Aufstiegspass

  1. Kategorie der Erstbegehungen.
  2. Gebiet 2.10, Kaukasus, Gebirge von Dagestan, Schalib-Gebirgskamm.
  3. Djultydag, 4127 m, über den Ostgrat, kombinierte Route.
  4. 2B Schwierigkeitsgrad, Erstbegehung.
  5. Charakteristik der Route: Höhenunterschied 900 m, durchschnittliche Steilheit der Route 25°, Länge 3250 m. Nach Abschnitten: 1. Schwierigkeitsgrad – 1350 m, 2. Schwierigkeitsgrad – 980 m, 3. Schwierigkeitsgrad – 820 m, 4. Schwierigkeitsgrad – 200 m.
  6. Verwendete Sicherungspunkte: Felsvorsprünge – 5 Stück, Klemmkeile – 2 Stück.
  7. Gehzeit – 5 Stunden.
  8. Ohne Übernachtungen auf der Route, Übernachtung im ABC am Zusammenfluss der Flüsse Nukkura und Bodonai (2700 m).
  9. Dorro Konstantin Eduardowitsch – KMS, Woronin Sergei Walerjewitsch – 1. Sportklasse, Maximow Jewgeni Wladimirowitsch – 2. Sportklasse.
  10. Aufbruch, Gipfel, Rückkehr – 3. Juli 1995.
  11. Organisation: Bergklub "Eos". img-0.jpeg

«Foto: Gesamtansicht des Gipfels: Djultydag (4127 m). Route über den Ostgrat – 2B Schwierigkeitsgrad. (1) Route über den Nordgrat – 2A Schwierigkeitsgrad (A. Sajapin-78). (2) Route über den Nordostpfeiler – 2A Schwierigkeitsgrad (ungefähr K. Dorro-94). Foto vom 3. Juli 1995 von 2850 m.» img-1.jpeg

Foto 2. Abschnitte R9–R14 von R1 aus. img-2.jpeg

Foto 1. Abschnitte R4–R10.

Beschreibung der Route

Der Ostgrat des Djultydag beginnt mit einem steilen Anstieg, Felsstufen, Platten, kleine Gendarmen. In der Nähe von 3600 m flacht der Grat ab und verliert sogar an Höhe. Man bewegt sich links vom Grat. Nach dem Punkt R4 wird der Grat steiler (Seilschaften!).

Drei gefährliche Anstiege des "Dreiecks" werden links umgangen, Schneekarren. Die Steilheit nimmt zu, und der Grat wird zu einem Pfeiler, großblockige Felsen, steil, es ist notwendig, sich zu sichern. Vor dem Gendarm R0 rechts umgehen und den Kamin R1 queren, über den Felsabhang zum Firnaufstieg, durch den Schneekarren auf den Südostgrat (R2, Punkt R9). Kontrollturm.

Rechts auf dem Grat vorwärts bewegen: Platten, Gendarmen, ziegelartige Strukturen. Im Schnee ist es gefährlich (Sicherung!). Am Verbindungspunkt von Ostgrat und Nordostpfeiler, auf dem "Schulter" (4000 m), Turm, Punkt R11.

Auf dem Felsgrat hinabsteigen (Punkt R12) auf einen ruhigeren Grat und auf diesem zum nächsten Anstieg. Hier ist der Grat nicht deutlich ausgeprägt, großblockige Felsen in der Mitte des Abschnitts. Über den Schnee auf den Vorgipfel gelangen. Rechts auf dem Felsgrat, der in ein geneigtes Schneefeld übergeht (Karren rechts!), zum Gipfel aufsteigen, Turm, 4127 m.

Abstieg über den Nordgrat (im Klassifikator: Nordostgrat, dies ist nicht korrekt, entspricht nicht der Exposition – Fehler in der Beschreibung der 2A Schwierigkeitskategorie von Sajapin A.K.):

  • über zwei Felsstufen
  • rechts in den Kessel (im Sommer öffnet sich der Gletscher, Spalten)
  • diesen in Richtung des sanften Schuttgrats queren
  • weiter hinab in das Tal.

Die Aufstiegsroute ist lang, mit vielfältigem Relief, voller Arbeit, die schwierigste der auf dem Djultydag begangenen Routen. Diese Route versuchte die Gruppe Dorro K.E. + Maximow Jewgeni Wladimirowitsch am 2. Januar 1993 zu begehen, musste aber aufgrund schwieriger Wetterbedingungen umkehren (vom Punkt R10).

2.10. Kaukasus, Gebirge von Dagestan, Schalib-Gebirgskamm

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Kartenskizze des Aufstiegsgebiets

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Beschreibung des Anmarsches zur Route

  • Vom Dorf Chulisma (1900 m) im Bezirk Laksk, Republik Dagestan, auf einer unbefestigten Straße nach Süden bis zum Zusammenfluss der Flüsse Burshi und Kasi-Kumuch-Koissu (2080 m, 2–3 Stunden). Etwas tiefer – die "Burshinskij"-Brücke. Von ihr auf einem Pfad am linken Ufer des Kasi-Kumuch-Koissu, nach einem großen linken Nebenfluss (Fluss Charinench), etwa 1,5 km durch die Aue gehen und rechts-aufwärts auf eine Terrasse gelangen. Auf dieser über drei linke Nebenflüsse zum Ort, an dem der Fluss Nukkura links mündet (2457 m, 4 Stunden). Am Zusammenfluss – eine Brücke. Dann auf der Nukkura bis zur Mündung des Flusses Bodonai links (2700 m, 2 Stunden). Den Bodonai überqueren und bei einem großen Turm – das Lager. Weiter auf SW aufwärts durch das breite Trogtal der Nukkura, an ihrem linken Ufer, mit sanftem Höhengewinn. Im Westen zeichnet sich die Pyramide des Djultydag ab – der höchste Punkt des Gebiets. Das Tal wird gleichsam von dem von rechts kommenden langen Ostgrat des Djultydag abgeschlossen. Allmählich beginnen die Schutthalden, über die Hügel unter die ersten Felsaufbrüche im linken Teil des Ostgrats gelangen. Hier beginnt die Route (3230 m, 3 Stunden vom Fluss Bodonai). img-5.jpeg

Foto 3. Abschnitte R9–R12. Foto von Juli 1994 (Woronin S.W.).

Angehängte Dateien

Quellen

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