – 20 m,
- 4B Schwierigkeitsgrad – 30 m,
- 3B Schwierigkeitsgrad – 115 m, Durchschnittliche Steilheit der gesamten Route – 52°, Durchschnittliche Steilheit des Wandteils der Route bis zum Erreichen des Gegenpfeilers – 59°.
- Verwendetes Material auf der Route: 26/6 Felshaken (auf ITO), 23/0 Kamalots.
- Anzahl der Gehstunden – 5 Std., Tage – 1. Abstieg – 2,5 Std. über den N-Grat, 1B, klassisch. Übernachtungen – keine.
- Leiter: Schigalow Alexander Wladimirowitsch, MS. Teilnehmer: Jarnych Margarita Jurjewna, 3. Sportklasse. Iwanow Nikita Alexandrowitsch, 3. Sportklasse.
- Trainer der Mannschaft: Balesin Waleri Wiktorowitsch, MSМК, ZTR. Sacharow Nikolai Nikolajewitsch, MSМК, ZTR.
- Datum des Aufbruchs: Auf die Route – um 12:00 Uhr am 24. Juli 2016. Auf den Gipfel – um 17:00 Uhr am 24. Juli 2016. Rückkehr zum Lager Pelechowo – um 19:30 Uhr am 24. Juli 2016.
- Verantwortlich für den Bericht: Schigalow Alexander Wladimirowitsch, Tel.: 8-983-574-84-88. E-Mail: 0jog@bk.ru.
- Die Besteigung wurde organisiert von – dem Sportministerium der Region Krasnojarsk.
Gesamtfoto des Gipfels
1 – 2B, über den O-Grat, Kurmatschew Ju., 1976 2 – 3B, über die N-Wand durch den „Gendarm“, Schigalow A., 2013 3 – 3B, über die NO-Wand, Katanaew S., 2009 4 – 2A, Gegenpfeiler des O-Grates, Pelechow E., 1976 5 – Erstbegehung 3A, orient. über den ZNO-Abhang durch „Monkado“, 2016 6 – 1B, über den N-Grat, Schigalow A., 2013
Pik Koschurnikowa, 2300 m
Gesamtfoto der Route
Pik Koschurnikowa, 2300 m
Fotopanoorama der Region
Taktische Handlungen der Mannschaft
Die Mannschaft bestehend aus: Schigalow Alexander – MS, Jarnych Margarita – 3. Sportklasse und Iwanow Nikita – 3. Sportklasse, führte im Rahmen der Trainingslager der Krasnojarsker Alpinistenföderation die Erstbegehung einer neuen Route auf den Pik Koschurnikowa über die Mitte des Nordost-Hanges durch den Gipfel „Monkado“ durch.
Schigalow A. und Jarnych M. brachen um 6:30 Uhr am 12. Juli 2016 aus dem Ort Tscheryomuschki auf. Gegen 10:00 Uhr erreichte das Duo die Lagerstätten im Tal des Flusses Pelechowa, wo Iwanow N. bereits im Basislager wartete.
Danach brach die Gruppe mit der notwendigen Ausrüstung und Sachen zum Beginn der geplanten Route auf.
Der Beginn der Arbeit auf der Route war um 12:00 Uhr. Bis 14:00 Uhr bewältigte die Mannschaft den Schlüsselteil der Route und erreichte den Gegenpfeiler des Ostgrates, rechts von der Route von Pelechow E. aus dem Jahr 1976, 2A. Zu diesem Zeitpunkt verschlechterte sich das Wetter rapide: ein starker Regen mit Wind, Hagel und Blitz begann. Von diesem Zeitpunkt an und bis zum Ende des Tages führte die Gruppe die Besteigung unter sehr schlechten Wetterbedingungen durch.
Um 16:00 Uhr erreichten alle Teilnehmer den Nordgrat, auf den Gipfel Monkado.
Um 17:00 Uhr erreichte die Gruppe den Gipfel des Pik Koschurnikowa, machte einige Fotos und hinterließ eine Notiz im Kontrollturm.
Der Abstieg zum Basislager erfolgte über den Nordgrat und durch eine Rinne, 1B.

Daten zur Route:
- Pik Koschurnikowa, 2300 m
- Datum der Besteigung: 24. Juli 2016, 17:10 (Gipfel)
- Beginn der Arbeit auf der Route: 24. Juli 2016, 12:00
- Verwendetes Material auf der Route:
- Felshaken: 26
- Davon auf ITO: 6
- Kamalots: 23
- Gesamtlänge der Abschnitte (nach dem Schema): 1650 m
Beschreibung der Abschnitte nach dem Schema:
- R0: III, 50 m, 45°
- R1: III, 35 m, 55°
- R2: IV, 30 m, 60°
- R3: III, 35 m, 55°
- R4:
- V, 10 m, 65°
- VI, A2, 10 m, 85°
- V, 10 m, 65°
- R5: III+, 30 m, 55°
- R6: II, 190 m, 40°
- R7: II, 320 m, 35°
- R8 (Pik Monkado): I, 510 m, 10°
Beschreibung der Abschnitte
Der Zugang zum Beginn der Route von den Lagern und dem „Venedig“-See erfolgt entlang des linken Ufers des Baches. Nach dem Passieren eines kleinen Wasserfalls geht es nach rechts. Über eine großblockige Schutthalde aufwärts, in Richtung der steilen Wand, Zugang zu einer grasbewachsenen Terrasse rechts über einen Schutthang.
Abschnitt R0–R1, 50 m, 40°, III – Beginn der Route links von einer großen inneren Ecke – einem Wassersammelbecken. Über eine geneigte, glatte Wand mit „Widderstirnen“ aufwärts, dann durch Spalten nach rechts – Zugang zu einer nicht deutlich ausgeprägten inneren Ecke, durch „Widderstirnen“ – Ausgang zu grasbewachsenen Terrassen. Bequeme Station auf Ankern und Kamalots.
Abschnitt R1–R2, 35 m, 55°, III – Durch eine Spalte einfaches Klettern aufwärts, durch eine innere Ecke, dann abwechselnd Wände und Terrassen mit einer geringen Neigung nach rechts zu einer geneigten grasbewachsenen Terrasse, die nach rechts führt. Station auf Ankern und Kamalots.
Abschnitt R2–R3, 30 m, 60°, IV – Über eine schmale Terrasse, teils gebildet durch Erd- und Grasklumpen, die in inneren Ecken verkeilt sind, etwa 20 Meter nach rechts, dann durch geneigte Wände und Terrassen – Ausgang unter eine schwarze überhängende Wand. Station nicht sehr bequem, auf Ankern.
Abschnitt R3–R4, 20 m, 65°, V; 10 m, 85°, VI – Schlüsselabschnitt der Route.
- Von der Station gerade aufwärts durch die schwarze Wand, leicht nach rechts abbiegend, über glatte Felsen mit sehr wenig Relief.
- Entlang einer dünnen Ritze.
- Dann durch die Ritze, die einen Überhang durchschneidet, aufwärts, leicht nach links auf ITO, etwa 10 m.
- Sicherung – nur mit Felshaken, auch das Vorhandensein von Felsschrunden erleichtert das Passieren dieses Abschnitts.
- Auf dem Überhang hängt ein Kontrollturm – eine Plastikflasche an einem Reepschnur mit einer Notiz.
- Übergang durch den Überhang, dann durch Spalten und Ritzen – Zugang zu einer nicht deutlich ausgeprägten inneren Ecke.
- Durch die Ecke leicht nach links aufwärts – Ausgang zu einer geneigten Terrasse.
- Halbhängende Station auf Kamalots und Ankern.
Abschnitt R4–R5, 30 m, 55°, III+ – Von der Station nach links, den Überhang umgehend durch eine Ecke. Dann abwechselnd Wände und Terrassen. Ausgang zu einem großen Stein. Es öffnet sich der Blick auf den Gegenpfeiler mit der Route von Pelechow E. – 2A Schwierigkeitsgrad. Station auf dem Stein.
Abschnitt R5–R6, 190 m, 40°, II – Vom Stein aufwärts, nach links abbiegend in Richtung des Gegenpfeilers. Große Blöcke und Schutthalden umgehend. Für die Sicherung gibt es vielfältiges Relief. Bewegung abwechselnd, teils kann man sich gleichzeitig bewegen, wobei häufiger gesichert wird. Etwa 4 Seillängen. Ausgang auf den Gegenpfeiler, der zum Gipfel Monkado führt.
Abschnitt R6–R7, 320 m, 35°, II – Auf dem Gegenpfeiler aufwärts, in Richtung der Kante. Teils trifft man auf Wände mit Kaminen und Spalten. Alles ist frei passierbar. Bei schlechtem Wetter, wie es während der Erstbegehung herrschte, sollte man der Sicherung besondere Aufmerksamkeit widmen. Zudem liegt der Gegenpfeiler im Schatten, daher ist das gesamte Relief, einschließlich der Erd- und Grasklumpen, sehr nass. Teils Bewegung abwechselnd, viel Relief für jegliche Sicherungspunkte. Auf horizontalen scharfen Kanten – Sicherung an Reliefvorsprüngen. Es besteht die Gefahr des Abrutschens von der Kante mit großem Pendel. Durch einen steilen Schuttrichter – Ausgang auf den Gipfel Monkado. Hier befindet sich ein Turm.
Abschnitt R7–R8, 510 m, 10°, I – Vom Gipfel Monkado auf dem Grat, über eine großblockige Schutthalde aufwärts, in Richtung des Gipfels.
Der Abstieg erfolgt in umgekehrter Richtung – über den Nordgrat, auf der klassischen Route 1B Schwierigkeitsgrad.
Pik Koschurnikowa, 2300 m
Technisches Foto der Route

Abschnitte R1–R4
Arbeit des Ersten auf dem Abschnitt R0–R1
Zugang über die Fixseile des Dritten auf dem Abschnitt R0–R1
Passieren des Abschnitts R1–R2
Arbeit des Ersten auf dem Abschnitt R1–R2
Arbeit des Ersten auf dem Abschnitt R2–R3
Arbeit auf dem Abschnitt R2–R3
Unterer Teil des Abschnitts R3–R4
Passieren des SchlüsselabsKnoten R3–R4 auf ITO
Arbeit des Zweiten an den Fixseilen auf dem Abschnitt R3–R4
Station R4
Station R4 von oben
Bewegung auf dem Abschnitt R5–R6
Abschnitt R5–R6 vor dem Erreichen des Gegenpfeilers
Passieren des Abschnitts R6–R7 bei schlechtem Wetter
Bewegung auf dem Abschnitt R6–R7

Fotos der Mannschaft
Schigalow A.W.
Iwanow N.A.
Jarnych M.Ju.
Die Mannschaft auf dem Grat, Pik Monkado, 24. Juli 2016, 16:00 Uhr.

Pik Monkado
Pik Koschurnikowa, 2300 m
Weg des Abstiegs, 1B über den N-Grat.
Die Mannschaft auf dem Gipfel Koschurnikowa, 2300 m
Iwanow N.A., Schigalow A.W., Jarnych M.Ju. 24. Juli 2016, 17:00 Uhr.
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