1. Pass für die Bergtour
    1. Kategorie der Bergtour: technisch
    2. Gebiet der Bergtour, Gebirgszug: Nr. 2–9–а, Gebirge von Dagestan, GKХ.
    3. Gipfel, seine Höhe, Route der Bergtour: Bazardyuzi, 4466 m, entlang der östlichen Rippe des Nordgrats.
    4. Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie: 4А Kat. kompl., kombiniert.
    5. Beschreibung der Route: а) Höhenunterschied 1076 m. б) Länge der Route 1950 m, davon: * I Kat. kompl. 495 m. * II Kat. kompl. 850 m. * III Kat. kompl. 430 m. * IV Kat. kompl. 140 m. * V Kat. kompl. 35 m. в) durchschnittliche Steilheit: * der östlichen Rippe — 44° * der gesamten Route — 37°
    6. Geschlagene Haken:
      • Felshaken 13/2
      • Eishaken 0/0
      • Bohrhaken 0/0
      • Klemmvorrichtungen 6/0
    7. Anzahl der Gehstunden: 16
    8. Anzahl der Übernachtungen und ihre Charakteristik: eine Biwakliegeposition.
    9. Name des Leiters, der Teilnehmer und ihre Qualifikation:
      • Smotrov Aleksandr Ivanovich — KMS
      • Kudryavtsev Anatoliy Ivanovich — 1. Sp. Rang
      • Smotrov Sergey Ivanovich — KMS
      • Khasnatulov Renat Magomedovich — 1. Sp. Rang
    10. Trainer der Mannschaft: Krasnopolskiy Yu.V. — KMS.
    11. Datum des Aufbruchs zur Route und Rückkehr: 5. November 1985 um 6:00 — Aufbruch von den Übernachtungen; 6. November 1985 — Abstieg vom Gipfel zum Basislager.
    12. Organisation: Sammlungen KSS DASSR.

Kurze Beschreibung des Anstiegs zur Route

Vom Dorf Kurush Bewegung in südöstlicher Richtung auf dem Weg in Richtung des Passes Kurushskiy. Nachdem man die Brücke über den Fluss Chekhychai passiert hat, Übergang über die nächste Brücke des Flusses Sel'dy und Bewegung auf dem Weg, der entlang der linken (hier und weiter auf dem Weg) Hängen des Flusses Sel'dy führt. Nach etwa 1,5 km auf dem Weg ohne Höhenverlust und -gewinn, Übergang auf die rechten Hänge des Flusses Sel'dy. Kurzer steiler Aufstieg und Ausgang auf eine große Terrasse, die mit sanftem Höhengewinn unter den Nordgrat des Gipfels Bazardyuzi führt. Hier, ohne auf den N.-Grat zu steigen, in Richtung zwischen N.-Grat und der Seitenmoräne des Gletschers "Murkar" halten. Am Zusammenfluss der Seitenmoräne und der O.-Hänge des N.-Grates — eine Art "Tasche", eine Mulde. Bequemer Ort für ein Sturm-Lager. Es gibt gute Flächen für Zelte und Wasser.

Vom Dorf Kurush 3–3,5 Gehstunden. Von den Übernachtungen auf der Moräne in den Kessel — Bewegung unter die Basis der O.-Rippe, hier innerer Winkel, Beginn der Route. Von den Übernachtungen zur Route 45–50 Minuten.

Die Route stellt eine deutlich ausgeprägte Rippe dar, die von Osten auf den Nordgrat hinabführt. Links ist die Rippe auf ihrer gesamten Länge durch eine breite, steile, eis-schneebedeckte Rinne begrenzt (Foto — 1, Punkt Nr. 5). Die linken Wände der Rippe sind monolithisch und fast senkrecht.img-0.jpeg

Foto 2А. Aufnahmepunkt Nr. Y der Skizze. Entfernung — 1 km. Höhe = 3500 m. Objektiv "Industar-70" F=50 mm. 6. Juni 1985.img-1.jpeg

Foto 2. Gesamtansicht der Route. Aufnahmepunkt Nr. 2 der Skizze. Entfernung zum Objekt ≈ 2 km. Höhe ≈ 3000 m. Objektiv "Industar-70" F=50 mm. 5. November 1985.img-2.jpeg

Foto 3. Aufnahmepunkt Nr. 3 der Skizze. Entfernung 1 km. Höhe ≈ 3250 m. Objektiv "Industar-70" F=50 mm. 5. November 1985.img-3.jpeg

Kurze Erläuterung zur Skizze

  • R0–R1 (80 m, 67°, V): Beginn der Route vom Kontrollturm am Fuße des 80-m-inneren Winkels. Bewegung direkt nach oben durch den inneren Winkel. Felsen monolithisch. Im mittleren Teil des Winkels sind die Felsen gespalten (Schiefer), schwierig, eine Versicherung zu organisieren. Im oberen Drittel des Winkels eine kleine (1,5 m) überhängende Wand, deren Passage durch anhaftenden Eis stark erschwert ist. Verwendung von I.T.O., Klettern schwierig. Am Ende des Winkels ein Absatz für zwei Personen, der rechte Rand des Winkels ist monolithisch, es gibt Risse für Haken und Klemmvorrichtungen.
  • R1–R2 (20 m, 75°, V+): 20-m-Wand, Steilheit nimmt zu. Klettern schwierig, viele "lose" Steine. Anhaftendes Eis.
  • R2–R3 (20 m, 85°, V): Wandabschnitt.
  • R3–R4 (5 m, 90°, A1 ITO): Endet mit einer 5-m-senkrechten Wand mit einem 0,5-m-Karmin. Klettern schwierig, Anwendung von Abseilvorrichtungen und I.T.O.
  • R4–R5 (80 m, 55°, III): Steiler, scharfer, zerstörter Grat. Klettern von mittlerer Schwierigkeit.
  • R5–R6 (40 m, 65°, IV): Traversieren auf einem Felsvorsprung unter der Wand.
  • R6–R7 (8 m, 85°, V): Endet mit einem steilen 8-m-"Gendarm", der frontal passiert wird. Klettern über dem mittleren Schwierigkeitsgrad.
  • R7–R8 (200 m, 50°, III): Steiler zerstörter Grat, Felsen mit negativem Winkel, Klettern von mittlerer Schwierigkeit.
  • R8–R9 (450 m, 30°, II+): Der Grat flacht ab, ist auch zerstört.
  • R9–R10 (70 m, 10°, I): Das Passieren ist durch kleine "Gendarmen" erschwert, danach legt sich der Grat.
  • R10–R11 (150 m, 45°, III): Zerstörter Aufstieg zum höchsten Punkt der Ost-Rippe und Ausgang auf den Nordgrat. Klettern von mittlerer Schwierigkeit, viele steile, kleine Wände, ein Teil wird umgangen, ein Teil frontal passiert.
  • R11–R12 (400 m, 21°, I+): Nicht steiler, aber sehr scharfer und zerstörter Nordgrat und Ausgang auf die Überquerung. Hier Biwak. Man kann ein Zelt aufstellen.
  • R12–R13 (425 m, 20°, I): Schnee-Eis-Aufstieg zum Gipfel.

Varianten des Abstiegs vom Gipfel: entlang des O.-Grates — 1B Kat. kompl., entlang des W.-Grates — 2А Kat. kompl., entlang des N.-Grates — 2А Kat. kompl.. Als Notfall kann man den Abstieg durch die östliche Rinne des Nordgrates nutzen (Foto — 1, Punkt Nr. 5).

Zeitplan:

  • 5. November um 6:00 — Aufbruch von den Übernachtungen zur Route.
  • Von 7:00 bis 21:00 — Passieren der Abschnitte R0–R1, R11–R12, Biwak auf dem N.-Grat.
    1. November um 8:00 — Aufbruch vom Biwak, um 10:00 — Gipfel.

Foto 4. Abschnitt 8–9. img-4.jpeg img-5.jpeg

4150 m img-6.jpeg

Angehängte Dateien

Quellen

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