Aufstiegspass
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Aufstiegsklasse — technisch
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Aufstiegsgebiet — Nördlicher Shugnan-Gebirgskamm
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Gipfel, seine Höhe, Aufstiegsroute — v. Dzheraim 5329 m über den linken Gegenpfeiler der Ostwand
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Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie — 5B
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Charakteristik der Route:
Höhenunterschied — 1760 m Durchschnittliche Steilheit — 56° Länge der Abschnitte: I — nein, II — 800 m, III — nein, IV — 810 m, V — 440 m, VI — 90 m.
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Eingeschlagene Haken:
für die Sicherung Fels — 133 Stück Eis — Bohrhaken — für die Schaffung von I.T.O.: X
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Anzahl der Gehstunden — 23,5 Std.
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Nachname, Vorname, Vatersname des Leiters und der Teilnehmer, ihre sportliche Qualifikation: KULYAMIN Vladimir Romanovich — KMS, Leiter BERESNEV Valerij Prohorovich — KMS, Teilnehmer MOLDovanov Aleksandr Anatolevich — KMS, Teilnehmer GOLUBENKO Mikhail Nikolaevich — KMS, Teilnehmer
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Trainer der Mannschaft — KENSITSKIJ Leopold Vsevolodovich — MS UdSSR, Senior-Instruktor.
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Anzahl der Übernachtungen und ihre Charakteristik — 2 Übernachtungen, Bedingungen normal.
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Aufbruch zur Route am 2. August 1978. Rückkehr am 5. August 1978.

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Profil der Route
Charakter des Abschnitts
| Datum | Bezeichn. | Durchschnittliche Steilheit in Grad | Länge, m | Charakter des Reliefs | Schwierigkeit | Zustand | Wetterbedingungen | Haken: Fels | Eis | Bohrhaken |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2.08.1978 | R0–R1 | 80 | 80 | Fels-Wand | 5 | monolitisch | ausgezeichnet | 14 | — | — |
| R1–R2 | 45 | 250 | Fels-Grat | 4 | zerstört | ausgezeichnet | 15 | Vorsprünge | — | |
| R2–R3 | 70 | 100 | Fels-Wand | 5 | monolitisch | ausgezeichnet | 15 | — | — | |
| R3–R4 | 45 | 180 | Fels-Grat | 4 | zerstört | ausgezeichnet | 17 | — | — | |
| R4–R5 | 60° | 120 | Fels-Wand | 5 | monolitisch | ausgezeichnet | 18 | — | — | |
| R5–R6 | 70 | 60 | Fels-Wand | 5 | monolitisch | ausgezeichnet | 11 | — | — | |
| R6–R7 | 40 | 80 | Fels-Grat | 4 | zerstört | ausgezeichnet | 7 | — | — | |
| Übernachtung. Kontroll-Tour | ||||||||||
| 3.08.1978 | R7–R8 | 85 | 90 | Fels-Wand | 6 | monolitisch | ausgezeichnet | 13 | — | — |
| R8–R9 | 30 | 80 | Grat | 4 | zerstört | ausgezeichnet | — | Vorsprünge | — | |
| R9–R10 | 80 | 40 | Wand | 5 | monolitisch | ausgezeichnet | 6 | — | — | |
| R10–R11 | 60 | 40 | Schneehang | 5 | hängende Eiszapfen | ausgezeichnet | — | gesichert | durch Eispickel | |
| R11–R12 | 50 | 220 | Fels-Grat | 4 | zerstört | ausgezeichnet | 17 | — | — | |
| R12–R13 | 20 | 800 | Fels-Grat mit Schneeabschnitten | 2 | zerstört | ausgezeichnet | — | gleichzeitige Bewegung | ||
| Gesamt: | 133 | X | — |
Übernachtung. 4. August 1978. Abstieg vom Gipfel zum Pass in südlicher Richtung und weiter zum Gletscher (5 Std.).
- August 1978. Aufbruch zur Route um 6:00 Uhr. Ankunft am Biwak um 18:00 Uhr. Übernachtungsbedingungen normal. Gesamte Gehzeit 12 Std.
- August 1978. Aufbruch zur Route um 8:10 Uhr. Ankunft am Biwak um 20:00 Uhr. Übernachtungsbedingungen normal. Erreichen des Gipfels um 18:00 Uhr. Gesamte Gehzeit 11,5 Std. Gesamte Gehzeit insgesamt 23,5 Std.
Kurze Beschreibung des Anmarsches zur Route
Der Gipfel "5329" liegt im nördlichen Shugnan-Gebirgskamm des Südwest-Pamir. Der Anmarsch zum Gipfel erfolgt auf dem 59. km von Khorog auf der Straße Osh-Khorog. Vom Basislager aufwärts auf dem Pfad entlang des linken Ufers des Flusses Nomatsdary in den Kar des Gletschers, der vom Gipfel "4800" und Gipfel "5204" fließt, zum Pass Khaf. Vom Pass aus ist die Panoramate des Gipfels "5329" gut sichtbar. Der linke Gegenpfeiler des Gipfels ist die Route. Vom Pass Khaf sind 2 Felsgrate gut sichtbar, die beim Anmarsch unter die Route überquert werden müssen. Der Anmarsch von der Straße Osh-Khorog dauert 12–14 Std.
Kurze Erklärung zur Tabelle
Der Gipfel "5329" befindet sich im nördlichen Shugnan-Gebirgskamm. Die Route ist Fels. Zuerst auf dem linken Fels-Gegenpfeiler auf seinen Gipfel, dann auf dem kombinierten Schnee-Fels-Grat zum Gipfel. Die gesamte Route kann in folgende Abschnitte unterteilt werden:
- R0–R1 — Fels-Wand
- R1–R2 — Fels-Grat
- R2–R3 — Wand
- R3–R4 — Grat
- R4–R5 — Wand
- R5–R6 — Wand
- R6–R7 — Grat
- R7–R8 — Wand
- R8–R9 — Grat
- R9–R10 — Wand
- R10–R11 — Schneehang
- R11–R12 — Fels-Grat
- R12–R13 — kombinierter Schnee-Fels-Grat, Gipfel
Nachstehend wird die Route mit detaillierten Hinweisen auf charakteristische Abschnitte des Aufstiegs beschrieben:
- 0–I — vom Biwak auf der Moräne auf dem Gletscher zum Beginn des linken Gegenpfeilers. Über die Wand mit einer Steilheit von 80° 80 m auf den Grat. Schwieriges Klettern.
- I–2 — weiter direkt aufwärts auf dem zerstörten Grat in Richtung der roten Wand mit einem charakteristischen Abbruch links.
- 2–3 — die rote Wand mit einer Steilheit von 70° wird direkt aufwärts überwunden und weiter auf dem Grat in Richtung des Felsfingers.
- 3–4 — vom Felsfinger in Richtung des grauen Grates, der in eine Wand übergeht.
- 4–5 — auf der Wand 20 m aufwärts unter die Basis des "Gendarmen". Der "Gendarm" wird direkt aufwärts passiert. Vom Gipfel des "Gendarmen" Abstieg 80 m auf die Einsattelung.
- 5–6 — von der Einsattelung Aufstieg auf der Wand mit einer Steilheit von 70° auf den Grat.
- 6–7 — auf dem Grat zu einem kleinen "Gendarmen", der von rechts umgangen wird. Übernachtung. Kontroll-Tour.
- 7–8 — von der Übernachtung direkt aufwärts auf der Wand mit einer Steilheit bis zu 85° 90 m auf die Schulter des Grates. Sehr schwieriges Klettern. Die Wand wird mit Anwendung von ITO passiert. Schlüsselstelle der Route.
- 8–9 — von der Schulter auf dem zerstörten Grat unter die Wand.
- 9–10 — die Wand mit einer Steilheit bis zu 80° wird mit sehr schwierigem Klettern und Anwendung von ITO auf dem System von Rissen im rechten Teil passiert.
- 10–11 — Ausgang auf den Schneegrat. Links ist eine helle Wand, die von rechts auf dem steilen Schneehang umgangen wird. Der Schnee ist sehr unzuverlässig, hängende Eiszapfen bis zu 1,5 m Höhe.
- 11–12 — vom Schnee Übergang auf den sehr zerstörten Felsgrat, der auf den Gipfel des Gegenpfeilers führt. Sehr viele lose Steine. Unzuverlässiges Gestein. Man muss äußerst vorsichtig sein, da eine zuverlässige Sicherung sehr schwierig zu organisieren ist 220 m, 50°.
- 12–13 — vom Gipfel des Gegenpfeilers auf dem kombinierten Schnee-Fels-Grat auf den Gipfel und dann Rückkehr auf den Gipfel des Gegenpfeilers. Übernachtung. Bedingungen normal.
Abstieg in südlicher Richtung auf den Pass und weiter auf den Gletscher dauert 5 Std. Rückkehr ins Basislager auf dem Weg des Anmarsches.

Abschnitt 3–4
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