Aufstiegspass
- Aufstiegsklasse — Fels
- Aufstiegsgebiet — Östlicher Kaukasus, Skalisty-Gebirgskamm, Wasserscheide der Flüsse Armchi — Assa, Tschetscheno-Inguschetische ASSR
- Gipfel, seine Höhe, Aufstiegsroute — Giretsch Glawnaja (3171,7 m), über die rechte Schlucht der Südwand und den Westgrat
- Charakteristik der Route: a) Höhenunterschied auf der Route — 920 m an der Wand; b) Länge der Route — 1540 m; c) durchschnittliche Steilheit der Route — 37°
- Eingeschlagene Haken für die Sicherung/zur Schaffung von ITO:
- Fels — 3
- Eis — keine
- Bohrhaken — keine
- Anzahl der Gehstunden auf der Route: bis zum Gipfel — 7–8 Std
- Anzahl der Übernachtungen und ihre Charakteristik: keine
- Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie — 2A Kat. Schwierigk.
- Name des Leiters, der Teilnehmer und ihre Qualifikation:
- Popel N.A. 1. Sportschulklasse
- Chasow W.A. KMS
- Wassilenko A.I. KMS
- Pylzyn W.N. KMS
- Trainer der Mannschaft — Kurotschkin A.G.
- Datum des Aufbruchs zur Route und der Rückkehr ins Basislager: a) Aufbruch zur Route — 31. September 1984 b) Erreichen des Gipfels — 31. September 1984 c) Rückkehr ins Lager — 31. September 1984

FOTO 1. Gesamtansicht des Gipfels Giretsch Glawnaja.
- Giretsch Glawnaja, 3171,7 m, 5B Kat. Schwierigk., Fels, durch die Mitte der Südwand, Erstbesteigung, Kurotschkin A.G., 1983
Begleitende Daten:
- a/l "Ullutau"
- III Kaukasus-Meisterschaft
- Felsklasse
- II. Platz
- Giretsch Glawnaja, 3171,7 m, 5B Kat. Schwierigk., Fels, über die 10–3-Wand, W. GoriN, 1983 (a/l "Ullutau")
Beschreibung der Route
Von den Übernachtungen aus nach rechts gehen, den Canyon überqueren und direkt aufwärts über den grasbewachsenen Hang zu den Felsen des Giretsch-Massivs aufsteigen. Von den Übernachtungen 1,5 Std.
Unter den Felsen nach rechts abbiegen und 40 m quer über den grasbewachsenen Hang (30 Grad) entlang der Felsen bis zum Eingang in die Schlucht gehen.
Durch die Schlucht direkt aufwärts 250 m bis zu einer kleinen Brücke. Schlucht:
- grasbewachsen mit Felsausgängen
- stellenweise Geröll
"Lebende" Steine!
Über die Brücke 60 m nach links gehen und 40 m aufwärts über den verschneiten 35-Grad-Hang bis zum Eingang in eine enge Felschlucht mit einem Pfropfen aufsteigen. Die Schlucht wird links über nicht steile, glatte Felsen vom Typ "Schafsrücken" passiert. Sicherung! Der Pfropfen wird rechts umgangen. Beim Ausgang aus der Schlucht — "lebende" Steine!
Weiter nach links abbiegen und über die verschneite, geröllhaltige Schlucht mit Felsausgängen 150 m in Richtung des Grats aufsteigen.
Über den 20-Grad-Geröllhang — Ausgang auf den Grat. Orientierungspunkt — Felsnische im Grat-Jendarmen.
Weiter 300 m queren aufwärts über den 30-Grad-Schneehang des Grats bis zum Jendarm.
Den Jendarm links über eine 30–40 m lange Stufe umgehen. Weiter 60–70 m Abstieg auf den verschneiten Grat über 30–45-Grad-einfache, stark verwitterte Felsen.
Weiter 150 m über den scharfen, verschneiten Grat und 60 m über 30–40-Grad-Geröll Aufstieg auf die Brücke zwischen zwei Jendarmen. Der rechte, große Jendarm mit "roten" Platten wird links über eine Stufe (60 m) umgangen.
Sicherung!
- Geländer
- Haken
Von der Stufe Ausgang auf den 60 m langen, verschneiten Grat. Weiter über 25–40-Grad-verwitterte Felsen aufwärts bis zur Wand des Vorgipfelgrats.
Unter der Wand queren 5 m nach links bis zur Spalte.
Sicherung!
- Haken
Über die acht Meter hohe, 80-Grad-Spalte aufwärts auf den Grat. "Lebende" Steine!
Über den scharfen, felsigen, verwitterten Grat (40 m) und weiter über 30-Grad-einfache Felsen (20 m) Ausgang auf den Gipfel. Von den Übernachtungen 7–8 Std.
Abstieg vom Gipfel über die Route 1B Kat. Schwierigk. (durch die linke Schlucht der Südwand).
Tabelle
Fortsetzung der Tabelle.

Abschnitt R1–R2. Ausgang aus der Schlucht auf die Brücke.
Abschnitt R4–R5. Schlucht mit Pfropfen.
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