Bericht
Über die Erstbegehung am Berg Zub Koazoj-Loam, 2986 m durch die Mitte der Südostwand, Route "Kaminjo", durch das Team des GK MGSU (Moskau)
I. Aufstiegsbericht
| 1. Allgemeine Informationen | ||
|---|---|---|
| 1.1 | Vor- und Nachname, Sportrang des Leiters | Prostakov Dmitrij Aleksandrovich, 2. Sportrang |
| 1.2 | Vor- und Nachname, Sportrang der Teilnehmer | Komarov Pavel Fedorovich, 2. Sportrang, Zherdev Kirill Valer'evich, 2. Sportrang |
| 1.3 | Vor- und Nachname des Trainers | |
| 1.4 | Organisation | GK MGSU Moskau |
| 2. Beschreibung des Aufstiegsobjekts | ||
| 2.1 | Gebiet | Vom Kreuzpass bis zum Gipfel des Shaviklde |
| 2.2 | Tal | |
| 2.3 | Nummer des Abschnitts gemäß der Klassifizierungstabelle | 2,9 |
| 2.4 | Name und Höhe des Gipfels | g. Zub Koazoj-Loam, 2986 m |
| 2.5 | Geografische Koordinaten des Gipfels (Breite/Länge), GPS-Koordinaten (1) | 42.831786, 44.846512 |
| 3. Beschreibung der Route | ||
| 3.1 | Name der Route | durch die Mitte der Südostwand, Route "Kaminjo" |
| 3.2 | Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie | 4Б |
| 3.3 | Erforschungsgrad der Route | Erstbegehung |
| 3.4 | Geländebeschaffenheit der Route | Fels |
| 3.5 | Höhenunterschied der Route (Angaben des Höhenmessers oder GPS) | 300 m |
| 3.6 | Länge der Route (in m) | 410 m |
| 3.7 | Technische Elemente der Route | Fels Kat. 1 – 70 m. Fels Kat. 2 – 0 m. Fels Kat. 3 – 140 m. Fels Kat. 4 – 70 m. Fels Kat. 5 – 100 m. Fels Kat. 6 – 30 m. |
| 3.8 | Durchschnittliche Steilheit der Route | 60° |
| 3.9 | Durchschnittliche Steilheit des Hauptteils der Route | 75° |
| 3.10 | Abstieg vom Gipfel | entlang des Südgrats des Kamms Tsei–Loam (Kyazi) |
| 3.11 | Zusätzliche Merkmale der Route | Kein Wasser |
| 4. Beschreibung der Aktionen des Teams | ||
| :--: | :-------------------------------------------------------------------: | :------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------: |
| 4.1 | Dauer der Bewegung | 6 Stunden |
| 4.2 | Übernachtungen | - |
| 4.3 | Zeit für die Vorbereitung der Route | - |
| 4.4 | Beginn der Route | 7:00, 7. Januar 2021 |
| 4.5 | Erreichen des Gipfels | 15:00, 7. Januar 2021 |
| 4.6 | Rückkehr zum Basislager | 17:00, 7. Januar 2021 |
| 5. Verantwortlicher für den Bericht | ||
| 5.1 | Zherdev Kirill Valer'evich | ppe_expert@mail.ru |
II. Beschreibung des Aufstiegs
1. Beschreibung des Aufstiegsobjekts
1.1. Allgemeines Foto des Gipfels und Routenverlauf:
7. Januar 2021. Anmarsch zur Route.
1.2. Fotopanoorama des Gebiets, Blick aus dem Alplager:
1.3. Karte des Gebiets:

2. Beschreibung der Route
2.1. Technisches Foto der Route.
2.3. Schema der Route in UIAA-Symbolen.

3. Beschreibung der Aktionen des Teams
3.1. Kurze Beschreibung der Routenbegehung.
| Nr. des Abschnitts | Beschreibung | Foto-Nummer |
|---|---|---|
| R0–R1 | Über den rechten Teil des Kamins aufwärts 45 m, 70°. (30 m 4; 5 m 5+; 10 m 4). Station auf eigenen Punkten, Anker. | Foto 1 |
| R1–R2 | Über ein einfaches grasig-steiniges Gelände 70 m 1, 30°. | Foto 2 |
| R2–R3 | In den rechten Kamin eintreten, dann aufwärts, nach 30 m den überhängenden Felsvorsprung links umgehen. Überwiegend monolithisches Gelände mit angenehmem räumlichem Klettern. Station auf eigenen Punkten (Anker + Kamelots) unter dem nächsten überhängenden "Zahn" an der Gabelung des Kamins. Als Zwischenpunkte für die Sicherung wurden verwendet: 3 Ankerhaken, 7 Klemmkeile (50 m 4/5, 80°). | Foto 3 |
| R3–R4 | Übergang in den rechten Kamin, man kann sich auch weiter rechts halten und über die Wand dorthin gelangen, dann aufwärts durch den Kamin. Das Gelände ist monolithisch. Auf der zweiten Hälfte des Seils verengt sich der Kamin und bildet zwei parallele Wände, hier beginnt der Schlüsselabschnitt der Route und ihre Hauptattraktion in Form von vertikaler Kaminkletterei. Der Kletternde sollte den Rucksack abnehmen und ihn an der Gurt tragen, es ist ziemlich eng, die Sicherung ist selten, außerhalb des Kamins, aber das Klettern im Kamin ist sicher. Station auf eigenen Punkten (Ankerhaken, linke Wand des Kamins) auf einem kleinen Sims drei Meter unterhalb des "Pfropfens". Die Positionen sind übereinander. Als Zwischenpunkte für die Sicherung wurden verwendet: 5 Ankerhaken, 5 Klemmkeile (50 m: 30 m 5+, 85°; 20 m 6, 90°). | Foto 4, Foto 5, Foto 6, Foto 7 |
| R4–R5 | Weiter aufwärts durch den Kamin, ungefähr 20 m. Nach dem Kamin nach links versetzen und den Aufstieg über ein System von Simsen mit Übergang in einen positiven, nicht offensichtlichen Innenwinkel fortsetzen. Nach dem Kamin wird das Gelände deutlich brüchiger. Station links vom Innenwinkel auf eigenen Punkten. Als Zwischenpunkte für die Sicherung wurden verwendet: 5 Ankerhaken, 5 Klemmkeile (50 m: 20 m 4+, 80°; 30 m 3, 50°). | Foto 8, Foto 9 |
| R5–R6 | Über einfache Felsen in den Innenwinkel "Buch" eintreten, dort nimmt die Schwierigkeit zu, dann aufwärts. Station hinter einem großen Stein auf einer bequemen Platte, vor dem nächsten Innenwinkel. Station mit Schlaufe um den vorspringenden Teil. Als Zwischenpunkte für die Sicherung wurden verwendet: 3 Ankerhaken, 4 Klemmkeile (40 m: 20 m 3, 60°; 10 m 6, 80°; 10 m 4, 70°). | Foto 10 |
| R6–R7 | Über den Spalt des Innenwinkels aufwärts. Nach 10 m nach links in einen schwach ausgeprägten Innenwinkel versetzen und den Aufstieg fortsetzen, vorsichtig wegen "lebender" Steine. Weiter über Simsen bis zu einem großen Kamin gelangen, dort Station auf eigenen Punkten. Als Zwischenpunkte für die Sicherung wurden verwendet: 3 Ankerhaken, 6 Klemmkeile (50 m: 10 m 5, 80°; 40 m 3+, 60°). | Foto 11, Foto 12 |
| R7–R8 | Den Abbruch rechts umgehen. Durch eine Rinne bis zur "Überquerung" gelangen, von dort nach rechts aufwärts 10 m. Gipfel. Als Zwischenpunkte für die Sicherung wurden verwendet: 2 Ankerhaken, 3 Klemmkeile (50 m: 40 m 3, 40°; 10 m 3+, 70°). |
3.2. Eine schöne, direkte Route durch die Mitte der Wand. Besonders für Kamin-Kletterer geeignet. Die Route ist deutlich schwieriger als die parallele "Durch eine Serie von Kaminen im rechten Teil der Südostwand" der Kategorie 4A. Nach unserem Empfinden ist dies eine sichere 4Б, bei der die geringe Länge durch interessantes, ziemlich schwieriges Klettern kompensiert wird.
Der Abstieg von der Route ist nicht besonders schwierig: entlang des Grats, dann durch zwei Rinnen zur klassischen Route 2A über den Südgrat des Kamms Tsei–Loam (Kyazi) gelangen. Von hier aus führt ein gut ausgetretener Pfad ins Lager.
4. Fotos.
Foto 1. Beginn der Route.
Foto 2. Sims auf der zweiten Seillänge.
Foto 3. Beginn des Kamins.
Foto 4. Station an der Gabelung des Kamins.
Foto 5. Kamin.
Foto 6. Station unter dem "Pfropfen".
Foto 7. Station unter dem "Pfropfen", Blick nach unten.
Foto 8. "Pfropfen".
Foto 9. Nach dem Kamin.
Foto 10. Beginn der Innenwinkel.
Foto 11. Innenwinkel auf der 7. Seillänge. Blick von der Station R6.
Foto 12. Ende der siebten Seillänge. Ausgang in die Rinne.
Kommentare
Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen