Bericht über die Erstbegehung der Route zum Gipfel des Pik Juchina über den Ostgrat.

Bericht über die Erstbegehung der Route zum Gipfel des Pik Juchina (5130 m) über den Ostgrat.

Pass der Klettertour

  1. Pamir. Trans-Alai-Gebirge.

Pik Juchina 5130 m. Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie 3B, Erstbegehung. Charakter der Route — felsig.

Höhenunterschied der Route — 400 m.

Länge der Route — 1000 m.

  1. Länge der Abschnitte: I — 350 m, II — 350 m, III — 300 m.
  2. Durchschnittliche Steilheit: Haupteil der Route — Grad.
  3. Anzahl der zurückgelassenen Haken auf der Route: insgesamt — 0;
  4. Insgesamt auf der Route verwendet: Eisbohrer — 0, Felshaken — 0, Klemmkeile — 25.
  5. Insgesamt künstliche Haltepunkte (IТО) verwendet — 0 Stück.
  6. Gehzeit der Mannschaft: 7 Stunden, 1 Tag (ohne Übernachtung)
  7. Mannschaft:

Sergei Seliverstov (Leiter).

Wiktor Filinow.

Anastasia Klewzowa.

  1. Cheftrainer: Fjodor Jefimowitsch Popow
  2. Aufbruch zur Route: 8:00, 17. August 2015.

Gipfel erreicht: 13:00, 17. August 2015.

Rückkehr zum Basislager: 15:00, 17. August 2015.

Gesamtansicht des Gipfels

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Schema der Routeimg-1.jpeg

Profil der Route

KlettertechnikSchwierigkeitskategorieSteilheitGegenanstieg
R8–GipfelI20300
R7–R8II2050
R6–R7III4550
R5–R6II20-25250
R4–R5III4550
R3–R4III5050
R2–R3III5550
R1–R2III5050
R0–R1III4550

Beschreibung der Route

Aufbruch vom 1. Lager (4400 m) um 8:00. Unter dem Gipfel angekommen um 9:30. Auf den Gipfel um 13:00. Abstieg zum Basislager um 15:00.

Vom Lager aus gehen wir nach Norden, in Richtung des Beginns des Grates. Wir durchqueren das Plateau, von dem aus der Aufstieg zum Pik Obzorny erfolgt, steigen in das Flussbett hinab und gehen das Flussbett aufwärts, in Richtung der Einsattelung. Auf der Höhe des Beginns des Felsgrates verlassen wir das Flussbett, durchqueren den Schutthang und nähern uns dem Beginn der Route. Die Route ist vom Lager aus sichtbar, daher ist die Orientierung einfach.

  • R0–R1 — Wände, Platten, Absätze. Nicht schwieriges Klettern im III. Schwierigkeitsgrad. Beginn in einer kleinen Rinne, daher ist es besser, die Seilstation hinter einer Felswand einzurichten. 50 m, 45°, III.
  • R1–R2 — Von der Seilstation aus gehen wir nach rechts, um den Sichernden nicht zu verschütten. Weiter gehen wir von rechts nach links, in Richtung des Grates. 50 m, 50°, III.
  • R2–R3 — Wir gehen über den Grat. 50 m, 55°, III.
  • R3–R4 — Von der Seilstation aus führt ein Absatz, von dem aus ein steiler innerer Winkel beginnt. Etwa 10 Meter interessantes Klettern. Weiter über den Grat. 50 m, 50°, III.
  • R4–R5 — Auf dieser Seillänge erreichen wir einen begehbaren Abschnitt. 50 m, 45°, III.
  • R5–R6 — Wir binden uns an und gehen gleichzeitig über die Grenze zwischen Eis und Schutt. 250 m, 20–25°, II.
  • R6–R7 — Gendarm. Wir klettern nicht bis zum höchsten Punkt, sondern auf die linke „Schulter“. Weiter folgt ein kleiner Abstieg und erneut über den Grat. 50 m, 45°, III.
  • R7–R8 — Noch eine Seillänge über den zerklüfteten Abschnitt und wir erreichen einen einfachen Abschnitt. 50 m, 20°, II.
  • R8–GipfelWir gehen über die Grenze zwischen Schutt und Eis. Wir trugen keine Steigeisen, daher mussten wir stellenweise ein wenig absteigen, um die Eisformationen zu umgehen. Etwa 100 Meter vor dem Gipfel kletterten wir eine Eiswand rechts auf den Grat und gingen über den Schneegrat weiter. Um 13:00 erreichten wir den Gipfel. Wir packten die Ausrüstung in die Rucksäcke, genossen die Aussicht und gingen hinab.

Abschnitt R0–R1img-2.jpeg

Abschnitt R1–R2img-3.jpeg

Abschnitt R2–R3img-4.jpeg

Abschnitt R3–R4img-5.jpeg

Abschnitt R5–R6img-6.jpeg

Abschnitt R7–R8img-7.jpeg

Auf dem Gipfelimg-8.jpeg

Quellen

Kommentare

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