II. Pass zum Aufstieg auf den Gipfel Pограничник Забайкалья, 3601,7 m, über den Südhang.

  1. Al­tai, Ge­birgs­zug Chi­cha­tschow, Abschnitt 1.7.
  2. Gip­fel Pog­ra­nich­nik Saba­ikal­ja, 3601,7 m, über den Süd­hang.
  3. Vor­ge­schla­ge­ne 1B Kat. Schl. Er­st­be­stei­gung.
  4. Cha­rak­ter der Rou­te Eis-Schnee.
  5. Cha­rak­te­ris­ti­ken der Rou­te:
  • Hö­hen­dif­fe­renz 500 m
  • Län­ge 1000 m
  • Mitt­le­re Nei­gung der Rou­te 25°
  1. Ge­schla­ge­ne Haken: Eis­ha­ken — 1,

8: Si­che­rung über Eis­pickel.

  1. Geh­stun­den der Man­schaft 7 Std.
  2. Lei­ter Ry­scho­wa T.A. 1. Sp. Rang

Hö­hen­dif­fe­renz 500 m, Län­ge 1000 m, mitt­le­re Nei­gung der Rou­te 25°. 6. Ge­schla­ge­ne Haken: Eis­ha­ken — 1,

Si­che­rung über Eis­pickel. 7 Geh­stun­den der Man­schaft 7 Std. 8. Lei­ter Ry­schowa T.A. 1. Sp. Rang,

Teil­neh­mer:

  • Afa­nas­jew A.E. 1. Sp. Rang
  • Ko­wal­jow G.W. 1. Sp. Rang
  • Kor­schow P.I. 2. Sp. Rang Te­nen­jow W.A. 1. Sp. Rang
  • Chly­nows­ki A.M. 1. Sp. Rang +4 Neue

Da­tum des Aus­tiegs auf die Rou­te und Zu­rück­keh­rens: 15. Mai 1978.

Beschreibung des Aufstiegs auf den Gipfel Pограничник Забайкалья, 3601,7 m, über den Südhang.

Der Gip­fel be­fin­det sich im Haupt­was­ser­schei­de des Ge­birgs­zugs Chi­cha­tschow und ist von den Schluch­ten Praj­oe Bo­gu­ty und Na­ryn–Gol ein­ge­rahmt und ist der höch­ste und auf­fäl­ligs­te.

Der An­stieg zur Rou­te ist der­sel­be wie auf den V.L.K.S.M. In un­se­rem Fall er­folg­te er auf den Spu­ren, dau­er­te 1 Std.

Der Zir­kus Pra­wo­je Bo­gu­ty ist ver­zweig­ter und teilt sich in 5 klei­ne­re Zir­kus­se auf. Und in je­dem gibt es ein bis drei Seen.

Man muss sich ge­ra­de­aus nach Nor­den be­we­gen, von dort, wo­her man ge­kom­men ist, zum Biwak. Auf dem Weg kom­men wir an 2 Seen vor­bei, die im Mai Schnee­fel­der dar­stel­len.

Im obe­ren Teil des Zir­kus biegt man nach links fast im 90°-Win­kel ab.

Der An­stieg en­det un­ter dem Über­gang aus Pra­wo­je Bo­gu­ty in den Na­ryn-Gol, zwi­schen den Gip­feln Pog­ra­nich­nik Saba­ikal­ja und V.L.K.S.M.

Der Auf­stieg zum Über­gang ist sehr steil und schne­ig. In schnee­freier Zeit sind Fels­vor­sprün­ge mög­lich.

Un­ter dem Über­gang be­ginnt die Rou­te, an­nä­hernd auf 3100 m Hö­he.

Die ers­ten zwei Ab­schnit­te mit dem Aus­gang auf den Über­gang stim­men eben­falls mit der Rou­te auf den Gip­fel V.L.K.S.M. über­ein, doch hier ist der Pfad ver­weht.

Abs. 0–1 25° 200 m I– Schnee­hang in Rich­tung Über­gang, ein bis­schen rech­ter von der Mitte.

Abs. 1–2 40° 150 m I+ Stei­ler Schnee­hang. Schnee ist dicht. Im lin­ken Teil sind Fels­vor­sprün­ge wie Glet­scher­schram­men zu se­hen. Aus­gang auf den Über­gang. Da­nach Wen­de nach rechts um 90 Grad.

Abs. 2–3 25° 200 m I– Brei­ter, fla­cher Grat, Ge­schie­be.

Abs. 3–4 35° 200 m I– Ge­schie­be­hang mit Schnee. Führt un­ter den Gip­fel­glet­scher.

Abs. 4–5 45° 20 m II+

  • Vor­sprin­gen­de Glet­scher­zun­ge.
  • Firn­be­deck­tes Eis.
  • Drei Pe­ri­len an Eis­schrau­ben, Be­we­gung in Steig­ei­sen.
  • Über­gang auf das Dach des Glet­schers.

Abs. 5–6 35° 100 m I+

  • Har­ter Harsch
  • Si­che­rung über Eis­pickel

Abs. 6–7 25° 200 m I−

  • Gip­fel­hang wird all­mäh­lich fla­cher
  • Harsch­schnee, manch­mal ein­bre­chend

Aus­gang auf den Gip­fel Pog­ra­nich­nik Saba­ikal­ja 3601,7. Im Mai 1978 war der Gip­fel sanft nach al­len Sei­ten ab­fal­lend.

Ab­stieg auf dem­sel­ben Weg wie der Auf­stieg.img-0.jpeg img-1.jpeg

Blick auf den Gip­fel Pog­ra­nich­nik Saba­ikal­ja von Nord­wes­ten.

Quellen

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