Pamir. Trans-Alai-Gebirgskette. Pik Musy Dschalilja 4729. Vorgesehene 4A–4B Kategorie, Erstbegehung der Route. Charakter der Route — Schnee-Eis.
Länge der Route — 1400 m.
Schwierigkeitsgrade der Abschnitte:
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- Kategorie — 400 m
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- Kategorie — 100 m
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- Kategorie — 600 m
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- Kategorie — 200 m
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- Kategorie — 50 m
- 5+ Kategorie — 50 m
Durchschnittliche Steilheit des Hauptteils der Route — 50° (Grad). Haken auf der Route — 0. Eisschrauben auf der Route — 80. Insgesamt verwendete technische Hilfsmittel — 0. Gehzeit der Mannschaft — 6 Std. 30 Min. (1 Tag ohne Übernachtung).
Mannschaft:
- Sochazki Alexander (2. Sportklasse) — Leiter
- Inosemzew Eduard (1. Sportklasse)
Cheftrainer — Suwiga Wladimir Iwanowitsch.
Aufbruch zur Route: 22. Juli 2019 um 6:40. Erreichen des Gipfels: 22. Juli 2019 um 13:10. Rückkehr zum Pamir-AL — 22. Juli 2019 um 16:40.
Schema der Route:

Profil der Route:
- R0–R1: 5+, 85–90°, 30 m.
- R1–R2: 5, 75°, 50 m.
- R2–R3: 4, 50°, 200 m.
- R3–R4: 3, 45–50°, 50 m.
- R4–R5: 2, 35–40°, 100 m.
- R5–R6: 3, 45°, 300 m.
- R6–R7: 5+, 80°, 20 m.
- R7–R8: 3, 45–50°, 200 m.
- R8–Gipfel: 1, 30°, 250 m.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG: Vom Pamir-AL steigen wir hinab zur Brücke über den Fluss Atschik-Tasch. Wir überqueren die Brücke und folgen der Schlucht entlang des Baches zum Fuße des Pik Musy Dschalilja 4729 m. An der Grenze zwischen Schnee und Geröll ziehen wir die Ausrüstung an und nähern uns 100 Meter der Route auf einem Schnee-Eis-Hang. Der rechte Teil der Zunge ist abgebröckelt (siehe Foto), der linke ist normal, auf diesem steigen wir auf.

R0–R1: Wir klettern auf Frontalzacken mit Steigbügeln auf der Eiswand. Beim Erreichen einer kleinen Verflachung errichten wir eine Station. Der Abschnitt ist nur 30 Meter lang, aber sehr steil.
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R1–R2: Wir klettern auf Frontalzacken, noch mit Steigbügeln. Der Winkel verringert sich allmählich, das Eis ist gut, nichts fällt besonders von oben herunter. Abschnitt 50 m — 75°.

R2–R3: Wir entfernen die Steigbügel und klettern einfach auf Frontalzacken. Wir müssen die Steigeisen gut in das Eis schlagen, weil das Eis in ziemlich gutem Zustand ist. Der Abschnitt ist lang — 200 m, 50°.

R3–R4: Wir erreichen, dem Anschein nach, ein 30–40 Meter langes Schneebrett. Es erweist sich als einer der gefährlichsten Abschnitte. Unter dem Schnee befinden sich 6–8 cm Eis und Hohlraum. Rechts bricht ein paar Meter großes Stück des Bretts ab. Wir atmen aus und umgehen es vorsichtig nach links oben. Abschnitt 50 m, 50°.

R4–R5: Der Hang wird flacher, wir gehen gleichzeitig, gesichert durch Eisschrauben. Abschnitt 100 m, 35–40°.
R5–R6: Wir nähern uns auf einem Firn-Eis-Hang der "Braue" (Eiswand). Wir stoßen auf 2 Bergschründe, der zweite ist 5 Meter hoch, gesichert passieren wir ihn links. Langer Abschnitt — 300 m, 45°.
R6–R7: Wir beginnen den Aufstieg auf die steile Eiswand. Zunächst eine große Spalte, die wir links umgehen, gesichert durch Eisschrauben. Die Eiswand ist steil, aber das Eis hält gut. Im oberen Teil der Braue noch eine Spalte. Vorsichtig räumen wir den Schnee und schrauben die Eisschraube ins Eis, um ein Seil zu verankern. Abschnitt 20 m, steile Wand 80°.
R7–R8: Auf gutem Eis mit Firn steigen wir zum Gipfelgrat auf, der Aufstieg ist steil, es gibt wenig Schnee, am Grat sind Überhänge. Abschnitt 250 m, 50°.

R8–Gipfel: Wir gehen auf dem Grat zum Gipfel, auf Eis, Schnee und Geröll. Abschnitt 400 m, 30°.

Abstieg auf dem westlichen Grat mit Steigeisen. Wenn wir zur Quelle hinabsteigen, ziehen wir die Steigeisen aus und gehen zum Lager.
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