BERICHT ÜBER DIE BESTEIGUNG DER TRAVERSE DJARLAM ZENTRAL 3160 m – DJARLAM SÜDOST 3155 m ÜBER DIE ROUTE AM STÜTZPFEILER DER SÜDWAND UND DEM WESTGRAT, FÜR DIE KATEGORIE DER KOMPLEXITÄT. VOM MANAGEMENT DER ALPINISMUS-LAGER FÜR DEN ZEITRAUM VOM 9. Mai 2024 BIS 9. Mai 2024.
2024
I. Reisepass der Besteigung
1. Allgemeine Informationen
| Nr. | 1. Allgemeine Informationen | |
|---|---|---|
| 1.1 | Vor- und Nachname, Sportrang des Leiters | Chikin Artjom Borissowitsch KMS |
| 1.2 | Vor- und Nachname, Sportrang der Teilnehmer | Bautin Alexei 3. Sportrang, Ismagilow Anton 3. Sportrang, Sigaleva Tatjana 3. Sportrang, Larina Valeria 3. Sportrang. |
| 1.3 | Vor- und Nachname des Trainers | Jakowenko Alexander Nikolajewitsch, MS |
| 1.4 | Organisation | Verwaltung der Alpinismus-Lager |
2. Charakteristik des Besteigungsobjekts
| Nr. | ||
|---|---|---|
| 2.1 | Gebiet | 2.9. Vom Kreuzpass bis zum Gipfel Schawikle |
| 2.2 | Tal | Armchi |
| 2.3 | Nummer des Abschnitts gemäß der Klassifizierungstabelle von 2013 | 11,9 |
| 2.4 | Name und Höhe des Gipfels | Djarlam (Zentral), 3160 m – Djarlam SO, 3155 m |
| 2.5 | Geografische Koordinaten des Gipfels (Breite/Länge), GPS-Koordinaten | – |
3. Charakteristik der Route
| Nr. | ||
|---|---|---|
| 3.1 | Name der Route | entlang des Stützpfeilers der Südwand und des Westgrats |
| 3.2 | Vorgeschlagene Kategorie der Komplexität | 3A |
| 3.3 | Grad der Erschließung der Route | Erstbegehung |
| 3.4 | Charakter des Routengeländes | Fels |
| 3.5 | Höhenunterschied der Route (Angaben des Höhenmessers oder GPS) | 400 m |
| 3.6 | Länge der Route (angegeben | 1130 m |
| in m) | ||
| 3.7 | Technische Elemente der Route (angegeben ist die Gesamtlänge der Abschnitte verschiedener Komplexitätskategorie mit Angabe des Geländecharakters (Eis-Schnee, Fels)) | I. Kat. Fels — 350 m. II. Kat. Fels — 50 m. III. Kat. Fels — 590 m. IV. Kat. Fels — 100 m. V. Kat. Fels — 40 m. |
| 3.8 | Abstieg vom Gipfel | Nach Route 2B, entlang des Westgrats |
| 3.9 | Zusätzliche Charakteristiken der Route | Kein Wasser |
4. Charakteristik der Aktionen der Gruppe
| Nr. | ||
|---|---|---|
| 4.1 | Zeit der Bewegung (Gehzeit der Gruppe, angegeben in Stunden und Tagen) | 13 Std. 40 Min. |
| 4.2 | Übernachtungen | Nein |
| 4.3 | Aufbruch zur Route | 04:20, 9. Mai 2024 |
| 4.4 | Aufbruch zum Gipfel | 13:20, 9. Mai 2024, 16:30, 9. Mai 2024 |
| 4.5 | Rückkehr ins Basislager | 22:00, 9. Mai 2024 |
5. Verantwortlicher für den Bericht
| Nr. | ||
|---|---|---|
| 5.1 | Vor- und Nachname, E-Mail | Chikin Artjom Borissowitsch artem.chikin@mail.ru |
II. Beschreibung der Besteigung
1. Charakteristik des Besteigungsobjekts

1.1. Gesamtfoto des Gipfels

1.2. Karte des Gebiets

1.3. Fotopranorama des Gebiets
2. Charakteristik der Route

2.1. Technische Fotografie der Route

2.1.4. Route in Symbolen der UIAA
2.3. Technische Charakteristik der Routenabschnitte
| Abschnitt | Charakter des Geländes | Kat. | Länge, m | Steilheit | Art und Anzahl der Haken |
|---|---|---|---|---|---|
| R0–R1 | «Eier», Felsbuckel, Felsen | III+ | 25 m | 50° | 2 Anker, 1 Friend |
| R1–R2 | Schutthalde | I | 200 m | 20° | 0 |
| R2–R3 | Felsen, Kamin | III | 25 m | 60° | Sanduhr, 1 Anker |
| R3–R4 | Felsen, Wand | IV | 35 m | 75° | 3 Anker, 2 Friends |
| R4–R5 | Felsen, Wand | IV | 20 m | 60° | 2 Anker, 1 Friend |
| R5–R6 | Felsen, Wand | IV | 35 m | 80° | 4 Anker, 2 Friends |
| R6–R7 | Felsen, Wand | V | 40 m | 75° | Sanduhr, 4 Anker, 2 Friends |
| R7–R8 | Grat, Bänder | II | 50 m | 30° | 0 |
| R8–R9 | Schutthalde, Bänder | I–III | 200 m | 20°–45° | 0 |
| R9–R10 | Felsen, Grat, Abseilen | III | 200 m (15 m — Abseilen) | 40° | Vorsprünge |
| R10–R11 | Felsen, Grat, Kamin | III–IV | 200 m | 40° | Vorsprünge |
| R11–R12 | Felsen, Wände | III | 100 m | 40° | Vorsprünge |
3. Charakteristik der Aktionen der Gruppe
3.1. Kurze Beschreibung der Routenbegehung
| Abschnitt | Beschreibung | Foto Nr. |
|---|---|---|
| R0–R1 | Vom Djarlam-Pass rechts abbiegen, entlang der Balka mit dem Weg, dann entlang der westlichen Wand rechts, durch eine kleine, einfache Felsstufe in einen kleinen Zirkus vor den Felsbuckeln — «Eiern» gelangen. Man kann auf verschiedene Weise hindurchklettern, je nach Schnee- und Eismenge. Am einfachsten ist es in der Mitte durch ein durchgehendes Loch oder einen inneren Winkel-Kamin. Station auf einem Vorsprung. | Foto 1 |
| R1–R2 | Über den Schutthang hinauf, in den Zirkus gelangen, links ein Kamin — zweiter Kletterabschnitt. | Foto 2 |
| R2–R3 | Über den inneren Winkel und durch den Kamin mit einem Stopfen auf ein großes Band. Station auf einem großen Stein. | Foto 3 |
| R3–R4 | Über die Wand rechts vom Couloir in Richtung des inneren Winkels im linken Teil der Wand. Station auf einer Sanduhr, man muss sie suchen. | Foto 4 |
| R4–R5 | Rechts hinauf in Richtung der Spalte über eine schräge Platte und Wand. Vor der Spalte über einem einzelnen Stein Station auf einem Vorsprung. | Foto 4 |
| R5–R6 | Links hinauf über ein schräges Band und weiter hinauf über die Wand auf den Gipfel des Stützpfeilers. Von ihm 5 m absteigen und 5 m hinauf auf die nächste Stufe. Station auf einem Vorsprung oder sofort auf dem ersten Gipfel des Stützpfeilers oder auf dem nächsten hinter der Ecke. | Foto 4,5 |
| R6–R7 | Etwas hinab, auf die Wand hinüberschreiten. Besser ist es, einen Sicherungspunkt zu setzen, während man sich noch zwischen den beiden Seiten des Stützpfeilers befindet. Klettern hinauf und rechts, in der Mitte des Abschnitts eine Sanduhr mit einer Schlaufe. Weiter rechts über ein zerstörtes Band. Station auf einem Vorsprung. | Foto 6 |
| R7–R8 | Über die Schuttbänder auf den Grat, rechts der Gipfel Djarlam Z. | Foto 7 |
| R8–R9 | Etwas unterhalb des Gipfels beginnen, nach Südosten über die Schutthalde mit kleinen Felsen von den Wänden absteigen. Bis zum Couloir gelangen, der auf den Grat vor dem Gendarm führt. | Foto 8 |
| R9–R10 | Über den Grat mit einem Band unter den Füßen und über den Gratfirst klettern auf ein Band. Weiter durch einen Stopfen zwischen zwei großen Steinen-Gendarmen auf die Nordseite, etwas auf das nächste Band mit einem riesigen Stein klettern. Sicherung an Vorsprüngen und Gratkanten, möglicherweise abwechselndes und gleichzeitiges Bewegen. | Foto 9 |
| R10–R11 | Über das Band zum inneren Winkel-Kamin auf die Südseite des Grats klettern. Über die Wände und den Grat überwiegend von der Südseite bis zum Einbruch im Grat bewegen. Vom Gratfirst 15 m abseilen auf die Südseite. Man kann hier eines der Seile lassen und beim Rückweg jumaren. | Foto 10,11,12 |
| R11–R12 | Über den Grat mal von Süden, mal von Norden, auf dem Weg ein geglätteter Kamin 6 m, unter den Gipfelturm gelangen, auf ihn von Westen — in Bewegungsrichtung — klettern. | Foto 13 |

Foto 1. R0–R1

Foto 2. Abschnitt R1–R2

Foto 3. R2–R3

Foto 4. Abschnitt R3–R4, R4–R5, R5–R6

Foto 5. Abschnitt R5–R6, Übergang vom ersten Gipfel des Stützpfeilers zum nächsten

Foto 6. Abschnitt R6–R7

Foto 7. Erreichen des Grats R7–R8

Foto 8. Abschnitt R8–R9

Foto 9. Abschnitt R9–R10

Foto 10. Kamin, Beginn des Abschnitts R10–R11

Foto 11. Abschnitt R10–R11

Foto 12. Abschnitt R10–R11, Abseilen.

Foto 13. Abschnitt R11–R12

3.2. Foto der Gruppe auf dem Gipfel am Kontrollturm
3.3. Bewertung der Sicherheit der Route:
Insgesamt ist die gesamte Route sicher. Sie ist ziemlich lang, viel Arbeit mit dem Seil, besonders bei der gleichzeitigen Sicherung auf dem Grat. Der erste Teil der Route führt über die Route von Schurawljow, die als schwierigstes 2B im Gebiet gilt, und dazu kommt die Hälfte der Route von Sedych 2B auf Djarlam SO. Bei der Begehung der Nordseite des Westgrats von Djarlam SO ist Schnee möglich, der die Begehung erschwert.
Möglichkeiten der Kommunikation auf der Route: Auf fast der gesamten Route besteht Mobilfunkempfang: Megafon und Beeline. Ausnahmen können natürliche Hindernisse sein, aufgrund derer manchmal die Verbindung verloren geht. Funkkommunikation funktioniert, aber nicht überall. Auf dem Gipfel — ausgezeichnet.
Empfehlungen für nachfolgende Besteiger: Wir empfehlen, Steigeisen mitzubringen, da harter Harsch und vereiste Felsen möglich sind. Eine Begehung in einer kleinen Gruppe bis zu 4 Personen wird empfohlen. Bei Nichtbewältigung der Route innerhalb des Tageslichts sind Abstiegsvarianten nach 1B von Djarlam Z. und nach Route 2B von Djarlam SO möglich.
Abstieg vom Gipfel Djarlam SO auf dem Hinweg und vollständig auf der Route 2B von Sedych über den Westgrat.
Schlussfolgerung zur vorläufigen Bewertung der Route: Basierend auf der Erfahrung der Besteiger und der allgemeinen Meinung kann festgestellt werden, dass die gegebene Route der angegebenen Kategorie entspricht, da die Gesamtheit der Hindernisse ihre Komplexität objektiv widerspiegelt.
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