Früh am Morgen, mit 250 kg Gepäck auf den Schlitten, stiegen wir den sanften Schneehang vom Pass zum Fed­tschenko-Gletscher hinab, wandten uns nach Süden, durchquerten den Gletscher und erreichten den Fuß der Hänge des Pik Peredovoy. Hier wurde das nächste Zwischenlager errichtet. Der Übergang mit den Schlitten von der Höhle bis zum Biwak unter dem Pik Peredovoy dauert 10–12 Stunden.

3. Tag

Die Gruppe brach um 17:00 Uhr vom Zwischenlager unter dem Pik Peredovoy in Richtung des "roten" Konterfors auf.

Ein langer Grat, der vom Gipfel 6525 m in westlicher Richtung abzweigt, teilt den Zirkus des Pik Revoljuzi­ja in zwei Teile: den nördlichen und den südlichen.

Der nördliche Teil des Zirkus stellt eine Reihe von allmählich ansteigenden Plateaus mit Abschnitten relativ steiler Steigungen zwischen ihnen dar. Im oberen Teil befindet sich ein stark zerklüfteter Gletscherbruch, der unter den Hängen des westlichen Grats des Gipfels 6300 m umgangen werden kann, und anschließend ist ein Aufstieg auf den Grat des Gipfels 6525 m über riesige Schneefelder möglich.

Die Gruppe lehnte diese Variante des Weges ab und wählte eine gesetzmäßigere und kürzere Route: in den südlichen Teil des Zirkus, der etwas tiefer liegt und sanfter ist.

Nachdem wir zahlreiche Spalten umgangen hatten, erreichten wir den Fuß des "roten" Konterfors. Es gibt einen geeigneten Platz und Wasser (3 Stunden).

4. Tag

Vom Biwak aus brach die Gruppe um 8:00 Uhr auf. Der Aufstieg erfolgt über eine breite schnee- und eisgefüllte Rinne, die erste vom "roten" Konterfors. Die benachbarten Rinnen sind eng, steil und im oberen Teil mit Firn bedeckt.

Der Weg durch die Rinne:

  • Führt zunächst über ziemlich steilen und festen Schnee.
  • Von diesem Abschnitt an wird die gesamte weitere Route bis zum Gipfel in Steigeisen zurückgelegt.
  • Im mittleren Teil verengt sich die Rinne und geht in einen steilen Schuttkegel mit Firn über, der zwischen Felsen eingezwängt ist.

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Quellen

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