Aufstiegspass

  1. Felsige Route.
  2. Kaukasus, Zeiskaja-Schlucht.
  3. Hitsan (3600 m), linker Teil der Nordwand.
  4. Vorgeschlagen wird 3A Kat. Tr., Erstbegehung.
  5. Höhenunterschied der Route 500 m; Länge der Route 800 m.

Höhenunterschied des Wandteils 300 m; Länge des Wandteils 360 m; durchschnittliche Steilheit des Wandteils 60°.

  1. Eingeschlagene Haken:

Fels, Sicherungen, Bohrhaken 12/0 23/0 0/0

  1. Gehzeit der Mannschaft 8 Stunden und Tage – 1.
  2. Übernachtungen: vor und nach der Route in der Zeiskaja-Hütte.
  3. Leiter: Jegorin Sergej Wladimirowitsch, MS

Teilnehmer: Gazdarowa Olga Walerjewna, 3. Sportklasse. Trainer: Jegorin Sergej Wladimirowitsch, MS.

  1. Aufbruch zur Route: 8. September 1999.

Gipfel: 8. September 1999. Rückkehr: 8. September 1999.

  1. Organisation: SORPSS MChS Russlands.

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Foto 1. Gesamtansicht des Gipfels Hitsan von Norden. September. Foto von unterhalb der südlichen Hänge des SKWO. Links ist die Route der Erstbegehung am linken Teil der Nordwand eingezeichnet. In der Mitte — Route 4A Kat. Tr. über den Nordwestgrat, rechts — 3B über die Nordwand und den Nordwestgrat.

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Maßstab: 1 cm – 12 m.

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Kurzbeschreibung der Routendurchquerung

Von den Alplagern des Zeisker Gebiets bis zur Zeiskaja-Hütte 5–6 Stunden. Aufbruch aus der Hütte frühmorgens.

Über einen Schuttkouloir zum Hitsan-Pass aufsteigen und nach dem Überqueren auf den nördlichen Zweig des Zeisker Gletschers absteigen. Im Juni–Juli kann man unter die Nordwände des Hitsan gelangen, aber im August–September muss man die Spalten umgehen, indem man weiter auf den Gletscher ausweicht. Orientierungspunkt für den Beginn der Route ist ein Felsinsel unterhalb des linken Teils der Nordwand. Oberhalb davon sind charakteristische Quarzgänge sichtbar. Zur Route sind von der Hütte aus 1–1,5 Stunden zu gehen.

  • R0–R1: Auf die Felsinsel von rechts über den Firnhang, zunächst nicht sehr steil, dann bis zu 40°. Steigeisen erforderlich. Auf den Gipfel der Insel — Traversieren nach links oben 30 m, 2. Am Ende des Abschnitts — Eis, 5 m, 3.
  • R1–R2: Vom Gipfel der Felsinsel — über einen nicht deutlich ausgeprägten Innenwinkel durch weiße Quarzfelsen. Der weitere Weg führt etwas nach rechts oben. Der Abschnitt ist im unteren Teil 2, in der Mitte und darüber 3. Die Steilheit der Wand beträgt etwa 60°. Länge 60 m.
  • R2–R3: Weiter — über die Wand, die aus großen Blöcken mit kleinen Felsbändern zwischen ihnen besteht. Richtung — nach rechts oben, unter die Basis des leicht vorspringenden rötlichen Felsens. Nach 50 m — Traversieren nach rechts über einen kleinen Grat. Auf dem Traversieren — schwarze "lebende" Federn. Weiter hinter dem Grat in eine breite Rinne-Vertiefung in der Mitte der Nordwand eintreten. Der gesamte Abschnitt — 60 m, 3, stellenweise 3+.
  • R3–R4: Durch diese Rinne — gerade aufwärts. Zunächst am linken Teil, dann in der Mitte, hier werden alle schwierigen Abschnitte auf Felsbändern umgangen. Dieser Teil — 3. Oberhalb — nach 80 m — ein kleiner Kamin, 3+, auf dessen Grund "lebende Steine" liegen. Durch ihn auf ein breites, geneigtes Felsband gelangen, das mit Steinen übersät ist. Darüber — steile, glatte Wände. Der gesamte Abschnitt — 90 m, Steilheit unten — 50°, oben — bis zu 65°.
  • R4–R5: Hier muss man nach links oben über eine geneigte Fels-Terrasse/Felsband ausweichen. Rechts — Wände mit schwarzen Streifen. Am Ende des Abschnitts — Ausgang unter die Basis geneigter Platten, die nach rechts oben unter den rötlichen, vorspringenden Gendarm führen. Wir müssen jedoch nach links oben traversieren, in Richtung der Wände, die zum Grat führen. Der gesamte Abschnitt — 60 m, Schwierigkeit — stellenweise 3, hauptsächlich 3+.
  • R5–R6: Am Anfang dieser Wände, bei einem kleinen Kamin rechts — an einem Haken ein Kontroll-Tour. Von dort — aufwärts über die Wände, die mit Flechten bewachsen sind, etwa 10 m. Dann — nach rechts oben, in Richtung der sichtbaren, gegen den Himmel abgesetzten Wandbiegung. Richtung der Bewegung — rechts der schwarzen, bewachsenen Felsen. Nach 50 m vom Beginn des Abschnitts unter die Basis eines Kamins gelangen, bis hierher — 3+, durchschnittliche Steilheit — 60°. Weiter — 10 m gerade aufwärts durch den Kamin, 4+, bis zu 85° — und auf die Wandbiegung gelangen.
  • R6–R7: Weiter — Traversieren des Osthangs über Felsbänder und durch kleine Wände — zum Schneekouloir (Route 1B Kat. Tr.). Abschnitt — 90 m, 1–2.
  • R7–R8: Weiter — durch das Schneekouloir gerade aufwärts (Steigeisen). Bei Erreichen einer Felsbarre links abbiegen und über den Grat nach 50 m den Gipfel des Hitsan erreichen. Der gesamte Abschnitt — etwa 350 m, 1–2, stellenweise 3.

Abstieg — über die Route 1B Kat. Tr.

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Foto 2. Profil der Wand von rechts. September. Foto vom nördlichen Zweig des Zeisker Gletschers (gegenüber dem Pik Nikolajewa). Die Route der Erstbegehung ist markiert.img-4.jpeg

Foto 3. Technisches Foto der Route. September. Vom Gletscher aus unterhalb der Wand fotografiert.img-5.jpeg

Foto 4. Beginn des Abschnitts R1–R2 — über die Wand unter den Quarzgängen.img-6.jpeg

Foto 6. Bewegung durch die Rinne in der Mitte der Nordwand. Mitte des Abschnitts R3–R4.

Angehängte Dateien

Quellen

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