
Pass
- Klasse — technisch.
- Zentralkaukasus. 2.4
- Chatyn Haupt (4368 m), über die Raute der Nordwand.
- Schwierigkeitsgrad 6A.
- Höhenunterschied des Wandteils der Route — 770 m.
Länge — 1200 m. Durchschnittliche Steilheit des Hauptteils der Route — 80°. Länge der Abschnitte mit 5–6 Schwierigkeitsgrad — 580 m.
-
Haken, die auf der Route hinterlassen wurden:
- Fels — 14
- Bohrhaken — 45
-
Gehzeit — 64 Stunden Tage — 8
-
Übernachtungen: in einer Höhle — 1 auf einer Plattform — 7
-
Leiter — Nilow Sergei Alexejewitsch.
Teilnehmer:
- Korol Jewgeni Michailowitsch
- Doronin Sergei Walentinowitsch (bis 4040 m Hauptreil der Route)
-
Trainer — Wolodin Viktor Gennadijewitsch.
-
Aufbruch zur Route — 17. Januar 2007 Gipfel — 25. Januar 2007 Rückkehr ins Lager — 27. Januar 2007
-
Durchführende Organisationen: Z.S.K.A. namens Demchenko Moskau, Klub namens Wizbor Moskau, Staatliche Universität für Körperkultur Russlands (RGUFK)
Allgemeines Foto des Gipfels
Chatyn – 4368 m.

Route der Mannschaft Übernachtungsort
Routenblatt des Durchgangs

Abb. 32. Schema des Tschalaat-Gletschers bis zum Nenskryr-Ausläufer
Gletscher:
- I — Tschalaatski;
- II — Oberes Plateau;
- III — Westlicher Zweig;
- IV — Südwestlicher Zweig des Tschalaatski-Gletschers;
- V — Uschbinskoje-Plateau;
- VI — Süd-Schheldinski;
- VII — Oberes Plateau des Süd-Schheldinski-Gletschers;
- VIII — Südöstlicher Kwaschi;
- IX — Kwamp;
- X — Kerunda;
- XI — Chewai;
- XII — Kwish;
- XIII — Zalgmyl;
- XIV — Bak;
- XV — Tscharinda;
- XVI — Nakra;
- XVII — Ledeschd;
- XVIII — Leirak;
- XIX — Nord-Zalgmyl;
- XX — Süd-Zalgmyl.
Ursprüngliche Basispunkte:
- 1 — Oberes Plateau des Tschalaatski-Gletschers;
- 2 — Oberes Plateau des westlichen Zweigs des Tschalaatski-Gletschers;
- 3 — Moräne Gul;
- 4 — Schulter des Nordwest-Vorsprungs der Nord-Uschba;
- 5 — Mittelmoräne des Uschbin-
ski-Gletschers; - 6 — Jägerplätze;
- 7 — Oberes Plateau des Süd-Schheldinski-Gletschers;
- 8 — Moräne Dolry;
- 9 — Chewai;
- 10 — Kwish;
- 11 — Nakrinski;
- 12 — Moräne Ledeschd.
Kurze Übersicht über das Gebiet und das Objekt der Besteigung
Der Chatyn-Massiv liegt in einem kleinen Knoten des GKCh (Großer Kaukasus-Hauptkamm), der das hochgelegene Uschbinskoje-Plateau umgibt. Im Nordwestwinkel steigt vom Plateau ein eis- und schneebedeckter Hang des Gipfels Schurowskis sanft an. Östlich des Gipfels befindet sich im kurzen Nordostausläufer des Plateaus das eigentliche Chatyn-Massiv, südlich davon steht auf der Ostseite des Plateaus die felsige Gipfel-Uschba Mala. Vom Südwinkel des Plateaus erhebt sich sein Hauptmassiv Ušba. Vom Südwestende des Plateaus zweigt nach Westen der stark zerklüftete Schheldinski-Massiv ab.
Das Chatyn-Massiv (4368 m) mit seiner vergletscherten Westspitze (4310 m) ragt mit einem kurzen Ausläufer in den Tschalaat-Gletscher hinein. Nach dem östlichen, nicht sehr ausgeprägten Gipfel wendet sich der Ausläufer nach Süden und bricht über dem westlichen Zweig des Tschalaat-Gletschers ab. Die südlichen Grate, Rippen und Wände sind von Alpinisten wenig erkundet.
Die zentrale Nordwand stellt eine riesige schwarze rautenförmige, 800 m hohe senkrechte Felswand dar, die über dem oberen Plateau des Tschalaat-Gletschers aufragt.
Die von uns gewählte Route von L. Myschlajew (durch die Kamine der Nordwand durch die Raute) beginnt mit dem unteren Kamin (Kamin Myschlajew) vom steilen eis- und schneebedeckten Hang rechts des Felsvorsprungs der Nordwand und setzt sich, nahezu ohne von der Vertikalen abzuweichen, durch Kamine und innere Winkel fort, die die gesamte rechte Seite des Zentralteils der Raute der Nordwand "durchschneiden". Ein gutes Orientierungsmerkmal ist ein großes, flaches, schneebedecktes Band (Aabalakowsche), das vom Punkt des Zusammentreffens mit dem inneren Winkel, dem die Route folgt, nach links oben verläuft.
Nach dem Passieren des Hauptteils der Route (der Raute bis 4040 m) stellt der Aufstieg auf das "Dach" und die Bewegung bis zum Hauptgipfel des Massivs keine besonderen technischen Schwierigkeiten dar. Gute Orientierungspunkte sind:
- ein Grat
- ein Kouluar
- der Gipfelgrat
Der Abstieg erfolgte auf dem Weg des Aufstiegs.
Annäherung an die Route
Von der a/b "Schhelda" Aufstieg auf dem Pfad am rechten Hang des Schhelda-Tals, zunächst durch dichten Wald, dann über grasbewachsene Hänge bis zum Schhelda-Gletscher. 300 m oberhalb der Gletscherzunge auf die oberflächliche Moräne treten. Auf der linken (orografisch) Moräne etwa 500 m den Talhang hinauf. Dann den Gletscher links verlassen und auf dem Pfad am Hang des "Kartentaschens" zweier Wälle entlang des Gletschers zum Punkt des Zusammenflusses des Schhelda-Gletschers mit dem Achsu-Gletscher von rechts aufsteigen. Hier links abbiegen und auf der linken Seite der Mittelmoräne des Gletschers zu den "Schheldinski-Übernachtungen" gelangen — Plätze links vom Gletscher auf einem Felsvorsprung am Fuße des Westgrats des Gipfels Wullej. Von der a/b "Schhelda" 7 Stunden.
Von den "Schheldinski-Übernachtungen" den linken Zweig des Schhelda-Gletschers nach rechts oben überlesend und auf die rechte Seite des Passes Chatyn treten. Vom Gletscher aufsteigen auf den steilen Schneehang hinauf und links und weiter auf die Felsen treten. Auf den schneebedeckten und vereisten Felsen mittlerer Schwierigkeit, dann auf einfachen Aufstiegen auf die rechte Seite des Grats — Sattel — Pass Süd (Falsch) Chatyn. Von den "Schheldinski-Übernachtungen" — 3 Stunden.
Vom Pass nach rechts unten auf den schneebedeckten Eishängen, Spalten rechts umgehend, näher an den Hängen des Gipfels Schurowskis, auf das obere Plateau des Tschalaat-Gletschers hinabsteigen. Dessen flachen Teil überqueren. Unter der Nordwand der Raute Chatyns, kurz vor dem Bergschrund — Ausgangsbiwak (Schneehöhlen). Vom Pass — 1,5 Stunden.
Technische Fotografie der Route
Chatyn 4368 m.
Route der Mannschaft
Kontrolltouren
Übernachtungsort
Schema der Route in den Symbolen der UIAA
| Nr. Abschn. | Haken | Schema UIAA | L, m | Steilheit, ° | Kat.tr. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fels | Keile | Schlb. | |||||
| R13 | (6+2*) | - | (2+1*)/1 | 45 | 95 | VI+ A2 | |
| R12 | (8+1*)/5 | - | (1+1*) | 35 | 95 | VI+ A2 | |
| R11 | 5/3 | - | (2+2*) | KT3 | 10 | 95 | VI+ A2 |
| R10 | 6/2 | 5/3 | - | 40 | 60 | V- A1 | |
| R9 | (6+1*)/3 | 5/1 | (2+2*) | 25 | 85 | V+ A1 | |
| R8 | (8+1*)/5 | - | (10+10*)/1 | 30 | 92 | VI+ A2 | |
| R7 | 5/2 | 4 | (3+3*)/1 | 20 | 83 | VI A1 | |
| R6 | (7+1*)/3 | 1/1 | (5+3*)/3 | KT2 | 30 | 75 | V+ A1 |
| R5 | (6+2*)/2 | 4/1 | (5+5*)/2 | 50 | 85 | VI A2 | |
| R4 | (9+2*)/1 | 3 | (3+3*)/1 | 45 | 80 | VI A2 | |
| R3 | (18+1*)/3 | 3/1 | (4+2*)/2 | 45 | 90 | VI+ A2 | |
| R2 | (8+1*)/4 | 1/1 | (3+3*)/1 | 25 | 70 | VI A2 | |
| R1 | (11+2*)/7 | 3/1 | (5+5*)/2 | 35 | 95 | VI A2 | |
| R0 | 4 Eis | - | - | 60 | 60 | IV |
M 1:2000
Schema der Route in den Symbolen der UIAA
| Nr. Abschn. | Haken | Schema UIAA | L, m | Steilheit, ° | Kat.tr. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fels | Keile | Schlb. | |||||
| R18 | 2 Eis | - | - | 60 | 40 | III+ | |
| R17 | 7 Eis | - | - | ![]() | 180 | 50 | IV |
| R16 | 4 Eis | - | - | 25 | 60 | V+ | |
| R15 | 8 Eis | - | - | ![]() | 200 | 45 | IV- |
| R14 | 2 | - | - | 20 | 55 | V- |
Beschreibung der Route nach Abschnitten
R0–R1: Annäherung an die Wand über einen Eishang mit 40–45° 35 m, mit Bergschrund im unteren Teil. Höhe des oberen Randes des Bergschrunds 1,5–2 m, durch eine Schneebrücke geschlossen.
R1–R2: Gerade nach oben durch einen sehr schwierigen, engen Kamin mit Überhang im mittleren Teil (35 m, 95°) bis zu einer geneigten Platte links. Auf der Platte eine unbequeme Station.
R2–R3: Über eine vertikale Platte nach rechts in einen geneigten inneren Winkel. Entlang der rechten Seite des Winkels (25 m, 70°) bis zu einem bequemen Band in seinem Fundament.
R3–R4: Von der bequemen Bank direkt nach oben, zunächst durch die Mitte des inneren Winkels, dann über Platten unter den Überhang. Der Vorsprung wird links über eine sehr schwierige Wand umgangen, die zum Beginn des überhängenden inneren Winkels führt. Station in Steigbügeln. (45 m, 90°)
R4–R5: Über die linke Wand des großen inneren Winkels unter einem eineinhalb Meter hohen Vorsprung. Aus dem Vorsprung heraus nach rechts in einen geneigten Kamin. Durch den Kamin nach links oben über schwierige, vereiste Felsen bis zu einer kleinen Plattform. (45 m, 80°)
R5–R6: Aufwärts, die überhängenden Felsen rechts umgehend, über Platten und vereiste Bänder, auf ein großes schneebedecktes, geneigtes schräges Band (Aabalakowsches Band) (50 m, 85°). Auf dem Band Biwak.
R6–R7: Von dem Band Travers nach rechts bis zum Beginn des inneren Winkels. Kontrollturm Nr.1. Durch den Winkel direkt nach oben bis zu einer geneigten Platte auf einem großen Splitter. (30 m, 75°)
R7–R8: Nach rechts oben über zwei große Blöcke unter das Fundament der linken Wand eines breiten vertikalen inneren Winkels. Über eine monolithische, überhängende, sehr schwierige Wand direkt nach oben bis zu einem schrägen, bequemen, breiten Band. Kontrollturm Nr.2 (30 m, 95°)
R8–R9: Vom Kontrollturm 3 m auf dem Band nach links, die überhängenden Felsen umgehend, in den inneren Winkel treten. Durch den Winkel nach rechts oben. Station auf vereisten Platten vom Typ "Widderstirn". (28 m, 85°)
R9–R10: Nach links oben über zerstörte, mit Eis gefüllte und schneebedeckte Bänder und Platten auf eine kleine Plattform unter der Decke. Kontrollturm Nr.3. (40 m, 60°)
R10–R11: Direkt nach oben durch einen schmalen Spalt durch die Decke. Vom Ende des Spalts ein Pendel nach rechts in das Fundament eines überhängenden, nicht sehr breiten Kamins. (10 m, 95°). Station in Steigbügeln.
R11–R12: Durch einen schmalen, gewundenen, überhängenden Kamin zunächst nach oben, dann an der Stelle seiner Ausweitung nach links unter einen Vorsprung. Aus dem Vorsprung heraus nach rechts durch eine schmale Spalte im Kamin bis zur nächsten Ausweitung. Auf der rechten Wand des Kamins eine Station in Steigbügeln. (35 m, 95°)
R12–R13: Von der Station aus links über die monolithische Wand Eintritt in die nächste Verengung des Kamins. Durch die Mitte des Kamins bis zu einem schmalen horizontalen Band, das den Kamin teilt. Kontrollturm Nr.4. (45 m, 95°)
R13–R14: Nach links oben durch den flacher werdenden, sich weitenden Kamin bis zu einer vertikalen Wand. Über die Wand nach rechts oben. Auf schneebedeckten Platten eine Station. (25 m, 55°)
R14–R15: Durch eine Serie von Platten über einen Firn-Hang nach links oben bis zum Fundament einer Wand. (200 m, 45°)
R15–R16: Über Felsen der Wand mittlerer und höherer Schwierigkeit direkt nach oben bis zu einer geneigten Bank am Rand eines kleinen Kouluars. (25 m, 60°)
R16–R17: Durch einen schneebedeckten Kouluar etwas rechts aufwärts durch einen Schneevorsprung auf einen einfachen felsigen, schneebedeckten Grat. (180 m, 50°)
R17–R18: Über einen einfachen felsigen Grat mit Schneevorsprüngen auf den Gipfel. (60 m, 40°)
Profil der Route
M 1:4000
Zeitplan des Aufstiegs

| Datum | 18.01 | 19.01 | 20.01 | 21.01 | 22.01 | 23.01 | 24.01 | 25.01 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Beginn | 6:00 | 7:00 | 9:00 | 9:00 | 10:00 | 9:00 | 1:00 | |
| Ende | 16:00 | 19:00 | 17:00 | 15:00 | 15:00 | 16:00 | 17:00 |
Taktische Handlungen der Mannschaft
Die Vorbereitung auf den Aufstieg begann im Frühjahr 2006. Auf der Südwand des "Schlosses" in der Krim wurden Techniken der Fortbewegung an der ITO mit neuen Ausrüstungssätzen und -ausrüstungen, die Reihenfolge der Bewegung von Verbänden und einzelnen Teilnehmern innerhalb dieser, die Interaktion der gesamten Mannschaft bei der Versicherung, beim Aufbau von Hängebiaks und beim Transport von Lasten geübt. Alle eingeübten technischen Techniken wurden erfolgreich bei der Begehung schwieriger Routen im Sommer im Kaukasus (Zej-Tal) angewandt. Im Herbst wurden unter Berücksichtigung der Winterbedingungen eine hängende Plattform, eine Küche und Transportbeutel hergestellt und ausgewählt. Da bei der Begehung dieser Route die Verwendung von Beobachtern und Hilfstrupps heute nicht mehr möglich ist, haben wir der Auswahl zuverlässiger Funkverbindungsmittel, der Auswahl von Lebensmitteln, Brennstoff, persönlicher Kleidung und Ausrüstung der Teilnehmer besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Der Kampf ging um jedes Gramm. Die Bedingung war eine — keine Einbußen an Sicherheit, da wir uns im Falle unvorhergesehener Situationen auf keine Hilfe "von außen" verlassen konnten. Die Schlussfolgerung war eine: ein klarer, durchdachter taktischer Plan, der alles berücksichtigt, und dessen unbedingte Ausführung. Der Ablauf der Begehung gliederte sich in folgende Etappen:
- Die Hilfsgruppe, bestehend aus 4 Personen, mit einem Teilnehmer (Leiter) der Besteigung (Nilow), bringt die gesamte Ladung unter die Wand. Sie bereitet das Ausgangsbiwak (eine Schneehöhle) vor. Sie bestimmt den Zustand der Route, bewertet die objektiven Gefahren unter Berücksichtigung der möglichen ungünstigsten Wetterbedingungen und hält sich unter der Wand die notwendige Zeit auf, um Informationen zu sammeln und eine vorläufige Analyse durchzuführen.
- Rückkehr der Hilfsgruppe. Vollständige Analyse der Situation. Bestimmung des Zeitpunkts des Aufbruchs der Hauptgruppe unter Berücksichtigung der langfristigen Wettervorhersage und möglicherweise neuer Informationen. Aufbruch der Hauptgruppe.
- Annäherung und Arbeit am Hauptteil (Wandabschnitt) der Route. Die Gruppe besteht aus 3 Personen: einem Arbeitsduo (Nilow, Korol) und einem Helfer (Doronin). Auf der Route gibt es zwei Schlüsselstellen: den unteren und den oberen Kamin sowie eine schwierige 30 m hohe Wand 1,5 Seillängen oberhalb des "Aabalakowschen Bandes". Eine solche Anordnung der "Schlüssel" und die Ausprägung des Reliefs ermöglichten es, einen solchen Zeitplan der Bewegung und der Anordnung der Hängebiaks anzuwenden: das Zurücklegen von 2 vollen Seillängen pro Tag, mit einem minimal notwendigen Vorrat von 7, was es ermöglicht, nicht nur die geplanten Abschnitte zu begehen, sondern auch bei Bedarf einen verletzten oder hilflosen Teilnehmer von jedem beliebigen Punkt der Bewegung aus zuverlässig zu den Biwakplätzen abzuseilen, ohne die Seile neu aufzuhängen. Es gibt zwei Biwakplätze: den ersten am Fuße des inneren Winkels am Ausgang aus dem unteren Kamin, den zweiten auf dem "Aabalakowschen Band". Eine solche Anordnung der Biwaks (obwohl das erste unbequem und auf den ersten Blick "etwas niedrig" ist) ermöglichte es dem Helfer, an den Tagen, an denen das obere, arbeitende Duo relativ "einfache" Abschnitte zurücklegte, mit voller Belastung (Ausrüstung hochziehen und abbauen) zu arbeiten, und umgekehrt, an den Tagen der "Schlüssel-Seillängen", konnte der Helfer, der mit leichten Biwak-Arbeiten beschäftigt war, jederzeit den oberen Teilnehmern zu Hilfe kommen oder bei Bedarf einen von ihnen ersetzen, ohne den Tempo und den Zeitplan der Besteigung zu ändern. Wir haben dies erfolgreich getan, als das Wetter, trotz günstiger Prognose, plötzlich umschlug. Niederschlag (Schnee), Windverstärkung und Temperaturabfall am 19.–21. Januar führten zu einer Verkürzung der Arbeitszeit und zu Ersetzungen bei der Begehung des oberen Kamins. Eine Verzögerung gegenüber dem Zeitplan trat jedoch nicht ein.
- Ein Tag vollwertiger Erholung. Aufbruch zum Gipfel und Rückkehr des Duos Nilow–Korol (geplanter, schnellster, mobilster und sicherster Weg nach unseren Berechnungen). Abstieg auf dem Wege des Aufstiegs.
- Rückkehr zum UMB "Elbrus".
Es gelang uns, die Trainerauslegungen vollständig umzusetzen. Es gab keine Abweichungen vom taktischen Plan, und dies ist praktisch unmöglich, wenn jede Kleinigkeit berücksichtigt und alles "zwei Schritte voraus" durchdacht ist.
Das Befinden der Teilnehmer ist ausgezeichnet. Vor dem Aufstieg verbrachten wir etwa 2 Wochen im UMB. Als Akklimatisierungsausgang bestiegen wir:
- Gipfel 1. Mai
- Gipfel der Luftfahrt
Korol nahm an einem Versuch teil, den "Schhelda" zu besteigen. Doronin stieg auf den "Elbrus".
Wegen eines kaputten Fotoapparats gibt es keine Fotos vom Gipfel.
Liste der Ausrüstung
- Seil — 5 × 50 m, davon:
- 2 — dynamische B.D.
- 3 — statische Lanex.
- Karabinerhaken — 30 Stück.
- Verlängerungen — 14 Stück.
- Hammer — 2 Stück.
- Eispickel — 2 Stück.
- Extraktor — 1 Stück.
- Hakenleitern — 2 Stück.
- Steigbügel — 1 Satz.
- Fels-Haken — 40 Stück.
- Eis-Haken — 8 Stück.
- Bohrhaken-Set (Handgriff-Bohrer, Adapter, 2 Bohrer S.D.S.).
- Stopper — 11 Stück.
- Kamelots — 10 Stück.
- Steigeisen — 3 Paare.
- Jumar — 5 Stück.
- Krrol — 1 Stück.
- Acht — 3 Stück.
- Helme — 3 Stück.
- Gurt + Selbstsicherung — 3 Stück.
- Plattform — 1 Stück.
- Schlafsäcke — 3 Stück.
- Satz wind- und feuchtigkeitsbeständiger Kleidung — 3 Stück.
- Gasbrenner — 2 Stück.
- Gasflaschen — 10 × 0,5 l.
- Küchenset — 1 Satz.
- Feuerzeuge — 4 Stück.
- Stirnlampen — 3 Stück.
- Apotheke — 1 Satz.
- Funkgerät — 1 Stück.
- Teleskopstöcke — 6 Stück.
- Sonnenbrillen — 3 Stück.
- Isomatten — 3 Stück.
- Satz hochkalorischer und schnell zubereitbarer Nahrung.

Übernachtung auf Abschnitt R6

Abschnitt R6

Abschnitt R13

Abschnitt R12


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