All­ge­mei­ne In­for­ma­tio­nen über den Gip­fel

Der Pik Elwi­ra Schata­je­wa (5690 m) be­fin­det sich in ei­nem der Sei­ten­grä­te, die vom Pet­er-I.-Ge­bir­ge (Zen­traler Pa­mir) ab­ge­hen. Der Gip­fel wur­de ers­t­mals 1974 von ei­ner Grup­pe un­ter der Lei­tung von W. Scha­ta­jew be­zwun­gen. Der Auf­stieg er­folg­te über die süd­wes­t­li­chen Hänge des Gip­fels vom Ta­ny­mas-Glet­scher.

Im Jahr 1976 führ­te ei­ne Grup­pe ukrai­ni­scher Berg­stei­ger den ers­ten Auf­stieg auf den Gip­fel von Os­ten her durch, 25.

Zu­sam­men­set­zung der Grup­pe:

  • I. Kow­tun W.G. — MS — Lei­ter
  • Ga­las F. — IMS — Teil­neh­mer
  • Pod­gor­ski W.M. — IMS — Teil­neh­mer
  1. Tka­tschen­ko W.F. — 1. Sp. Rang — Teil­neh­mer
  2. Och­ri­men­ko W.N. — 1. Sp. Rang — Teil­neh­mer
  3. Kow­tun N.P. — 1. Sp. Rang — Teil­neh­mer
  4. Ne­do­sse­ko­wa S.S. — 1. Sp. Rang — Teil­neh­mer

Be­schrei­bung der Rou­te

Von der Su­lo­w­jew-Wie­se führt der Weg über die gras­be­wach­se­nen Hänge und Schutthal­den des lin­ken (oro­gra­phis­chen) Ufers des For­tam­bek-Glet­schers.

Nach dem Auf­stieg auf den gras­be­wach­se­nen Hang ist vor­ne ent­lang des Wegs ein Glet­scher sicht­bar, der un­ter den Hängen des Pik Su­low­jew her­vor­quillt.

In Rich­tung die­ses Glet­schers be­wegt man sich fort, in­dem man die Schutthal­den und gras­be­wach­se­nen Hänge über­quert. Wei­ter:

  • Den Glet­scher auf der lin­ken Sei­ten­mo­re­ne um­ge­hen
  • Bis zum fla­cher wer­den­den Teil des Glet­schers auf­stei­gen
  • Auf die mitt­le­re Mo­re­ne wech­seln
  • Den Glet­scher in Rich­tung der deut­lich sicht­ba­ren Schutt­hal­de an den Hängen des Pik Elwi­ra Scha­ta­je­wa über­que­ren
  • Das rech­te Ufer des Glet­schers er­rei­chen

Der Auf­stieg über die Mo­re­ne und die Über­que­rung des Glet­schers sind nicht kom­pli­ziert. Hier ist ein Biwak.

Von der Su­lo­w­jew-Wie­se 3–3,5 Std. Über die Schutt­hal­de, im lin­ken Teil der Hänge des Pik E. Scha­ta­je­wa, Auf­stieg auf den Grat. Die Hal­de ist der ein­zi­ge lo­gi­sche Weg in die­sem Teil der Hänge, gut sicht­bar und si­cher. Sie führt auf den Grat.

Vom Grat:

  • ein klei­ner Ab­stieg mit ei­nem Tra­ver­sie­rung nach rechts bis zum Be­ginn der Felshalde;
  • ge­ra­de­aus durch die Hal­de auf­wärts bis zum Aus­tritt auf die gro­ßen Schutthal­den.

In der Hal­de gibt es teil­wei­se Schnee und Firn. Si­che­rung über Aus­sprün­ge. STEINSCHLAGGEFAHR!

Angehängte Dateien

Quellen

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