Stundenlang bearbeitete die Gruppe diesen Abschnitt des Weges (7 Seile). Der Umgehungsweg wurde mit sorgfältiger Haken­sicherung und unter Anwendung von Sportkletter­sicherungen durchgeführt (1 Seil, ein Eishaken mit Schlinge wurde belassen). Anschließend wurden Sicherungsseile (2 Seile) als Traverse entlang der Wand bis zum schnee­bedeckten Mulde installiert.

Nach einem kurzen horizontalen Abschnitt des Grates folgte nach dem ersten Abstieg:

  • ein weiterer Abstieg über ein Seil,
  • gefolgt von einer Mulde.

Weiterhin folgte ein horizontaler Abschnitt mit einem Überhang und einem sehr steilen Abhang. Nachdem sie die Wand bis zur Mulde erklommen hatten, schlug das "Doppel­team" über drei bis vier Seile Stufen entlang des Grates unterhalb der Überhang­linie und kehrte um 18:00 zur restlichen Gruppe zurück. Die verbleibende "Dreier­gruppe" war beschäftigt mit:

  • Beobachtung,
  • Vorbereitung des Biwaks.

Es gab keine geeigneten Flächen, ein Platz für das Zelt wurde im Eis geschlagen und an Haken gesichert.

  1. Tag

Die Gruppe brach um 6:00 zum Auf­stieg auf. Über die gefrorenen Stufen und unter Verwendung eines Reepschnurs für den Abstieg umging die Gruppe den gefährlichen Abschnitt.

Beim Begehen des nächsten Abschnitts (sehr scharfer Grat) wurden die Sicherungsseile genutzt — 2 Seile, die vom ersten "Doppel­team" gespannt worden waren.

Der weitere Weg führte über gewaltige Eis­überhänge, die nach Süden ragten. Auf dem Grat fanden sich schmale Spalten, die für die Sicherung mit dem Eis­beil genutzt wurden.

Nach Süden bricht der Grat mit steilen Fels­wänden und Runsen mit Eis­ansatz ab. Der Grat endet in großen Überhängen (von unten als horizontaler Abschnitt sichtbar). Das Umgehen der Überhänge ist durch eine Traverse von rechts unterhalb der Abbruchkante mit abwechselnder Sicherung möglich.

Am Zusammen­fluss der Grate erreicht man ein Schneefeld (vom Biwak bis zum Schneefeld — 6 Stunden). Hier ließ die Gruppe ihre Rucksäcke zurück und begann nach kurzem Ausruhen den Auf­stieg über den Gipfel­grat um 12:00. Der Auf­stieg zum Gipfel­grat erfolgt über einen Schneegrat.

Angehängte Dateien

Quellen

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