BERICHT ÜBER DIE ERSTBEGEHUNG DES GIPFELS TEGENEKLIBASCHI ÜBER DEN SÜDÖSTLICHEN GRAT, KATEGORIE 2A (ORIENTIERUNG)

AM AUSZ Tyrnyauz UTS Tegenekli

  1. Mai 2024

I. Aufstiegspass

Nr.1. Allgemeine Informationen
1.1Name, Sportrang des LeitersSolowej Alexej Igorewitsch, МС
1.2Name, Sportrang der TeilnehmerBeljajew Wladimir Wiktorowitsch, Abzeichenträger
Woinow Alexander Alexandrowitsch, 2. Sportrang
Lowschkin Alexej Nikolajewitsch, 3. Sportrang
Prokopchuk Dmitri Igorewitsch, Abzeichenträger
1.3Name des TrainersSolowej Alexej Igorewitsch, МС
1.4OrganisationAUSZ Tyrnyauz UTS Tegenekli
2. Charakteristik des Aufstiegsobjekts
GebietKaukasus. Vom Chiperasaupass bis zum Gumačigipfel
TalBaksantal
Nummer des Abschnitts nach der Klassifikationstabelle 20132.4
Name und Höhe des GipfelsTegeneklibaschi, 3502 m
Geografische Koordinaten des Gipfels (Breite/Länge), GPS-Koordinaten43.165/42.352
3. Charakteristik der Route
Name der RouteÜber den Südostgrat
Vorgeschlagene Kategorie2A
Grad der Erschließung der RouteErstbegehung* (Geschichte unbekannt)
Charakter des Reliefs der RouteFels
Höhenunterschied der Route (GPS-Daten)450 m
Länge der Route805 m
Technische Elemente der Route1 — Felsen 500 m
2–3 — Felsen 300 m
3 — Schneekarussell — 5 m
Abstieg vom GipfelNach der Route 1B über den SO-Grat. Entlang des S-Karussells mit seinem Überqueren im mittleren Teil und dem Ausgang auf die SO-Übergangsstelle
Zusätzliche Charakteristik der RouteDer Abstiegskarussell ist lawinengefährdet, insbesondere sollte man sich vor dem Abbrechen des Schneekarussells hüten
4. Charakteristik der Handlungen des Teams
Zeit der Bewegung1 Tag. 8,5 Gehstunden vom Basislager unter dem Tegeneklibaschigipfel und zurück (GPS-Koordinaten des Lagers: 43,26204, 42,59837)
Übernachtungennein
Aufbruch zur Route5:40 vom Basislager unter dem Tegeneklibaschigipfel (2 Stunden 20 Minuten Anmarsch vom Lager bis zum Start der Route)
Erreichen des Gipfels11:00
Rückkehr ins Basislager14:10
5. Verantwortlicher für den Bericht
Name, E-MailSolowej A. I.

Auf dem Gipfel wurden Reste eines Steinturms mit einer Notiz einer vorherigen Gruppe gefunden. Im Klassifikator fehlt die Route, daher wird sie formal als "Erstbegehung" dargestellt.

II. Beschreibung des Aufstiegs

1. Charakteristik des Aufstiegsobjekts

1.1. Allgemeines Foto des Gipfels

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Abb. 1. Mögliche Routen mit Anmarsch vom Ort Tegenekli (Basis — Foto von Golubew M. https://caucatalog.ru/ ↗)

1.2. FotopPanorama des Gebiets

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Abb. 2. FotopPanorama des Gebiets (Foto von Golubew M. https://caucatalog.ru/ ↗)

1.3. Foto des Profils der Route

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Abb. 3. Weg des Anmarschs und Ansicht des Hauptteils der Route (Foto von M. Golubew, November 2014)

1.4. Geografische Lage des Gebiets

Das Aufstiegsobjekt — der Tegeneklibaschigipfel (3502 m) — befindet sich im Kaukasus im oberen Teil des Baksantals. Der felsige Grat Tegenekli ist ein östlicher Ausläufer des Elbrus und liegt nordwestlich des Ortes Tegenekli (Elbrusbezirk, Kabardino-Balkarische Republik). Seine Länge beträgt 15 km.

Die Semantik des Namens der Gegend geht auf das Balkarische "tegenek" — "Dorn", "Stachel", "Dornstrauch" zurück. Dieser Teil des Tals ist mit dornigen Sträuchern bewachsen (Berberitze, Hagebutte, Sanddorn, Wacholder).

Der Anmarsch zur Route kann bequem im Ort Tegenekli begonnen werden. Über die zweite Brücke von unten im Tal in den Ort gehen und sich den südlichen Hängen des Tals nähern. Die Hochspannungsleitung nahe der Transformatorstation überqueren und links aufwärts auf einen guten, stellenweise steilen Weg abbiegen, der zu den Hochgebirgsweiden führt. Den Bach in Richtung der grasbewachsenen Schulter oberhalb des großen Felssturzes überqueren. Auf der Schulter kann ein Basislager eingerichtet werden (GPS-Koordinaten des Lagers: 43,26204, 42,59837). Weiter auf Wegen und grasbewachsenen Hängen, dem östlichen Hang des Bachbetts/Schneefelds folgend, aufwärts in Richtung der deutlich ausgeprägten Übergangsstelle im Ostgrat des Tegeneklibaschigipfels. Vor der Biegung des Schneefelds in Richtung des Tegeneklibaschigipfels das Schneefeld von rechts nach links überqueren, hier beginnt die Route. Vom Beginn des Weges, der bei der Transformatorstation beginnt, bis zur Biegung des Schneefelds — Beginn der Route — 3,5–4,5 Gehstunden mit leichten Rucksäcken.

2. Charakteristik der Route

2.1. Technische Fotografie der Route

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Abb. 4. Technisches der Route.

2.2. Technische Charakteristik der Abschnitte der Route

AbschnittCharakter des ReliefsKategorie der SchwierigkeitLängeArt und Anzahl der Sicherungselemente
R0–R1Grasbewachsener und felsig-steiniger Hang1100keine
R1–R2Felsen, Wände, viel Steinschlag, felsiger Grat2–33002 Stationen auf langen Schlingen um Felsvorsprünge. Sicherungspunkte — Friends/Verkeilungen/Haken (ungefähr gleiche Anzahl). Insgesamt etwa 16 Punkte auf diesem Abschnitt.
R2–R3Einfacher felsiger Grat150keine
R3–R4Schneekarussell452 Schneehaken.
R4–R5Schneegrat und Firn, oder einfacher felsiger Grat1300keine

2.2. Technische Fotos der Route nach Abschnitten

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Abb. 4.1. Technisches Foto der ersten Hälfte der Route

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Abb. 5. Abschnitt R0–R1

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Abb. 6. Abschnitt R1–R2

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Abb. 7. Abschnitt R1–R2

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Abb. 8. Abschnitt R1–R2

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Abb. 9. Abschnitt R1–R2

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Abb. 10. Abschnitt R1–R2

Abb. 11. Abschnitt R1–R2 (Ansicht von oben)

Abb. 12. Abschnitte R2–R5

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Abb. 13. Abschnitt R3–R4

3. Charakteristik der Handlungen des Teams

3.1. Kurze Beschreibung des Durchquerens der Route.

AbschnittBeschreibungNr. des Fotos
R0–R1Ohne die Übergangsstelle zu erreichen, auf Höhe des Beginns des SO-Grats, den breiten Karussell überqueren. Über den steinigen Hang mit Felsausgängen und einfachen Felsen unter den Felsabsätzen rechts vom Grat austreten. Gleichzeitige Bewegung in Seilschaften mit Sicherung durch das Gelände.Abb. 4.1, Abb. 5.
R1–R2Gleichzeitige Bewegung in Seilschaften mit eigenen Zwischenstationen zur Sicherung. Bequeme Stationen auf Felsvorsprüngen.Abb. 6 — Abb. 11
R2–R3Über den Felsgrat zum Schneekarussell. Gleichzeitige Bewegung der Seilschaften. Sicherung durch das Gelände.Abb. 12
R3–R4Abwechselndes Begehen des Schneekarussells. Verwendung von zwei Schneehaken. Sicherung der Folgenden nach dem Führer durch einen Eispickel im Schnee.Abb. 12, Abb. 13
R4–R5Über den einfachen Felsgrat (im Winter Schneegrat mit Karussells) zum Gipfel.

3.2. Foto auf dem Gipfel am Kontrollturm.

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Abb. 14, Abb. 15

3.3. Bewertung der Sicherheit der Route.

Die Route kann wie jeder Grat gefährlich bei Gewitter sein. Bei schlechter Sicht sollte man auf dem Abschnitt R1–R2 achtgeben, um nicht nach rechts auf einen der beiden falschen Grate abzukommen. Willkürliches Steinfallen wurde beim Begehen der Route nicht beobachtet. Die grasbewachsenen Hänge des Anmarschs zur Route sowie die Karussells und Hänge beim Abstieg von der Route können lawinengefährdet sein in Zeiten starken Schneefalls und Schneeschmelze. Funkverbindung mit dem Rettungsdienst und Mobilfunk von MTS funktionieren auf der gesamten Route.

3.4. Abstieg vom Gipfel

Der Abstieg vom Gipfel ist je nach Ausbildungsziel der Gruppe gleichermaßen möglich auf dem Weg des Aufstiegs bis zu seinem Beginn oder auf dem Weg des Aufstiegs bis zum Beginn des Grats (R2) mit Abbiegen nach links unten auf der Route 1B über den O-Grat mit Ausgang auf die Übergangsstelle oberhalb des Beginns der Route 2A. Weiter abwärts auf dem Aufstiegsweg zum Ort Tegenekli. Vom Gipfel bis zum Ort 3,5–4 Stunden.

Quellen

Kommentare

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