zwischen den Felsen. Die Bewegung erfolgt abwechselnd, die Sicherung erfolgt an Felsvorsprüngen. An dieser Stelle hat das erste Seil Sicherungsseile für das schnelle Begehen des zweiten Seils gespannt (I–I,5 Seillängen). Die Rinne ist steinschlaggefährdet. Die Felsen sind stark zerstört.

Weiter:

  • wir gelangen auf hartnäckigen und steilen Schnee
  • im oberen Teil wird die Rinne steiler (25–30°)
  • es gibt Abschnitte mit blankem Eis

Die Bewegung erfolgt abwechselnd. Wir erreichen eine Senke im Grat auf einem Schneefeld. Der Grat verschmilzt an dieser Stelle praktisch mit einem der Plateaus im südlichen Teil des Gletschers. (2–2,5 Std.)

Ein Aufstieg direkt über die Felsen des Grates vom Schneefeld aus ist nicht möglich, da sich am Fuße des Aufstiegs eine Bergschrund befindet und die Felsen steil und vereist sind mit wenigen Haltemöglichkeiten. Deshalb bewegte sich die Gruppe entlang des Grates über das Schneefeld und stieg über einen steilen Schneehang (30–35°) auf. Der Aufstieg erfolgt in drei Etappen mit abwechselnder Sicherung, der Schnee ist locker und pulvrig, hinter dem Vordermann bleibt eine tiefe Tranchee zurück. Der Aufstieg erfolgt in Richtung einer Eis-Mulde auf dem Grat (4–5 Seillängen, 1 Std.).

Der weitere Weg führt direkt über den Grat. Der Grat stellt an dieser Stelle endlose Steigungen unterschiedlicher Steilheit mit kleinen flachen Abschnitten dazwischen dar. Stellenweise liegt Schnee als dünne Schicht auf dem Eis. Die Sicherung erfolgt abwechselnd, einige Abschnitte werden auf den Vorderzähnen der Steigeisen begangen.

Eine der Steigungen endet an einer steilen Eiswand (3–4 m), wo Haken-Sicherung und das Hacken von Stufen erforderlich ist. Manchmal befinden sich unter nicht tiefem Schnee Eisspalten.

Um 15 Uhr erreichte die Gruppe einen Abschnitt mit überhängendem Überhang und beschloss, auf Biwak zu bleiben, da der weitere Weg auf den ersten Blick zweifelhaft erschien. Der Grat ist an dieser Stelle sehr schmal mit einem großen unzuverlässigen Überhang und bricht steil ab. Die Umgehung dieses Abschnitts war durch Queren links an einer schnee- und eisbedeckten Wand mit einer Steilheit von 60–70° möglich. Ein Zweier-Team ohne Rucksäcke benötigte dafür drei

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Quellen

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