Pasport
- Nommer des Abschnitts nach KMGV — 2010 — 2.4. Zentraler Kaukasus, Gebirgsregion — Prielbrusje, Terskol-Tal, SO-Grat des Elbrus
- Name der Gipfel: Sarykolbashi-tersak (3776) — Sarykol (3700)
Route: Travers von Süden nach Norden
- Schwierigkeitskategorie: 2B
- Charakter der Route — Felsen.
- Höhendifferenz der Route: 1376 m
- Länge der Route: 3320 m
- Länge der Abschnitte mit der höchsten Schwierigkeitskategorie:
1 k. s. — 2 Abschnitte — 2300 m, 2 k. s. — 7 Abschnitte — 970 m, 3 k. s. — 0 Abschnitte — 0 m, 4 k. s. — 1 Abschnitt — 50 m, 5 k. s. — 0 Abschnitte — 0 m, 6 k. s. — 0 Abschnitte — 0 m.
- Mittlere Steilheit: Hauptteil der Route — 75°.
der gesamten Route — 40°.
9. Verwendete Haken:
Insgesamt auf der Route verwendet:
- Felsenhaken — 12
- Versatzteile — 32
- stationäre Bolzenhaken — 0
- ITO — 0
- entfernbare Bolzenhaken — 0
Auf der Route zurückgelassene "Haken": insgesamt — 2; davon Bolzenhaken — 0.
- Beginn der Route — 4:00, 10. Oktober 2012
Erreichen des Gipfels — 14:00, 10. Oktober 2012 Rückkehr zum Baselager — 19:00, 10. Oktober 2012
- Gehende Stunden der Mannschaft: — 14 Std.
- Leiter: N. Kiritschenko (2. Sp. Kategorie, Chabarowsk, DGVU).
Teilnehmer: W. Stepan (2. Sp. Kategorie, Chabarowsk, DGVU), W. Truchatschow (2. Sp. Kategorie, Chabarowsk, DGVU).
- Trainer: I. T. Duscharin.
Beschreibung der Route
Die Route "Travers Sarykolbashi-tersak — Sarykolbashi" ist eine typische lehrreiche und sportliche Felsenroute der Kategorie 2B mit einer vollständigen Ausstattung an natürlichen Hindernissen, die den Routen dieses Niveaus entsprechen, und einem sehr schwierigen, wenn auch kurzen, Schlüsselabschnitt.
Anmarsch
Der Aufstieg erfolgt vom Ort Terskol aus. Auf einer Erdstraße bis zum Pferdestall, der in der Nähe der Mündung des Baches Sarykol steht. Weiter durch das Tal des Baches Sarykol aufsteigen bis zur Quelle des Baches, wo der Wasserlauf in den Schutt verloren geht. Dies ist der Beginn des technischen Teils der Route.
Technischer Teil
Über den Schutthang aufsteigen zum Passoldatski. Auf dem Pass organisieren Seilverbindungen. Rechts aufwärts auf den südlichen Grat des Gipfels Sarykolbashi-Tersak über die Wand. (Schlüssel der Route 2A Kategorie.) Die Wand weist eine Fülle an Relief für das Klettern und für die Organisation von Zwischenverankerungen auf.
Nach dem Durchqueren der Wand:
- Ausgang auf den Felsenvorsprung des südlichen Grats;
- eindeutige Bewegung auf dem Grat bis zum Gipfelturm.
Weiter über die Wand mittender Steilheit Aufstieg auf den Gipfel.
Vom Gipfel Sarykolbashi-tersak:
- Abstieg auf dem nördlichen Grat auf den Sattel;
- Bewegung auf dem zerstörten Felsen-Schutt-Grat nach Norden (in Richtung Elbrus);
- Annäherung an den ausgeprägten Jendarmen.
Die Felsen des Jendarmen sind stark zerstört (subjektive Gefahr von Steinschlag!), daher erfordert der Aufstieg auf ihn und der Abstieg von ihm eine vorsichtige Durchquerung.
Nach dem Jendarmen:
- Grat aus festem, grauem Gestein;
- Übergang des Grats vor dem Sattel in eine Felsenstufe;
- Organisation eines Abseilens auf den Felsensattel unterhalb des Schlüsselabschnitts.
Schlüsselabschnitt der Route: steile, spitze, äußere Kante — "Messer".
- erschwertes Klettern der vierten Kategorie;
- erfordert die Betrachtung des Bewegungsweges nach oben;
- das Relief lockt nach links, führt aber unter die Überhänge.
- das "Messer" wird frontal überwunden.
- unten und oben gibt es geeignete Platzen für Stationen.
- nach dem Durchqueren des "Messers" Bewegung nach oben auf dem zerstörten Felsengrat zum Gipfel.
Der Gipfel ist deutlich ausgeprägt. Der Tur ist leicht zu finden. Abstieg vom Gipfel: Abstieg vom Gipfel auf dem nördlichen Grat zu Beginn erfordert die Organisation von zwei Abseilern. Die Felsen sind zerstört (objektive Gefahr von Steinschlag!), daher ist verstärkte Aufmerksamkeit bei der Organisation des Abstiegs erforderlich. Dann auf dem nördlichen Grat bis zum breiten Schuttsattel bewegen. Vom Sattel — zwei sportliche Abstiege auf Platten in einen Schuttcouloir. Auf den Schuttcouloir absteigen, zunächst zum Bach Sarykol, dann ins Tal des Baches zu den Pferdeställen, auf der Straße zurück zum Ort Terskol.
Empfehlungen für den Instrukteur
In Verbindung mit der Zugänglichkeit in der Orientierung kann die Route sowohl für lehrreiche und sportliche Abteilungen (SP-1, 2) als auch für selbständige sportliche Gruppen von Sportlern, die Anführer oder Trainingsaufstiege unternehmen, empfohlen werden, allerdings sollte die erhöhte Schwierigkeit des Schlüsselabschnitts berücksichtigt werden. Zeitliche Aufwendungen für die Durchquerung der Route für lehrreiche und sportliche Abteilungen von Sportlern (SP-1, 2) — 12–14 Std.

Zentraler Kaukasus, Prielbrusje, Terskol-Tal, Gipfel Sarykolbashi-Tersak (3776), Sarykolbashi (3700). Route: "Travers von Süden nach Norden" 2B (Felsen) (Orientierung)
Tabelle der natürlichen Hindernisse der Route:
| № Abschnitts | Ausdehnung | Steilheit | Charakter des Reliefs | Kategorie | Anzahl der Haken/Versatzteile |
|---|---|---|---|---|---|
| ANMARSCH R0 — Beginn der Route — Beginn am Ursprung des Baches Sarykol (Höh. 2400) | Vom Ort Terskol durch das Tal Terskol bis zum Beginn der Route — 1,5 Std. Davon — 1 Std. durch das Tal (Erdstraße, Pfad), dann auf dem Schutthang des Couloirs bis zum Ursprung des Baches Sarykol — 30 Min. | ||||
| R0–R1 Aufstieg auf dem Couloir auf den Passoldatski (Ort der Organisation von Seilverbindungen) | 2000 | 15-30 | Schutt | n/k, 1 | 0 / 0 |
| R1–R2 Aufstieg auf den Felsenvorsprung des südlichen Grats SCHLÜSSEL der Route. | 70 | 55 | Feste Felsen. Geneigte Wand | 2+ | Verwendet: 0/8, zurückgelassen: 0/0 |
| R2–R3 Durchqueren des zerstörten Felsengrats und Annäherung unter den Gipfelturm. | 300 | 25 | Zerstörte Felsen, Schutt | 1 | Verwendet: 0/0, zurückgelassen: 0/0 |
| R3–R4 Aufstieg auf den Gipfel | 150 | 45 | Geneigte Wand. | 2-, 2+ | Verwendet: 0/0, zurückgelassen: 8/0 |
| R4–Gipfel Sarykolbashi-tersak (3776) | Große Schuttfläche, die es ermöglicht, sich zu zweit oder mehr lehrreichen und sportlichen Abteilungen sicher zu platzieren | ||||
| R4–R5 Abstieg vom Gipfel auf dem nördlichen Grat auf den Schuttsattel. | 200 | 25 | Zerstörter Grat | 2- | Verwendet: 0/0, zurückgelassen: 0/0 |
| R5–R6 Übergang auf | 300 | 25-30 | Zerstört | 2- | Verwendet: |
| den zerstörten Grat unter dem Jendarmen | Grat | 0/0, zurückgelassen: 0/0 | |||
| :--: | :--: | :--: | :--: | :--: | :--: |
| R6–R7 Aufstieg auf den Jendarmen. | 80 | 55 | Zerstörter Grat | 2+ | Verwendet: 2/8, zurückgelassen: 0/0 |
| R8–R9. SCHLÜSSELABSCHNITT. Durchqueren des vertikalen Grats "Messer" | 120 | 55 | Geneigte Platte (am Ende Abseiler 50 m) | 2+ | Verwendet: 4/0, zurückgelassen: 2/0 |
| R8–R9. SCHLÜSSELABSCHNITT. Durchqueren des vertikalen Grats "Messer" | 50 | 70-75 | Spitzer, vertikaler Grat | 4- | Verwendet: 6/8, zurückgelassen: 2/0 |
| R9–R10. Aufstieg auf den Gipfel auf dem zerstörten Grat | . 50 | 45 | Zerstörter Felsengrat | 2- | Verwendet: 0/0, zurückgelassen: 0/0 |
| R10 Gipfel Sarykolbashi (3700 m) | Pikoförmiger Felsenturm. Der obere Teil ist stark zerstört. | ||||
| ABSTIEG | Abstieg auf dem nördlichen Grat (ca. 500 m) bis zur Senkung (Abseiler möglich — Steilheit des Hanges mehr als 50 Grad). Weiter vom Sattel zwei sportliche Abstiege in den Schuttcouloir auf Platten. Auf dem Schutt Hanken und Ausrüstung sicher verpacken. Weiter auf dem Schuttcouloir Abstieg bis zum Bach Sarykol, dann ins Tal des Flusses Terskol und Rückkehr zum Ort Terskol auf der Erdstraße benötigt ca. vier Stunden. |
Insgesamt:
Länge der Route — 3320 Meter. Mittlere Steilheit — 40 Grad, auf dem Schlüsselabschnitt — 77 Grad. Charakter des Reliefs — Felsen.
Abschnitte:
-
- Kategorie — 2 Abschnitte — 2300 Meter
-
- Kategorie — 7 Abschnitte — 970 m
-
- Kategorie — 3 Abschnitte — 0 m
-
- Kategorie — 1 Abschnitt — 50 m
Verwendet: Haken und Versatzteile: 12 (32). Zurückgelassen: Haken und Versatzteile: 2 (0)

Abschnitt R7–R9
Unterer Teil des Abstiegs vom Jendarmen — geneigte Platte mit treieckiger Nische.
Über der Nische auf dem Grat:
- Abseilstation
- Doppelverankerung

Abschnitt R9–R10
- Ausgang auf den Gipfel auf dem südlichen Grat

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