Aufstiegspass

  1. Klasse der Winteraufstiege.
  2. Kaukasus, Gebiet 2.10., Gebirge Dagestans.
  3. Tлилимеэр 2456 m, von Süden, Felsroute.
  4. 2B Schwierigkeitskategorie.
  5. Höhenunterschied 450 m, Gesamtlänge der Route — 1200 m, Abschnitte 1. Kat. — 1020 m, 2. Kat. — 45 m, 3. Kat. — 10 m, 4. Kat. — 125 m, durchschnittliche Steilheit der Route 45°.
  6. Verwendet: Felshaken – 6 Stück, Klemmkeile – 5 Stück.
  7. Gehzeit – 4 Stunden.
  8. Ohne Übernachtung. Übernachtung unterhalb des unteren Felsgürtels, unter einem Überhang zwischen zwei Wasserfällen (2000 m).
  9. Leiter: Dorro Konstantin Eduardowitsch — KMS

Teilnehmer:

  • Woronin Sergei Walerjewitsch — 1. Sp. Rang
  • Sogokon Wladimir Alexandrowitsch — 1. Sp. Rang
  • Schanawasow Schanawaa Eldarowitsch — KMS
  1. Aufbruch, Gipfel, Rückkehr — 26. Dezember 1994.
  2. Organisation: Bergklub "Eos" und Dagestanische Such- und Rettungsdienst des russischen Innenministeriums. img-0.jpeg

Stadt Machatschkala. 1995.

Foto des Gesamtbildes 2. Tлилимеэр. Route 2B Kat. von Süden. Aufnahme vom 26. Dezember 1994. Ab 1650 m – Umgebung von s. Baldutl. img-1.jpeg

Gebiet 2.10., Kaukasus, Gebirge Dagestans, Innerdagestan. 26.05.1993. Hochebene Tлили-Меэр. Schema. Für K. Dorro. Ko.

Beschreibung des Anstiegs zur Route

Gunibskoje

Vom Dorf Karadach (740 m) im Schamilsker Rajon der Republik Dagestan aufwärts entlang des rechten Nebenflusses des Flusses Awarisches Koisu — Fluss Karadach-Tlar, durch das Dorf Koroda auf einer Schotterstraße bis zum Dorf Baldutl (1700 m). Dann über Schutt- und Grasflächen nordwärts unter die Südwand von Tлилимеэр. Hier Übernachtung, unter einem charakteristischen Überhang zwischen zwei Wasserfällen. Achtung! Weiter:

  • 5 m von der Wand wird eine Plattform von Steinen und Eis durchbrochen.
  • Zum Beginn der Route — auf dem Pfad nach rechts (ostwärts) etwa 100 m (2000 m, 1 Stunde von s. Baldutl).
  • Hinter der Ecke des Felsblocks auf dem Gipfel des Schuttkegels — Beginn der Route.

Der Gipfel ist aus Kalkstein aufgebaut, stellenweise metamorphisiert. Das Relief ist gut ausgeprägt. Die Wände umschließen den Gipfel vollständig. Der Gipfel wird von den Einheimischen verehrt. Die schwierigsten Routen sind noch nicht begangen, zum Beispiel:

  • durch die Mitte der NO-Wand — 5. Kat.

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Foto 1. Unterer Teil der Route. Abschnitte R0–R6. Aufnahme vom Anstieg, von 1900 m. 26. Dezember 1994.

Beschreibung der Route

Beginn der Route: charakteristischer Kamin mit Pfropfen, rechts vom Felsblock, der vom unteren Felsgürtel der Südwand vorspringt (R0–R1). Auf ein grasbewachsenes, geneigtes Band (im Schnee rutschig!) und weiter zum Block, und hinter ihn — in die Spalte. Unter dem Pfropfen nach links auf das Band gehen (R1–R3), hier R1. Eine Pinie wächst, an sie ist ein Kontrollturm gebunden. Ein Stück nach links gehen, und über eine unangenehme Wand (R3–R4) auf einen steilen, grasbewachsenen Hang (R4–R5) gelangen. R2 am Felsblock- Kap organisieren. Weiter auf einem steilen, grasbewachsenen Kouloir links vom Block und dann, nach rechts auf einen undeutlich ausgeprägten Grat mit Felsausbrüchen (R6–R7), hier laufen der zweite und dritte Felsgürtel aus. Unter den vierten Gürtel gehen und etwa 100 m nach links unter die niedrigste Stelle im vierten Felsgürtel: eine Reihe von Wänden und Bändern, im Winter — angesammelter Schnee (Steigeisen, Eispickel), steile Abschnitte (R8–R9). Auf eine Terrasse und ein Stück nach links auf dem Grat und auf grobem Schutt — unter den Gipfelturm ("Sattel") gelangen (es gibt Wasser: Quelle), dann im Travers nach links unter der Wand und, etwa 100 m vor der Einsattelung, den Aufstieg auf den Gipfelturm beginnen (R11–R12), an dieser Stelle ist die Wand am wenigsten steil, schräge Bänder wechseln sich mit Wänden ab, das Relief ist zuverlässig. Direkt auf den Gipfel (2456 m), Turm — das ist der westliche Teil des "Sattels".

Auf dem Gipfelplateau:

  • gibt es eine Hütte;
  • der Gipfel wird von Einheimischen zu rituellen Zwecken besucht;
  • Vorsicht! Auf dem Plateau sind Spalten (tektonischen oder karstigen Ursprungs) in hohem Gras oder Schnee gefährlich.

Abstieg:

  • auf dem Weg des Aufstiegs;
  • oder nach dem Abstieg vom Gipfelturm nach rechts auf den Sattel (2350 m) gehen;
  • von ihm Abstieg nach NW, rechts von den Felsen haltend, und dann nach links abbiegend;
  • von Westen den Felsmassiv Tлилимеэр umgehen und entlang der Wand zur Übernachtung (etwa 2 Stunden) gelangen.

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Foto 2: Gipfelturm des Gipfels (Felsgürtel). Abschnitte R10–R13. Aufnahme von der oberen Terrasse. 26. Dezember 1994. img-4.jpeg

Tлилимеэр von Süden, 2.10. Kaukasus, Gebirge Dagestans. 2B Kat.

Angehängte Dateien

Quellen

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