2.10.38
RAYON DES AUFSTIEGS — CHARODINSKI, OSTSERKAASUS, DASSR
Traversieren der Gipfel Nord (3780 m) — Hauptgipfel Darca (3906 m). Schwierigkeitsgrad: 2B (ungefähr), 2A.

Zusammensetzung der Aufstiegsgruppe:
- Leiter: Timoshin Michail Egorowitsch (Meister des Sports der UdSSR)
- Basrijew Sakir Aligadschijewitsch (Kandidat des Meisters des Sports)
- Paschuk Jewgeni Grigorjewitsch (II. Kategorie)
- Kozarezow Jewgeni Fjodorowitsch
- Leonow Pjotr Georgijewitsch
- Jachjajew Ruslan Krymsultanowitsch
- Von den Übernachtungen 5 Std. 30 Min. Auf dem Gipfel Kontrollturm. Weiter — Abstieg vom Gipfelturm über schneebedeckte Felsbänder 20 m (Sicherung!) auf einen flachen, überhängenden Grat (wechselnde Sicherung!) und auf ihm zum I. Gendarmen. 5 m aufwärts und 20 m abwärts über Fels mittlerer Schwierigkeit. Sicherung über Felsvorsprünge. Hinter dem Gendarmen führt ein einfacher Schneegrat zum Passsattel (3640 m), dann zum II. Gendarmen. 40 m monolithischer Fels mittlerer Schwierigkeit (Sicherung über Felsvorsprünge). Etwas oberhalb der Mitte des Gendarmen — ein bequemes Felsband zur Einrichtung der Sicherung (Haken!). Abstieg 10 m über leichte Felsen und über einen überhängenden, scharfen Grat (wechselnde Sicherung!) zum III. Gendarmen. Von hier zum Gipfel Nord-Darca 1 Std.
Der stark zerstörte Gendarme wird „frontal“ über den Felsgrat überwunden (Sicherung über Felsstufen!) — 20 m aufwärts, hier Einrichtung des Abstiegs (Sicherer sitzt rittlings auf dem Grat, Sicherung über einen Fels-„Finger“) — 40 m rechts abwärts in Traversierung der 80–85° steilen Wand des Gendarmen (Steinschlaggefahr!) auf einen stark überhängenden Grat (wechselnde Sicherung!). Nach 40 m — IV. Gendarme, 15 m hoch, wird rechts umgangen über ein schneebedecktes Felsband (Sicherung über Felsvorsprünge!). Hinter dem Gendarmen bequeme Nische zum Mittagessen. Von hier zum III. Gendarmen — 1 Std. 3700 m.
Weiter über tiefen Schnee, 35–40° steilen Grat, Umgehung von Überhängen (rechts) und eines hängenden Gletschers (links) auf einen steilen — 60–65° — Schneehang und auf ihm (wechselnde Sicherung!) 50–60 m aufwärts zum ersten Felsgürtel des Gipfelturms des Gipfels „Darca Hauptgipfel“. Hier 3820 m.
Die Felsabschnitte werden wie folgt überwunden:
- Erster Gürtel (40–50 m) — stark zerstörte Felsen, werden überwunden durch leichtes Klettern mit Sicherung über Felsvorsprünge.
- Zweiter Gürtel (50 m) — monolithisch, wird links umgangen über ein schneebedecktes Felsband (Sicherung über Felsvorsprünge!).
- Aufstieg auf den Grat — über eine 10 m hohe Rinne mit Vereisung (Stufen, Felshaken!), dann vom Rand über grobes Geröll auf den Gipfel „Darca Hauptgipfel“ 3902 m.
Kontrollturm. Von den Übernachtungen 9:00 Std. Abstieg nach Süden auf der Route 1B Schwierigkeitsgrad über den Grat bis zum Gipfel „Uzlowaja“, dann über dessen Ausläufer auf die Hochebene „Ba“.
Der Gipfel Nord- und Hauptgipfel Darca liegen im Grat „Bishinej“, der vom Gipfel „Taklik“ abzweigt und einer der höchsten Grate des Gebirgslandes des Charodinski Rayons ist.
Das Basislager für die Traversierung wird ebenso wie für die Aufstiege auf den Gipfel „Bishinej“ über den Südgrat (2A Schwierigkeitsgrad) und auf den Gipfel „Darca Hauptgipfel“ über den Westgrat (1B Schwierigkeitsgrad, ungefähr) in der Mündung des Flusses Darca auf einer breiten Grasfläche aufgeschlagen, 100–150 m oberhalb der Einmündung des Flusses Darca in den Fluss „Risor“.
Anstieg: Vom Dorf „Archib“ auf der Straße bis zum Dorf „Alchonib“ und weiter auf einem bekannten Pfad bis zum Hof „Kubatl“ (Kubak). Von hier auf dem linken Ufer des Flusses auf einem oft verschwindenden Pfad, Traversierung von Schutthalden, auf einen breiten, sanften Schwemmkegel des Flusses Darca und auf ihm aufwärts bis zur Grasfläche. Vom Dorf „Archib“ — 3–3,5 Std.
Von den Übernachtungen auf der Grasfläche in der Mündung der Schlucht des Flusses Darca (2420 m) aufwärts auf dem Pfad des linken Flussufers bis zur Einmündung zweier Bäche, die den Fluss bilden. Hier Nomadenlager. Von hier direkt aufwärts über zerstörte Schieferhalden, dann über einen steilen Grasabhang auf einen schwach ausgeprägten Grat.
Hier ein gut ausgebauter Pfad. Auf dem Pfad links und aufwärts bis zu einer breiteren Fläche (2920 m, 2 Std. von den Übernachtungen).
Von der Fläche aufwärts über grobes Geröll auf den Südosthang des Grates „Bishinej“ und Traversierung von feinem Geröll zum Felsgrat. Über einfache Felsen des Grates — in eine nicht deutlich ausgeprägte, schuttgefüllte Rinne (Steinschlaggefahr!) und auf ihrem rechten Hang aufwärts, Überwindung zweier Felsgürtel, je 5–6 m, durch leichtes Klettern.
Auf der Höhe 3320 m (von der Fläche 1 Std.) endet das Geröll.
Weiter auf steilen (60°) Schiefern zum Engpass der Rinne zwischen zwei charakteristischen Felsnadeln („Tore“). Über stark zerstörte Felsen der „Tore“ (Sicherung! Steinschlaggefahr! Vereisung!), aufwärts 100–120 m mit Ausstieg in eine schneebedeckte Mulde (3550 m).
Von hier rechts auf den Felsgrat (Sicherung!) und auf ihm 200 m leichtes Klettern — Ausstieg auf den Gipfel Nord-Darca (3770 m).
Foto 1. Schema der Traversierung der Gipfel „Nord“ und Hauptgipfel Darca. Mit Ziffern sind die Gendarmen bezeichnet. (Aufnahme vom Ausläufer des Berges Bishinej)
Die Gipfel Darca aus der Schlucht des Flusses „Sariisa“.
Foto 4. Der zweite und dritte Gendarm (Schlüsselstelle). (Mit einem Punkt ist die Stelle des Hakens bezeichnet).

Foto 5. Der dritte Gendarm und der Gipfelturm (1) — Stelle der Sicherung beim Abstieg vom Gendarmen.
Schema des Aufstiegs auf den Gipfel „Darca Hauptgipfel“ 3906 m. 1B Schwierigkeitsgrad.

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