Bericht

Über die Erstbesteigung des Gipfels Tegeneklibashi

Über den Südostgrat, Schwierigkeitskategorie 1B (ungefähr) AM OOO "Verwaltung der Alpinistenlager" "ADYL-SU 2022" 31. Oktober 2022

I. Bericht über die Besteigung

Nr.1. Allgemeine Informationen
1.1Name, sportlicher Rang des LeitersRastorguev Alexander Alekseevich, MS
1.2Name, sportlicher Rang der TeilnehmerFedorovich Ekaterina Alexandrovna, 3. sportlicher Rang
1.3Name des TrainersRastorguev Alexander Alekseevich
1.4OrganisationOOO "Verwaltung der Alpinistenlager"
2. Charakteristik des Besteigungsobjekts
2.1GebietKaukasus. Vom Chiperazaupass bis zum Gipfel Gumachi
2.2TalBaksantal
2.3Nummer des Abschnitts gemäß Klassifizierungstabelle 20132.4
2.4Name und Höhe des GipfelsTegeneklibashi, 3502 m
2.5Geografische Koordinaten des Gipfels (Breite/Länge), GPS-Koordinaten43.165/42.352
3. Charakteristik der Route
3.1Name der RouteÜber den Südostgrat
3.2Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie1B
3.3Grad der Erschlossenheit der RouteErstbesteigung* (Geschichte unbekannt)
3.4Charakter des Reliefs der RouteFelsig
3.5Höhenunterschied der Route (GPS-Daten)363 m
3.6Länge der Route925 m
3.7Technische Elemente der Route1. Kategorie Felsen, Firngrat - 800 m
2. Kategorie Felsen - 120 m
4. Kategorie Felsen - 5 m
3.8Abstieg vom Gipfel1. Auf dem Aufstiegsweg - 200 m Grat, 1. Kategorie. Weiter nach Süden - in einen steilen felsigen Couloir und durch den SO-Couloir links - in einen breiten S-Couloir unterhalb der Schwelle des Routenanfangs. Weiter - auf dem Aufstiegsweg. 2. Über den Südgrat (siehe Abb. 1) und Beschreibung der Route 1B über den S-Grat.
3.9Zusätzliche Charakteristiken der RouteDer Gratgipfel ist im Winter mit Schneekarrenissen versehen, der Abstiegscouloir ist in der mittleren und unteren Partie lawinengefährdet.
4. Charakteristik der Aktionen der Gruppe
4.1Zeit der Bewegung1 Tag. 12 Gehstunden von der Siedlung Tegenekli und zurück, davon 3,5 Stunden Aufstieg auf der Route
4.2ÜbernachtungenNein
4.3Aufbruch zur Route7:00-12:00 Anmarsch von der Siedlung Tegenekli bis zur Schwelle unter dem Routenanfang.
4.4Erreichen des Gipfels15:30
4.5Rückkehr ins Basislager19:00 in der Siedlung Tegenekli
5. Verantwortlicher für den Bericht
5.1Name, E-MailRastorguev A.A., ra@ualp.ru

II. Beschreibung der Besteigung

1. Charakteristik des Besteigungsobjekts

1.1. Allgemeines Foto des Gipfels

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Abb. 1. Mögliche Routen mit Anmarsch aus der Siedlung Tegenekli (basierend auf dem Foto von Golubev M., https://caucatalog.ru/ ↗).

1.2. Fotopanoorama des Gebiets

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Abb. 2. Fotopanoorama des Gebiets (Foto von Golubev M., https://caucatalog.ru/ ↗)

1.3. Foto des Routenprofils

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Abb. 3. Anmarschweg und Ansicht des Hauptteils der Route (Foto von Fedorovich E.A.)

1.4. Geografische Lage des Gebiets

Das Besteigungsobjekt - der Berg Tegeneklibashi (3502 m) - befindet sich im Kaukasus in der oberen Partie des Baksantals. Der felsige Grat Tegenekli ist ein östlicher Ausläufer des Berges Elbrus und liegt nordwestlich der Siedlung Tegenekli (Elbrusregion, Kabardino-Balkarische Republik). Seine Länge beträgt 15 km.

Die Semantik des Ortsnamens geht auf das balkarische Wort tegenek zurück, was "Dorn", "Stachel" oder "Dornbusch" bedeutet. Dieser Teil des Tals ist mit dornigen Sträuchern bewachsen:

  • Berberitze
  • Hagebutte
  • Sanddorn
  • Wacholder1

Der Anmarsch zur Route beginnt bequem in der Siedlung Tegenekli. Man geht über die zweite Brücke von unten im Tal in die Siedlung und nähert sich den südlichen Hängen des Tals. Man überquert die Hochspannungsleitung nahe der Transformatorstation und biegt links ab - hinauf auf einen guten, stellenweise steilen Pfad, der zu den Hochgebirgswiesen führt. Man überquert einen Bach in Richtung eines grasbewachsenen Schulterstücks über einem großen Felsabbruch. Auf dem Schulterstück biegt man rechts ab - hinauf bis zu einer Alm. Weiter geht es auf Pfaden und grasbewachsenen Hängen, wobei man dem Bachlauf folgt, hinauf und links in Richtung einer deutlich ausgeprägten Schwelle im Ostgrat des Gipfels Tegeneklibashi.

Von Beginn des Pfads bis zur Schwelle - dem Beginn der Route:

  • 4-5 Gehstunden
  • mit leichten Rucksäcken

2. Charakteristik der Route

2.1. Technisches Foto der Route

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Abb. 4. Technisches Foto der ersten Hälfte der Route.

2.2. Technische Charakteristik der Routenabschnitte

AbschnittCharakter des ReliefsSchwierigkeitskategorieLänge, mArt und Anzahl der Haken
R0-R1Gras- und Schutthalden1200-
R1-R2Schutthalde mit Felsausbissen1, 2100, 20-
R2-R3Felsen, Wände und Innenwinkel, scharfer Felsgrat250Schleife, 2 Stopper
R3-R4Felsige Wand 80° mit breitem Spalt45Stationen an Schleifen, 1 Friend
R4-R5Felsiger Grat2, 150, 200-
R5-R6Schnee- und Firngrat oder einfacher Felsgrat1300-

2.3. Technische Fotos der Route nach Abschnitten.

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Abb. 5. Auf dem Abschnitt R0-R1. img-5.jpeg

Abb. 6. Auf dem Abschnitt R1-R2. img-6.jpeg

Abb. 7. Auf dem Abschnitt R2-R3. img-7.jpeg

Abb. 8. Aufstieg auf den Grat R3. img-8.jpeg

Abb. 9. Schlüsselstelle der Route R3-R4. img-9.jpeg

Abb. 10. Beginn des Abschnitts R4-R5. Ansicht von oben. img-10.jpeg

Abb. 11. Vorgipfelgrat. Ansicht von oben. R4-R5. img-11.jpeg

Abb. 12. Vorgipfelgrat. Abschnitt R5-R6.

3. Charakteristik der Aktionen der Gruppe

3.1. Kurze Beschreibung der Routenpassage.

AbschnittBeschreibungNr. des Fotos
R0-R1Von der Schwelle links hinauf, links vom Grat, in Richtung des langen Grats am Himmel, wobei zwei breite Couloirs gekreuzt werden. Gleichzeitige Bewegung in der Seilschaft mit Geländesicherung.Abb. 4, Abb. 5
R1-R2Über die Schutthalde mit Felsausbissen und einfache Felsen - Aufstieg unter die Felsmauern rechts vom Grat. Gleichzeitige Bewegung in Seilschaften mit Geländesicherung.Abb. 4, Abb. 6
R2-R3Über Felsmauern, Absätze und Innenwinkel - Aufstieg auf die Schwelle im scharfen Grat. Station auf einem Felsvorsprung. Platz ist begrenzt. Abwechselnde Bewegung mit eigenen Zwischenpunkten der Sicherung.Abb. 4, Abb. 7, Abb. 8
R3-R4Hinauf durch die steile Felsmauer mit breitem senkrechtem Spalt - Aufstieg auf den sich erweiternden Teil des Grats. Bequeme Station auf einem Felsvorsprung. Abwechselnde Bewegung mit eigenen Zwischenpunkten der Sicherung. Schlüsselstelle der Route.Abb. 9, Abb. 10
R4-R5Über den Felsgrat und die Schutthalde (im Winter Schneehang) zum Firnaufschwung des Grats. Gleichzeitige Bewegung der Seilschaften auf verkürztem Seil. Sicherung durch das Gelände.Abb. 11
R5-R6Über den einfachen Felsgrat (im Winter Schneegrat mit Karrenissen) - Aufstieg auf den Gipfel. Sicherung durch das Gelände.Abb. 12

3.2. Foto auf dem Gipfel bei der Kontrolltour.

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3.3. Bewertung der Sicherheit der Route.

Die Route ist wie jede Gratroute bei Gewitter gefährlich. Bei schlechter Sicht sollte man auf dem Abschnitt R0-R3 aufpassen, um nicht nach rechts auf einen der beiden falschen Grate abzubiegen. Während der Begehung der Route wurde kein spontaner Steinschlag beobachtet. Die grasbewachsenen Hänge des Anmarschwegs und die Couloirs und Hänge auf dem Abstieg von der Route können in Perioden lawinengefährdet sein:

  • bei starken Schneefällen
  • während der Schneeschmelze im Frühjahr

Funkverbindung mit dem Rettungsdienst und Mobilfunk von MTS funktionieren auf der gesamten Route.

3.4. Abstieg vom Gipfel.

Der Abstieg vom Gipfel ist je nach Ausbildungsziel der Gruppe gleichermaßen möglich:

  • auf dem Aufstiegsweg bis zu seinem Beginn oder
  • auf dem Aufstiegsweg bis zum Beginn der Felsen des Grats mit Abbiegen nach rechts (nach Süden) hinab in den SO-Couloir und durch ihn links mit Ausstieg in den breiten S-Couloir unterhalb der Schwelle mit Beginn der Route.

Weiter hinab auf dem Aufstiegspfad zur Siedlung Tegenekli. Vom Gipfel bis zur Siedlung 3,5-4 Stunden. Bei einer späteren Begehung des Gipfels über den Südgrat wurde klar, dass ein Abstieg über ihn einfacher und schneller ist. Siehe Abb. 1 und entsprechende Routenbeschreibung.

Die Route entspricht der 1B-Kategorie ganzjährig. Sie wird für Ausbildungsgruppen der Stufe NP-1 als erste Begehung der Kategorie 1B empfohlen, bei der der Instruktor Möglichkeiten zur sicheren Vermittlung verschiedener technischer Techniken während des Aufstiegs hat. Trotz der scheinbaren Nähe des Gipfels erfordert die Begehung in einem Tag vom Lager zum Lager:

  • gute Ausdauer
  • körperliche Fitness der Teilnehmer.

Erstellt und gestaltet von Rastorguev A.A., +7 918 460-55-66, ra@ualp.ru Im Bericht wurden Fotos verwendet von:

  • Fedorovich E.A.
  • Rastorguev A.A.

Footnotes

  1. A. V. Tverdy, Toponymisches Wörterbuch des Kaukasus

Quellen

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