Passport der Besteigung des Gipfels Tamara (Gadgi) 3141 m über den östlichen Hang, Kategorie 2B
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Sajan Ost, Tunkinskie Gol’zy-Gebirge, Ganga Chairym-Schlucht, Abschnitt 6.1.2. 2. Gipfel Tamara (Gadgi), 3141 m, über den östlichen Hang. 3. Vorgeschlagene Kategorie 2B, dritte Besteigung. 4. Charakter der Route — Felsen. 5. Höhendifferenz — 350 m, Länge — 580 m, mittlere Neigung — 45°. 6. Geschlagene Haken: Felsen- und Klemmkeilung — 27 Stück. 7. Gehstunden der Manschaft — 10 Std. 8. Keine Übernachtungen auf der Route.
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Erste Gruppe: Stanewitsch A.M. 2. Sportklasse
Plotnikow N.K. 2. Sportklasse
Erstbesteigung am 7. August 1973.
Zweite Gruppe:
- Stanewitsch A.M. KMS
- Stanewitsch E.A. 1. Sportklasse
Zweite Besteigung am 16. August 1998.
Dritte Gruppe:
- Afanasjew A.E. MS
| Mordowin A. | 1. Sportklasse |
|---|---|
| Nomokonow D. | 1. Sportklasse |
| Sirotenko R. | 1. Sportklasse |
| Tschugujew R. | 1. Sportklasse |
- Trainer Afanasjew A.E. MS
- Aufstieg zum Gipfel und Rückkehr am 5. September 2014.
Als Erstbesteiger und Erstbegeher dieser Route gelten:
- Stanewitsch A.M.
- Plotnikow N.K.
Beschreibung der Route zur Besteigung des Gipfels Tamara (Gadgi), 3141 m, über den östlichen Hang, Kategorie 2B
Der Zugang zum östlichen Grat und weiter unter die Felsen des östlichen Hangs durch die Ganga Chairym-Schlucht vom Basislager am Birjusowoje-See Ganga direkt nach Norden und Umgehung des südlichen Teils der Tundra und einfachen Blockhalden dauert 2 Std. Anfang der Route auf einer Höhe von 2790 m. Der Hang besteht aus zerstörten Gneißplatten mit einer gesamten Neigung von 45° und einem Absatz in der mittleren Teil links nach rechts.
Abs. 0–1 150 m. 40° I+ Zerstörte Felsen bis zur Höhe 2875. Abs. 1–2 55 m. 50° III− Gneiß-Felsen mit scharfen Kanten. Entlang eines inneren Winkels, im oberen Teil Übergang nach links auf den äußeren Winkel. Weiter allgemeine Richtung nach rechts oben entlang eines Systems von Absätzen und Felsen fast quer über den östlichen Hang. Bei vorhandenem Schnee kann die Überwindung des Querwegs erleichtert werden.
Abs. 2–3, 15 m, 40°, II+ — vom Winkel nach rechts entlang des Absatzes. Abs. 3–4, 30 m, 55°, IV− — Felsen nach oben. Haksicherung. Abs. 4–5, 15 m, 45°, III− — Platte nach rechts. Abs. 5–6, 35 m, 45°, II+ — Felsen bis zur Höhe 2956 m. Abs. 6–7, 30 m, 50°, III− — nach oben entlang der Felsen. Haksicherung. Abs. 7–8, 30 m, 40°, II− — Absatz nach rechts bis zur Höhe 2989 m. Wechselseitige Bewegung. Sicherung über Vorsprünge und Klemmelemente.
Abs. 8–9 40 m. 45° III — Platten nach rechts oben. Wechselseitig. Abs. 9–10 40 m. 40° II — Schuttabsatz nach rechts. Wechselseitig. Abs. 10–11 80 m. 60° IV+ — Vom Absatz, ohne bis zum Grat zu gelangen, zirka 30 m, nach links oben mit Ausgang auf den Nordostgrat, der in Richtung des Gipfels Starkowa liegt.
Abs. 11–12 70 m. 5° III — Entlang des Grats zwischen dem Ost-Hang und der Nord-Wand bis zum Gipfel.
Ausgang zum Gipfel. Höhe des Gipfels:
- GPS — 3088,
- nach dem Barometer — 3105,
- nach der Karte M 1:25 000 — 3141 m.
Abstieg entlang des Aufstiegswegs: 2 Rappel und 6 sportliche Abstiege. Bei den sportlichen Abstiegen ging der Letzte kraxelnd.
In den Jahren 1970–1979 wurde von einer Gruppe von Alpinisten aus Irkutsk, Stanewitsch, Nemirowskij, Egorow und anderen, auf dem Gipfel ein Arbeitsname Gadjgi vergeben, in Analogie zum Berg Gadjgir im Gebiet des Alplagers Dugoba. Am 6. August 1974 kam während einer Alpiniade auf der beschriebenen Route Rjabzowskaja Tamara ums Leben. Wir schlagen vor, diesen Berg Tamara zu nennen, zum Andenken an die tragisch verstorbene 20-jährige Bergsteigerin aus Angarsk.
Die Schwierigkeit und Gefährlichkeit der Route ändert sich in Abhängigkeit von der Anwesenheit und dem Zustand der Schneedecke. Schnee erhöht die Gefahr, verringert aber die Schwierigkeit dieser Route.
In der Saison 2014 erschien die Route den Bergsteigern als Kategorie 3A. Die Erstbesteiger hatten, nach langer Zeit, den Eindruck, dass die Route der Kategorie 2A entspricht.
Wir schlagen vor, die Route in Abschnitt 6.1.2 aufzunehmen.
Tamara (Gadgi) über den Ost-Hang 2B. Stanewitsch 1973.
Kartenskizze der Route auf den Gipfel
Tamara.
Foto des Profils
von rechts.
Panorama von Ganga aus südöstlicher Richtung aus einem Hubschrauber.
Tamara von Süden.

Abschnitt
R2–R3.

Abschnitt
R5–R6.
Abschnitt
R7–R8.
Abschnitt R8–R9
Abschnitt R9–R10

Von oben. Abschnitt R10–R11. Auf dem Gipfel
Tamara.

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