Die Besteigung des Pik Wolodarski (5567 m) im Gebiet Bai­gash­ka wurde von einer Gruppe durchgeführt, die 1968 im Rahmen der Hochgebirgs-Pamir-Expedition der Lomonossow-Universität tätig war. Ziel der Expedition war die Begehung der Traverse Pik Tруд — Pik W. Sluzkaja; unter den Akklimatisierungsausgängen befand sich ein Ausgang in das Gebiet des Wolodarski-Gletschers.

Vom Wolodarski-Gletscher aus sind Besteigungen möglich auf:

  • Pik Urizki,
  • Pik Frunse,
  • Pik "5757",
  • Pik Wolodarski.

Die meisten dieser Routen sind zweifellos Routen der höchsten Schwierigkeitskategorie, jedoch ist auf den Pik Wolodarski ein Aufstieg über den Nordgrat möglich, der einfacher ist. Die Route ist kombiniert — eine 300 m lange Felsrippe bietet ein gewisses technisches Interesse, und der weitere Weg über den Grat gibt eine Vorstellung vom Charakter des Schnees in großen Höhen dieses Gebiets. Die Besteigung wurde von einer Gruppe durchgeführt, bestehend aus:

Shumilow O. I. (Leiter)1. Sportklasse
Logatschew Ju. A.1. Sportklasse
Drabkin I. A.1. Sportklasse
Kazkow D. A.1. Sportklasse
Simonow A. S.2. Sportklasse
Stepanow I. W.2. Sportklasse

in der Zeit vom 7. bis 9. Juli 1968. Nachfolgend wird eine detaillierte Beschreibung der Route gegeben.

Beschreibung der Route:

Bis zum Basislager — von der Stadt Osch mit dem Auto auf der Pamir-Autostraße bis km 245, über den Fluss Markan-Su, hinauf zum Fluss Kara-Dschilga bis zur Mündung des Flusses Baigashka und hinauf zum Fluss Baigashka bis zum Grat, der vom mittleren Teil des Grats Pik Tруд — Pik W. Sluzkaja herabsteigt. Das Basislager liegt etwa auf einer Höhe von 4300 m.

Vom Basislager aus hinauf zum Fluss Baigashka. Nach 5–2 km kann man auf die dicke Eisdecke des Flusses wechseln, da die Bewegung auf den Haupthängen ohne Weg schwierig ist.

Über die Eisdecke bis zum Wolodarski-Gletscher. Der Eingang zum Gletscher erfolgt um die Zunge herum, rechts auf dem Weg über die Moräne und weiter über den offenen Gletscher, der mäßig zerklüftet ist, bis zum Pik "5740".

Hier übernachtet man — vom Basislager aus 6 Stunden.

Von der Übernachtungsstelle aus links hinauf zum flachen, geschlossenen Gletscher in Richtung des Pik Wolodarski. Der Schnee ist ziemlich locker, jedoch bildet sich stellenweise eine feste Kruste (gegen 12 Uhr ist die Kruste bereits untergraben). Wir durchqueren mehrere Stufen des Plateaus und nähern uns dem Fuß des Nordgrats des Pik Wolodarski. Von der Übernachtungsstelle aus — 4 Stunden.

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Quellen

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