Erholungsalpinismus in Atschik-Tasch. Gipfel Musa Dschalils über die Nordwand.

Alpinismus, Bericht, Pamir Schreibt khomenyuk, Heute um 15:07

Am 31. August 2017 gelang uns mit großem Vergnügen die Erstbegehung der Nordwand des Pik Musa Dschalil (4800 m, laut Klassifizierung). Vom Basislager Atschik-Tasch von Ak-Sai Travel aus schafften wir es in zehneinhalb Stunden bis zum Gipfel und zurück. Die Route hat uns sehr gut gefallen. Im Vorfeld der neuen Saison veröffentliche ich eine Beschreibung der Route.

img-0.jpeg

Pass des Aufstiegs

  1. Pamir, Transalaigebirge, Tal Atschik-Tasch, Abschnitt 4.4 laut Klassifizierungstabelle 2017.
  2. Pik Musa Dschalil, 4800 m, über die Nordwand.
  3. Vorgeschlagen — 3B Kat. Schl., Erstbegehung.
  4. Charakter der Route: Eis-Schnee.
  5. Höhenunterschied der Route: 600 m laut GPS. Länge der Route: 950 m. Länge der Abschnitte:
    • V Kat. Schl. — 0 m.
    • VI Kat. Schl. — 0 m. Durchschnittliche Steilheit:
    • Hauptteil der Route — 50°;
    • gesamte Route — 40°.
  6. Haken auf der Route: insgesamt 0; davon Bohrhaken 0.
  7. Gehzeit der Mannschaft: 4 Stunden, 1 Tag.
  8. Leiter: Michail Chomenjuk, 1. Sportklasse. Teilnehmer: Eduard Inosemzew, 1. Sportklasse.
  9. Trainer: Wladimir Iwanowitsch Suwiga, Verdienter Trainer.
  10. Aufbruch zur Route aus dem BL: 5:00, 31. August 2017. Route begonnen: 7:00, 31. August 2017. Auf dem Gipfel: 11:15, 31. August 2017. Rückkehr ins BL: 15:20, 31. August 2017. Abstieg vom Gipfel: über 1B Kat. Schl. ins Tal Atschik-Tasch.
  11. Organisation: Ak-Sai Travel.
  12. Verantwortlich für den Bericht: Michail Chomenjuk. E-Mail: khomenyuk@ya.ru Telefon: +201069479518

über den Grat, W. Jagofarow, 3A. über die N-Wand, M. Chomenjuk, 3B? img-1.jpeg Allgemeines Foto des Gipfels. Datum der Aufnahme: 19. August 2017. Ort der Aufnahme — Gletscher unter der Nordwand des Pik Musa Dschalil. Aufgenommen während der Vorbesichtigung der Route. img-2.jpeg Foto der Route links, unterer und mittlerer Teil der Route. Aufgenommen am 19. August 2017 vom Ostgrat, während der Vorbesichtigung der Route. img-3.jpeg Foto der Route links. Mittlerer und oberer Teil der Route. Aufgenommen am 19. August 2017 vom Ostgrat, während der Vorbesichtigung der Route.

img-4.jpeg

Fotopanoorama der Umgebung. Blick vom Grat des Pik Petrowski. Höhenangaben gemäß topografischer Karte.

img-5.jpeg

Schema der Annäherung vom BL Atschik-Tasch, Ak-Sai Travel.

Nr. AbschnittLängeSteilheitCharakter des ReliefsKategorie der SchwierigkeitAnzahl Haken
135020–30Schnee-Eis-Hang.II0
230030–40Schnee-Eis-Hang.III1
320050–60Schnee-Eis-Hang.IV+20
410020Schnee-Eis-Grat.I0

img-6.jpeg

Technisches Foto der Route.

Beschreibung der Route

Anmarsch: Vom BL Atschik-Tasch auf dem Weg bis zur Brücke über den Fluss Atschik-Tasch gehen. Nach dem Überqueren der Brücke am Bach entlang aufwärts gehen, der direkt an der Brücke in den Fluss Atschik-Tasch mündet. Im oberen Teil des Tals nach rechts auf die Moräne abbiegen und zum Gletscher unter der Nordwand des Pik Musa Dschalil gelangen. Annäherungszeit 2 Stunden.

Abschnitt 1: Schnee-Eis-Hang, Steilheit 20–30°. Steilheit nimmt allmählich zu. II. Länge des Abschnitts etwa 350 m. Simultane Bewegung auf Steigeisen in der Seilschaft. img-7.jpeg

Abschnitt 2: Schnee-Eis-Hang, Steilheit 30–40°. Steilheit nimmt allmählich zu. III. Länge des Abschnitts etwa 300 m. Über den Bergschrund auf einer Schneebrücke queren. Weiter — simultane Bewegung in der Seilschaft auf den Frontzacken der Steigeisen mit Unterstützung auf die Pickel. Ein Eisbohrer wurde für die Station während der planmäßigen Funkverbindung eingeschlagen. Während des Aufstiegs gingen wir etwas nach rechts über den flachsten Teil des Hangs. Am Ende des Abschnitts unter dem zweiten Bergschrund wurde eine Station auf einem Eisbohrer eingerichtet. img-8.jpegimg-9.jpegimg-10.jpeg

img-11.jpeg

Abschnitt 3: Schnee-Eis-Hang, Steilheit 50–60°. IV+. Länge des Abschnitts 200 m: 7 Seile à 30 m, das letzte etwas kürzer. Den Bergschrund auf einer Schneebrücke überqueren. Weiter abwechselndes Klettern mit Wechsel des Führers an den Stationen auf den Frontzacken der Steigeisen und zwei Eisbeilen. Sicherung — 1 Eisbohrer in der Mitte des 30-m-Seils, Stationen auf zwei Eisbeilen. Den Felsbrocken am Ende des vorletzten Seils rechts umgehen. Vor dem Erreichen des Grats ist ein kleiner Überhang kein Problem. img-12.jpegimg-13.jpegimg-14.jpegimg-15.jpeg

img-16.jpeg

img-17.jpeg

Abschnitt 4: Breiter Schnee-Eis-Grat, Steilheit etwa 20°, Länge etwa 100 m. Nach links auf dem Grat zu Fuß zum Gipfel. I.

Allgemeiner Eindruck: Schöne, angenehme Route. Sichere Sicherung. Ende August nicht lawinengefährdet — kein Schnee. Praktisch keine Steinschlaggefahr: Während des Aufstiegs fiel nirgends etwas herunter, während des Erkundungsgangs vom Grat flog gegen 13:00 Uhr ein Stein vorbei.

Abstieg: Über den Westgrat, geschätzte Schwierigkeit 1B–2A, weiter über den Schutthang ins Tal und auf dem Weg zur Brücke. Es besteht die Möglichkeit, schnell ins Tal über den südlichen Feinschutthang abzusteigen, aber in diesem Fall ist der Rückweg zur Brücke wesentlich weiter.

img-18.jpeg img-19.jpeg

Red Fox Heute, 10. August 2010. Gruppe: Kastanow Rasti (Kasan) Gilotinow Ruslan (Asnakajewa) Russland Garifulin Ajrat (Asnakajew) Krawtschenko Nadeshda (Moskau) KANZIAN PETER (Österreich Kärnten) Erreichten den Gipfel 4729 m (Michail Dmanner) über den Westgrat (LG-2A) Vernen ben yjunni. Engarai. Plaza ist gut.

  1. August 2017. Inosemzew Eduard Russland Michail Chomenjuk bestiegen den Pik Musa Dschalil über die Mitte der Nordwand ca. 3A–3B Eis Höhe 4740 m laut GPS Zeit 11:15, gutes Wetter. Entdeckten die Nachricht von Rasim Kamolow bestiegen über den Westgrat (Kasan) 1B–2A vom 10. August 2010. Viel Erfolg den nächsten Bergsteigern!)

Blick vom Gipfel auf den Pik Lenina: img-20.jpeg img-21.jpeg

Besonderen Dank an die Erbauer der Brücke! Das Leben ist leichter, das Leben ist fröhlicher geworden!)) Brücke Nr. 113, erbaut mit technischer Unterstützung des Vereins "Pamir's Bridges" Oblast Samarqand 2010. img-22.jpeg

Danke an die Firma Ak-Sai Travel für unseren glücklichen Sommer! Viel Erfolg den zukünftigen Bergsteigern!))

Quellen

Kommentare

Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen