Gipfel 3200,0 (Terskolak West) Route: über die Südliche Kante Kategorie der Schwierigkeit — 4Б кат. сл. (Fels) Leiter: V. Babkin Zentraler Kaukasus, Prielbrusje, Terskol-Tal Abschnitt im KMGV — 2.4. E-mail — ZHUR58@RAMBLER.RU

Be­richt

Über die Erstbegehung der alpinistischen Route auf den Gipfel 3200,0 (Terskolak West) "über die südliche Kante 4Б кат. сл. (Fels)". Auf der alpinistischen Veranstaltung der Höheren Bergsteigerschule "Schule der Instruktoren für Bergtraining des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation" 2012.

Region: Kabardino-Balkarische Republik. Gebirge: Zentraler Kaukasus Tal: Terskol. Gebirgskamm: Gebirgsmassiv: südöstlicher Ausläufer des Elbrus "Terskolak - TersakItkolbaschi". Gipfel: 3200,0 m (Terskolak West). Route: über die südliche Kante. Schwierigkeitsgrad: 4Б кат. сл. (Fels).

Vorbereitet von:

  • Duscharin I. T.
  • Babkin V.
  • Schura­wljow S.

September 2012

PANORAMA DES GEBIRGSMASSIVS TERSKOLAK, SÜDÖSTLICHER AUSLÄUFER DES ELBRUS

Foto aus dem Tal des Flusses Terskol (Terskol-Tal)

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Be­schreibung der Route

Die Route "Über die südliche Kante" ist eine charakteristische sportliche Felsroute der Kategorie 4Б, mit einer vollständigen Palette natürlicher Hindernisse, die den Routen dieses Niveaus entsprechen.

Anmarsch: der Aufstieg erfolgt vom Biwak im oberen Teil des Terskol-Tals. Von der Siedlung Terskol zum Biwak — 2 Std. 30 Min. Zuerst auf einer Schotterstraße bis zum Kosh entlang des Flusses Terskol, dann auf einem gut ausgeprägten Pfad bis zum Biwak.

Vom Biwak aufwärts über grasbewachsene Hänge zum Fuß der südlichen Kante und Aufstieg auf die Felsinsel am Fuße der Kante. Auf der Felsinsel befindet sich ein bequemer Ort für die Organisation von Seilschaften. Hier beginnt der technische Teil der Route.

Technischer Teil: die Route beginnt mit dem Aufstieg über Felsen in Richtung des Gendarmen "Fackel". Der Gendarm ist gut ausgeprägt und dient als charakteristischer Orientierungspunkt. Die Bewegung beginnt auf einfachen Felsen, die in schräge Platten mit schrägen Bändern übergehen. Weiter — Annäherung an den inneren Winkel. Der innere Winkel ist besser rechts umgangen, indem man einer Reihe von Bändern und kleinen Wänden folgt.

Die erste schwierige Stelle beim Aufstieg zum Gendarmen "Fackel" — ein Travers um den Felsblock "Pilz" herum (psychologisch schwierige Stelle!). Nach dem Umgehen des Felsblocks "Pilz" — Ausgang auf die Felskante der südlichen Kante. Über Felsen mittlerer Schwierigkeit mit Abschnitten über dem Durchschnitt aufwärts zum glatten Felsen.

Hier beginnt der "kleine Schlüssel" der Route — der Aufstieg auf den Gendarmen "Fackel". Zuerst ein schräger Travers des glatten Felsens, dann Aufstieg durch einen technisch schwierigen Kamin. Auf dem Gendarmen "Fackel" wurde von den Erstbegehern ein Kontrollturm errichtet.

Weiter, in Richtung der Kante der südlichen Kante, aufwärts unter die steile glatte Wand. Dies ist der Schlüssel der Route: 20 m sehr schwierigen Kletterns mit Minimum an Punkten für die Organisation von Versicherung. (Arbeit des Ersten — nur in Felsstiefeln!).

Vom Gendarmen "Fackel" entlang der Kante der südlichen Kante, bestehend aus einer Serie von Wänden, Bändern und Platten schwierigen Kletterns, aber mit einer Fülle von Relief für die Organisation von Zwischenpunkten, aufwärts bis zum spitzen Gendarmen.

Vom Gendarmen Abstieg auf den Gratreiter mittels Dulfer, dann Übergang über den Reiter unter die Wand des falschen Gipfels (Gendarm "Finger").

Über schwierige Felsen aufwärts auf den falschen Gipfel ("Gendarm Finger").

Vom falschen Gipfel:

  • Abstieg auf den Reiter unter den Gipfelturm (Dulfer 50 m);
  • dann über den Reiter unter die Wand;
  • über den rechten Teil der Wand aufwärts auf den Gipfel.

Der Gipfel — eine Erhöhung im Felsgrat, deutlich ausgeprägt. Der Turm ist leicht zu finden, zentral auf dem Gipfel. Auf dem Gipfel wurde die Notiz einer Gruppe der UTS MO RF von 2011 (Leiter: Schura­wljow S. W.) gefunden.

Abstieg vom Gipfel:

  • Abstieg über den Nordhang auf der Route (ungefähr 2A–2Б кат. сл.).
  • Dann umgehen wir den Berg Terskolak West, ihn links liegen lassend.
  • Wir nähern uns über Schutthänge der Zunge des Terskolak-Gletschers (zu den oberen Terskol-Nachtlagern an den Gletscherseen).
  • Von den Nachtlagern führt ein schwach ausgeprägter Pfad über "Schafsrücken" und grasbewachsene Hänge ins Terskolak-Tal zu den unteren Terskol-Nachtlagern.
  • Weiter führt der Weg auf einem gut ausgeprägten Pfad zum Kosh, dann auf einer Schotterstraße zur Siedlung Terskol.

Ausrüstung: für die Begehung des Aufstiegs in der sportlichen Abteilung von 4 Personen auf der Route ist folgende spezielle Ausrüstung erforderlich:

  • Persönliche Ausrüstung

  • Gemeinschaftliche Ausrüstung:

    • Seil, Hauptseil 10 mm — 2×50 m
    • Fels­ham­mer — 2 Stück
    • Fels­haken — 2 Stück
    • Eis­beil — 1 Stück
    • Ver­satz­ele­men­te — 12 Stück
    • Friends — 6 Stück
    • Eis­schrau­ben — 0 Stück
    • Ab­zieh­lei­nen — 16 Stück
    • Schleifen — 10 Stück

Pass

  1. Nummer des Abschnitts nach KMGV — 2010 г. — 2.4.

Zentraler Kaukasus, Gebirgsregion — Prielbrusje, Terskol-Tal, Südöstlicher Ausläufer des Elbrus

  1. Bezeichnung des Gipfels: 3200,0 (Terskolak West)

Höhe: 3200,0

Route: über die südliche Kante

  1. Kategorie der Schwierigkeit: 4Б кат. сл.
  2. Charakter der Route — Fels.
  3. Höhenunterschied der Route: 600 m
  4. Länge der Route: 860 m
  5. Länge der Abschnitte der höchsten Kategorie der Schwierigkeit:

1 кат. сл. — 0 Abschnitte — 0 m, 2 кат. сл. — 1 Abschnitt — 50 m, 3 кат. сл. — 7 Abschnitte — 370 m

4 кат. сл. — 6 Abschnitte — 155 m, 5 кат. сл. — 6 Abschnitte — 145 m, з. п. — 0 Abschnitte — 0 m

  1. Mitt­lere Steil­heit: der Haupt­teil der Route — 70°

der ge­sam­ten Route — 65°

  1. Ver­wen­de­te Haken:

Ver­wen­de­te ins­ge­samt auf der Route:

  • Fels­haken — 21,
  • Ver­satz­stücke — 84,
  • Bol­zen, sta­tio­näre — 0,
  • ITO — 0,
  • Bol­zen, ab­nehm­ba­re — 0. Auf der Route belassen: ins­ge­samt — 4; da­von Bol­zen — 0.
  1. Aus­gang auf die Route — 4:00, 19. Ok­to­ber 2012

Aus­gang auf den Gip­fel — 18:00, 19. Ok­to­ber 2012 Rück­kehr zum Biwak — 21:00, 19. Ok­to­ber 2012

  1. Ge­hen­de Stun­den der Man­schaft: — 14 Std.
  2. Leiter: Wjatscheslaw Babkin (KMS, Instruktor-Methodiker 2. Kategorie, Ekaterinburg).

Teil­neh­mer:

  1. Trainer: Duscharin I. T.img-1.jpeg

Zentraler Kaukasus, Prielbrusje, Terskol-Tal, Südöstlicher Ausläufer des Elbrus

Gipfel 3200 m (Terskolak West)

Route: "Über die südliche Kante" 4Б (Fels)

(ungefähr)

(Tabelle der natürlichen Hindernisse der Route)

Nr. des AbschnittsLängeSteilheitCharakter des ReliefsKat. сл.Anzahl Kr/Ver­satz
AnmarschVom Pos. Terskol durch das Terskol-Tal bis zum Beginn
R0 — Beginn der Route — Felsinsel am Fuße der südlichen Kante.der Route — 3 Std. Davon — 2 Std. 30 Min. durch das Tal (Schotterstraße, Pfad), dann über grasbewachsenen und Schutthang zur Felsinsel — 30 Min.
R0–R1 Aufstieg über die Platte mit grasbewachsenen Bändern in Richtung des Gendarmen "Fackel"5045Dichte Felsen (subjektive Steinschlaggefahr)2+0 / 0
R1–R2 Aufstieg über die schräge Wand in Richtung des Gendarmen "Fackel"10050Dichte Felsen3+Ver­wen­det: 0 / 8, belassen: 0 / 0
:--::--::--::--::--::--:
R2–R3 Auf­stieg über die schräge Wand bis zum Gendarmen "Fackel". Umgehung des inneren Winkels.5050Dichte Felsen3+Ver­wen­det: 1 / 6, belassen: 0 / 0
R3–R4 Auf­stieg über die schräge Wand bis zum Gendarmen "Fackel". Travers und Umgehung des Felsblocks "Pilz".5060Dichte Felsen4-Ver­wen­det: 4 / 6, belassen: 1 / 0
R4–R5 Auf­stieg über die schräge Wand bis zum Gendarmen "Fackel". Auf­stieg über die Fels­kante und die Wand.50 (5 M)50(60)Dichte Felsen3+ (4-)Ver­wen­det: 0 / 6, belassen: 0 / 0
R5–R6 Durch­queren der steilen schrägen Bänder und der Wand zwischen ihnen.15 10 3560 70 50Dichte Felsen4− 5+ 3+Ver­wen­det: 0 / 6, belassen: 1 / 0
R6­–­R7 Travers der Wand und Durch­querung des Kamins — Kleiner Schlüssel der Route. Aufstieg auf den Gendarmen "Fackel"15 3575 75Travers der Wand. Fels­kamin5− 5−Ver­wen­det: 6 / 2, belassen: 1 / 0
R7­–­R8 Umgehung des inneren Winkels über Bänder und Platten6050Felsen. (subjektive Steinschlaggefahr b) Kontrollturm4+Ver­wen­det: 0 / 8, belassen: 0 / 0
R8­–­R9 Aufstieg über die Kante der Kante mit schrägem Travers der Wand im oberen Teil5060Dichte Felsen4+Ver­wen­det: 0 / 6, belassen: 0 / 0
R9­–­R10 Durch­querung der Wand mit Band in der Mitte. SCHLÜSSEL DER ROUTE!2060Dichte Felsen5+Ver­wen­det: 2 / 4, belassen: 0 / 0
R10­–­R11 Durch­querung einer Serie von kleinen Wänden und Platten entlang der Linie der Kante8050Dichte Felsen3+Ver­wen­det: 0 / 10, belassen: 0 / 0
R11–R12 Aufstieg auf den Gendarmen "Absplitterung" über die Wand und Abstieg (Dulfer) von ihm auf den Reiter, Übergang über den Gratreiter zur Kante20 5 1570 70 60Fels-Monolith Dulfer5+ 3Ver­wen­det: 4 / 6, belassen: 2 / 0
R12–R13 Aufstieg auf den vorgipfligen Gendarmen "Finger". Abstieg (Dulfer) auf den Reiter, Annäherung über den Reiter unter die Wand45 50 5065 75 15Fels-Monolith Dulfer5- 5- 3Ver­wen­det: 2 / 8, belassen: 2 / 0
des Gipfelturms.
:--:--:--:--:--:--
R13–R14 Durch­querung der Wand des Gipfelturms und Ausgang auf den Gipfel.5050Felsen, schwach ausgeprägter Kon­for­s3+Ver­wen­det: 0/6, belassen: 0/0
R14 — Gip­fel Terskolak West (3200 m)Gip­fel — Fels­turm im Grat. Deutlich ausgeprägt. Turm zentral auf dem Gipfel. Auf der Fläche am Turm kann sich eine Gruppe von 4–6 Personen aufhalten.
ABSTIEGAbstieg über den Nordhang. Ungefähr 2Б кат. сл. Dann durch die südliche Stufe des Passes Terskolak Abstieg ins Tal des Flusses Terskol auf dem touristischen Pfad, der vom Pass führt.

Ins­ge­samt:

Länge der Route — 860 m. Mitt­lere Steil­heit — 65°, auf den Schlüsselabschnitten — 70°. Cha­rak­ter des Re­liefs — Fels.

Ab­schnit­te:

  • 1 кат. сл. — 0 Abschnitte — 0 m
  • 2 кат. сл. — 1 Abschnitt — 50 m
  • 3 кат. сл. — 7 Abschnitte — 370 m
  • 4 кат. сл. — 6 Abschnitte — 155 m
  • 5 кат. сл. — 6 Abschnitte — 145 m
  • 6 кат. сл. — 0 Abschnitte — 0 m

Ver­wen­de­te Haken und Ver­satz: 21 (84). Belassen: 4 (0)

Hinweis 1: die Gruppe verwendete für die Versicherung:

  • Kamalotten — 8 Stück
  • Hexen — 5 Stück
  • Stopper — 8 Stück
  • Sch­wal­len­haken — 6 Stück
  • Ankerhaken — 4 Stück
  • Ver­län­ge­rungs­schlei­fen 1,2 m — 4 Stück
  • Seile — 3×50 m
  • Ab­zieh­lei­nen (mit Karabinern ausgestattet) — 14 Stück
  • Karabiner — 8 Stück
  • Ver­brauchs­schlei­fen 2–5 m, sowie persönliche Ausrüstung und Erfahrung der Erstbegeher des Klubs "SaukPai".

Hin­weis 2: in der Tabelle in Klammern Länge, Steilheit und Schwierigkeit nicht charakteristischer kurzer Abschnitte, die in die Gesamt­länge eingehen.

Zentraler Kaukasus. Prielbrusje. Terskol-Tal. Gipfel — 3200 m (Terskolak West). Route: "Über die südliche Kante" 4Б (Fels).

  • Sche­ma des An­mar­sches und vom Gip­fel aus dem Terskol-Tal mit Ein­zeich­nung der Route.img-2.jpeg

Zentraler Kaukasus. Prielbrusje. Terskol-Tal. Gipfel — 3200 m (Terskolak West). Route: "Über die südliche Kante" 4Б кат. сл. (Fels)

  • Foto des tech­ni­schen Teils der Route. Foto vom Ok­to­ber 2012
  • Kleines Foto — Pro­fil der süd­li­chen Kante von Wes­tenimg-3.jpeg

Zentraler Kaukasus. Prielbrusje. Terskol-Tal. Gipfel — 3200 m (Terskolak West). Route: "Über die südliche Kante" 4Б кат. сл. (Fels)

  • Pro­fil des obe­ren Teils der Route von Nord­wes­ten
  • Foto vom Ok­to­ber 2012img-4.jpeg img-5.jpeg

Gendarm "Fackel" Abschnitt R6–R7. Durch­querung des inneren Winkels, dannimg-6.jpegAbschnitt R6–R7. Kleiner Schlüssel der Route. Travers der Wand mit Annäherung unter den inneren Winkel.img-7.jpeg

Quellen

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