Aufstiegspass

  1. Aufstiegsklasse: Fels

  2. Aufstiegsgebiet: Kaukasus, Bezengi, Nordgrat des Hauptkamm-Gebirges

  3. Gipfel: Malaya Ukyu (4240 m) über den linken südlichen Gegenfortsatz.

  4. Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie: 3A.

  5. Charakter der Route: Höhenunterschied — 450 m, durchschnittliche Steilheit — 33°, Länge der Abschnitte:

    • 2A — 150 m
    • 2B — 170 m
    • 3A — 330 m
    • 3B — 207 m
    • 4A — 20 m
  6. Eingeschlagene Haken:

    TypFür VersicherungFür Schaffung von I.T.O.
    Fels-3
    Bohr-
    Eis-
    Klemm-
  7. Anzahl der Gehstunden: 8,5 Std.

  8. Anzahl der Übernachtungen: –

  9. Teilnehmer:

    1. Schepak S. W. — Leiter
    2. Darmin E. N. — 1. Sportrang
    3. Tulpanow S. S. — Meister des Sports
    4. Abalymowa L. — 1. Sportrang
    5. Mawritschew B. D. — 1. Sportrang
    6. Ostrogorski — 1. Sportrang
  10. Team-Trainer: Verdienter Trainer der RSFSR — Schirnow W. W.

  11. Datum des Aufbruchs zur Route und Rückkehr: 3. August 1979

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Erläuterung zur Tabelle

  • R0–R1 (40–45°, 120 m): Vom Gletscher M. Ukyu steigen wir durch den ersten schnee- und eisgefüllten Kamin, der auf den Grat führt. 50 m vor dem Grat gehen wir links auf zerklüftetes Felsgelände über.
  • R1–R2 (50–55°, 50 m): Über zerklüftetes Felsgelände und dann durch einen drei Meter hohen Innenwinkel erreichen wir den Grat. Wechselversicherung.
  • R2–R3 (20–25°, 50 m): Auf dem Grat befand sich ein Kontroll-Tour. Vom Kontroll-Tour gehen wir links auf dem Grat mit gleichzeitiger Versicherung und nähern uns einem Gendarmen.
  • R3–R4 (70–75°, 7 m): Der Gendarm wird rechts umgangen, indem eine sieben Meter hohe Wand überwunden wird. Versicherung wechselweise durch Einbinden des Seils um Vorsprünge und Verwendung von Haken-Versicherung.
  • R4–R5 (30–35°, 160 m): Weiter entlang des Gendarmen auf einem Felsband, wobei das Seil um Vorsprünge gelegt wird, erfolgt die Bewegung gleichzeitig, und wir erreichen ein breites Band, über dem eine Platte aufragt.
  • R5–R6 (70–75°, 20 m): Links von der Platte befindet sich eine Spalte. Durch diese steigen wir auf, unter Verwendung von Haken-Versicherung, und erreichen zerklüftetes Felsgelände.
  • R6–R7 (50–55°, 50 m): Über zerklüftetes Felsgelände mit Wechselversicherung erreichen wir eine Überquerung zwischen einem doppelzackigen Gendarmen. Auf der Überquerung befindet sich eine Kontrollstelle.
  • R7–R8 (20–25°, 120 m): Von der Kontrollstelle aus wird der Vorgipfel-Gendarm rechts auf zerklüftetem Felsgelände umgangen (gleichzeitige Versicherung), und wir erreichen einen sanften Vorgipfel-Grat.
  • R8–R9 (15–20°, 150 m): Über Schnee nähern wir uns dem Gipfelanstieg.
  • R9–R10 (40–45°, 120 m): Zum Gipfel steigen wir durch den linken schnee- und eisgefüllten Kamin auf, mit Ausstieg links auf zerklüftetes Felsgelände. Versicherung wechselweise unter Verwendung von Felsvorsprüngen. Über zerklüftetes Felsgelände erreichen wir den Gipfel.

Abstieg vom Gipfel auf dem Aufstiegsweg bis zum schneebedeckten Vorgipfel-Grat, dann von dem Vorgipfel-Gendarmen links auf zerklüftetem Felsgelände absteigen in einen Kamin und durch diesen abwärts in die Ukyu-Schlucht.

Haupteigenschaften der Route

DatumBez.Durchschnittliche SteilheitLängeCharakter des ReliefsKat. Schl.ZustandWetterbedingungenFels-Eis-Klemm-Bohr-
3.08.1979R0–R140–45°120 mschnee- und eisgefüllter Kamin3nicht tiefer Schneegut
R1–R250–55°80 mzerkl. Fels3teils "lebende Steine"gut1
R2–R320–25°50 mFelsgrat2verschneite Felsengut
R3–R470–75°7 mWand, Spalte3teils "leb. Steine"gut1
R4–R530–35°160 mzerkl. Fels3zerkl. Felsgut
R5–R670–75°20 mPlatte, Spalte4teils "leb. Steine"gut1
R6–R750–55°50 mzerkl. Fels3---gut
R7–R820–25°120 mzerkl. Fels2zerkl. Felsgut
R8–R915–20°150 mSchnee2nicht tiefer Schneegut
R9–R1040–45°120 mWechsel von Fels und Schnee3teils leb. Steinegut

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Empfehlungen für die Route

  • Für die Route mitnehmen:
    • ein Paar Steigeisen
    • 3 Eishaken (Eis möglich).
  • Mögliche Biwakplätze: Nach dem 2. Kontroll-Tour, vor dem Gipfelanstieg — eine breite Schneefäche.

Kurze Beschreibung des Anmarsches zur Route

Vom Alplager "Bezengi" auf dem Weg bis zur Brücke über den Fluss Mijirgi, dann aufwärts auf dem Weg am linken Ufer von Mijirgi. Den ersten Bach, der vom Grat herabfließt, überqueren wir auf einer Brücke. Weiter aufwärts auf dem Weg zur Moräne. Auf dem Weg traversieren wir die Moräne auf ihrer linken Seite. Über grasbewachsene Hänge und Schutthalden auf der linken Seite des Baches (zweiter auf dem Weg) steigen wir zu einer grünen Lichtung unter dem Gletscher Maly Ukyu auf. Auf der Lichtung — Biwak.

Von der Lichtung:

  • links, in der Senke der Endmoräne;
  • dann wieder links-aufwärts auf der Schutthalde steigen wir auf die Moräne vor dem linken südlichen Gegenfortsatz zur Malaya Ukyu auf.

Nachdem wir von der Moräne abgestiegen sind, nähern wir uns einem schneebedeckten Kamin.

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Quellen

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