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Aufstiegspass

  1. Aufstiegsklasse: Technisch
  2. Aufstiegsregion: Pamir, Vanč-Gebirge
  3. Gipfel, seine Höhe und Aufstiegsroute: Šaugada 5137 m, über den Nordgrat
  4. Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie: 4B Kat. sl.
  5. Charakteristik der Route: Höhenunterschied 840 m, mittlere Steilheit 45°. Länge der Abschnitte: R1–480 m; R2–200 m; R3–160 m; R4–120 m; R5–220 m.
  6. Eingeschlagene Haken: — für Versicherung: Fels 22, Eis 20, Bohrhaken —. — für Schaffung von ITO: —
  7. Anzahl der Gehstunden: 12,5
  8. Anzahl der Übernachtungen und ihre Charakteristik:
    1. Zelt unter der Route
    2. Zelt unter der Route
  9. Name, Vorname, Patronym des Leiters und der Teilnehmer, ihre sportliche Qualifikation:
Name, Vorname, PatronymSportliche Qualifikation
Bakunovič Vasilij Evdokimovič1. Sp. Rang
Bolotin Grigorij Efimovič1. Sp. Rang
Kireev Pëtr Nikolaevič1. Sp. Rang
Kiselëv Georgij Konstantinovič1. Sp. Rang
Sirotin Vladimir Il'ič1. Sp. Rang
Subbotovskij Valentin Ivanovič2. Sp. Rang
Janickij Lev Michajlovič1. Sp. Rang
  1. Trainer der Mannschaft: Bregman Ėduard Ėmanuilovič
  2. Datum des Aufbruchs zur Route und Rückkehr: — 15. Juli 1979 — 17. Juli 1979

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Zentraler Pamir (Schema)

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Bezeichnungen auf der Schema: — Basislager — Weg zum Lager und Rückkehr

Beschreibung des Anstiegs zur Route

Vom Basislager, das sich bei den Seen am Ufer des Flusses Vanč befindet, bis zur Schlucht Ravak — 0,5–1 Stunde flussabwärts auf der Straße. Direkt von der Straße beginnt der Lawinenauslauf, der die gesamte Schlucht überdeckt. Über den Lawinenauslauf aufwärts bis zum Ravak-Gletscher. Über die linke Seitenmoräne des Gletschers zum Gletscherbruch (2–2,5 Std.). Senkrecht zum Gletscherbruch liegt ein Felssporn. Über einfache Felsen, im oberen Teil — mittlere Schwierigkeit, Ausstieg in den oberen Kessel des Ravak-Gletschers. Durchqueren des Schneehanges, durch kleine Felspassagen, unter die überhängenden Felsen (2,5–3 Std.). Hier ist der Platz für Übernachtungen.

Tabelle des Aufstiegs auf den Gipfel Šaugada über den Nordgrat 4B Kat. sl. Tabelle I

15. Juli 1979. Anmarsch zur Route. Erkundung 16:00–19:00. Übernachtung.

16. Juli 1979. Aufbruch 6:00.

BezeichnungMittlere SteilheitLängeCharakter des ReliefsKategorie der SchwierigkeitZustandWetterbedingungenHaken: FelsHaken: EisHaken: Bohrhaken
R0–R135°480 mCouloir2Firn, angefrorener Schneegut2
R1–R245°200 mGrat4Firn, angefrorener Schneegut.9
R2–R325°130 mGrat2zerstörter Firngut.
R3–R460°40 mCouloir3Firn, angefrorener Schneegut.2
R4–R570°60 mCouloir5zerstört, angefrorener Schneegut.5
R5–R645°120 mGrat3zerstörtgut.3
R6–R760°20 mSchnee-Eis-Hang4Eis, Felsinselngut.2
R7–R880°115 mWand5zerstört, angefrorener Schneegut.2
Gipfel
R8–R930°220 mGrat2Firn, zerstörte Felsengut.

Abstieg auf dem Weg des Aufstiegs 4,5 Stunden. Gesamtzahl der Gehstunden: 12,5.

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Kurze Erläuterung zur Tabelle I

R0–R1. Schnee-Eis-Hang, im oberen Teil — Couloir. Sich am linken Rand halten. Steilheit im oberen Teil 45–50° (Steigeisen). Ausstieg auf den Grat.

R1–R2. Über den Schnee-Eis-Hang des Grates (45–50°) links aufwärts, bis zur Abflachung nach etwa 200 m (Steigeisen). Hakenversicherung. Der Erste geht ohne Rucksack.

R2–R3. Über das Schneefeld Ausstieg auf einfache zerstörte Felsen. Über sie 80 m bis zum rötlichen Gendarmen. Gleichzeitige Bewegung.

R3–R4. Umgehung des Gendarmen rechts abwärts. Versicherung an den Felsen.

R4–R5. Links aufwärts über den Schnee-Eis-Couloir (Steigeisen). Der Erste geht ohne Rucksack. Versicherung an den Felsen des linken Couloirrandes. Im oberen Teil des Couloirs Ausstieg auf die zerstörten Felsen mittlerer Schwierigkeit seines rechten Randes. Nach 20 m — Ausstieg auf den Grat.

R5–R6. Über den Grat 120 m bis zum großen Stein unter dem gelben Felsband. Lose Steine.

R6–R7. Vom großen Stein über den Schnee-Eis-Hang — Ausstieg unter die Fels-Wand.

R7–R8. Aufwärts über die stark zerstörte Wand — Ausstieg auf den Vorgipfelgrat. Lose Steine. Angefrorener Schnee. Auf den Abschnitten R6–R8 geht der Erste ohne Rucksack und hängt die Seile ein.

R8–R9. Über die zerstörten Felsen mittlerer Schwierigkeit — zum Gipfel. Ausstieg auf den Gipfel über den Schnee. Vorsicht, Überhänge!

Spontaner Steinschlag auf der Route wurde nicht beobachtet, da die Felsen größtenteils vereist waren.

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Angehängte Dateien

Quellen

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