Pass

  1. Schneeklasse, Eisklasse.
  2. Pamir, Westlicher Zaalai.
  3. Vorgesehen ist eine Erstbegehung der Kategorie 4A.
  4. Höhe 5900 m.
  5. Höhenunterschied 1650 m.
  6. Gehzeit – 3 Tage Aufstieg, 1 Tag Abstieg.
  7. Bratkov J.N., 6GU, 4 mit Elementen 5 GR, Leiter, Belov A.A., 4 mit Elementen 5 GU, Kondratjev V.L., 5GU, Roschtschin P.A., El. 5 GU.
  8. August 1995.
  9. Der Aufstieg wurde im Rahmen einer sportlichen Bergtour durchgeführt.

Allgemeine Charakteristik des Gebiets

Das Wetter ist warm und beständig gut. Die Felsen sind steinschlaggefährdet. Das Wasser verursacht oft Magen-Darm-Probleme. Trinkwasser ist knapp.

Im Hauptkamm sind die Nordhänge steil, die Südhänge sanft. Die Gletscher sind aktiv, zerklüftet und pulsieren zeitweise.

Die Erschließung des Gebiets wurde nicht publik gemacht. In Moskau interessierte man sich in der Arbeitsgruppe für Fernerkundung des Instituts für Geographie (K.P. Rototaev, L.V. Desinov, V.A. Rudakov) für das Gebiet. K.P. Rototaev unternahm hier allein Winter- und Sommerbegehungen und führte eine Reihe von Aufstiegen durch. Dem Autor ist sein Aufstieg auf den Pik Surgangaou von Norden her bekannt, Kategorie 3B.

"Touristische Wanderungen der Stadt Moskau":

  • Said-Galiev E.E., 1979 (Bericht Nr. 3730);
  • Ljamin B., 3–4 Kategorie, 80er Jahre;
  • Chchetiani O.G., 5. Kategorie, 1994, mit dem Transport eines Verletzten;
  • Bratkov J.N., 5–6 Kategorie, 1995;
  • sowie spätere Wanderungen von A. Lebedev, A. Novik usw.

Das Gebiet interessierte auch die Einwohner von St. Petersburg und Kiew (soweit bekannt). Djakonov D.I. (SPb) – Erstbesteigung des Pik Sat, 1984, Aufstieg von Norden her, Leiche auf dem Abstieg.

Anreise und Zustieg

Anreise in das Gebiet von der Stadt Osch: über die Grenzkontrollstelle Sarytasch bis zum Dorf Daraut-Kurgan (einen Tag Fahrt), dann 30 km von Daraut-Kurgan bis zum Dorf Schive.

Vom Dorf Schive 30 km (2 Tage) unter den Pass Kyzylkul (4273 m, 1A, Schnee) und einen Tag Abstieg zum See in der Tasche des Gletschers Kyzylsu. Die letzten 1–2 km hier – eine mittlere schwierige Überquerung zum rechten Ufer des Flusses und Aufstieg auf eine große Seitenmoräne des rechten Ufers.

Vom See aus auf dem Gletscher Kyzylsu Süd einen halben Tag Aufstieg bis zum Ende des Nordostgrats des Pik Sat. Hier ist eine sichere Übernachtung.

Pik Sat

Von der Übernachtung unter dem Nordostgrat 2 Stunden auf dem zerklüfteten Gletscher unter dem Eisfall, der vom Nordostgrat herunterkommt. Auf dem Eisfall einen Tag Aufstieg bis zur Querspalte. Das Eis hat ein günstiges Mikrorelief. Abstieg in die Spalte 3 m an einem Seil. Übernachtung in der Spalte.

Aufstieg aus der Spalte links vom Weg, 5 m Eis 60–70°. Weiter einen halben Tag Aufstieg auf den Grat. Insgesamt wurden am Eis 22 Seile befestigt.

Auf dem Grat Schnee, stellenweise locker und kniehoch. Aufstieg in Seilschaften, Spalten. Einen halben Tag Aufstieg auf dem Grat, Übernachtung unter der ersten Vor-Gipfelspitze. Die nächsten halben Tage – Aufstieg auf die 1. und 2. Vor-Gipfelspitze mit einer Senke von 200 m zwischen ihnen. Auf der 2. Vor-Gipfelspitze wurden Sachen für die Übernachtung zurückgelassen und im leichten Gepäck der Aufstieg auf die 3. Vor-Gipfelspitze und den Hauptgipfel durchgeführt. Zwischen der 2. und 3. Vor-Gipfelspitze eine Senke von 200 m. Übernachtung auf der 2. Vor-Gipfelspitze.

Der nächste Tag – Abstieg auf dem Weg des Aufstiegs bis zum Ende des Nordostgrats. Also 3 Tage Aufstieg, 1 Tag Abstieg. Auf dem Gipfel wurde eine Nachricht der Gruppe der Bergtouristen der Stadt Leningrad, 4 Personen, Leiter D.I. Djakonov, gefunden. Sie hatten die Erstbesteigung von Norden her durchgeführt. Unser Aufstieg war somit der zweite und der erste unfallfreie (bei den Erstbesteigern gab es eine Leiche auf dem Abstieg).

Der Aufstieg wurde im Rahmen einer sportlichen Bergtour durchgeführt. 21 Tage, 160 km. Route der Tour: Dorf Schive – Fluss Schive – Pass Kyzylkul – Gletscher M. Kyzylsu – Pass Tasch-Korou (3A, 4750 m, Eis) – Fluss Kyzylkul – Fluss Saz-Dschailoo – Pass Schive (n/k, 3668 m) – Fluss Kessu – Pass Frontovikov (3B, 5288 m) – Gletscher Kyzylsu Nord – Pass 1500 Jahre Kiew (2A*, 4800 m) – Gletscher M. Kyzylsu – Gletscher Kyzylsu Süd – Pik Sat (3B Tour., 5900 m) – Fluss Kyzylsu – Pass Kyzyltasch Nord (3A, 5000 m) – Fluss Kyzyltasch – Fluss Tar-Ascha – Dorf Daraut-Kurgan.

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Abb.1. Westlicher Zaalai vom SW-Hang des Passes Kyzyltasch Nord (5000 m, 3A).

Abb.2. Knoten des Pik Sat vom Pass 1500 Jahre Kiew (4900 m, 2A*).img-1.jpeg img-2.jpeg

Abb.3. Südöstliche Hänge der Pik Sat (links) und Surgangaou (rechts) vom Gletscher Kyzylsu Süd.img-3.jpeg

Abb.4. Aufstieg auf dem Eisfall.

Abb.5. Aufstieg auf dem Eisfall.img-4.jpeg img-5.jpeg

Abb.6. Aufstieg auf dem Eisfall.

Abb.7. Querspalte in der Mitte des Eisfalls.img-6.jpeg img-7.jpeg

Abb.8. Oberer Teil des Südosthangs des Nordostgrats des Pik Sat.

Abb.9. Oberer Teil des Südosthangs des Nordostgrats des Pik Sat.img-8.jpeg img-9.jpeg

Abb.10. Nordostgrat des Pik Sat, 1. Gipfel.

Abb.11. Nordostgrat des Pik Sat, 2. Gipfel. Blick vom 1. Gipfel.img-10.jpeg img-11.jpeg

Abb.12. Nordostgrat des Pik Sat, 3. Gipfel. Blick vom 2. Gipfel.

Abb.13. Nordostgrat des Pik Sat. Hauptgipfel. Blick vom 3. Gipfel.img-12.jpeg img-13.jpeg

Abb.14. Südhang des Pik Sat, Hauptgipfel und 3. Gipfel. Blick vom Hauptgipfel.

Abb.15. Südwestgrat des Pik Sat. Blick vom Hauptgipfel.

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Abb.16. Pik Korzhenevskoi (links) und Pik Kommunizma (rechts). Blick vom Pik Sat.

Abb.17. Nordostgrat des Pik Sat. 3. Gipfel mit Spuren der Aufstiegsgruppe. Blick vom 2. Gipfel.

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Angehängte Dateien

Quellen

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