BERICHT

ÜBER DIE BESTEIGUNG DES GIPFELS 1000-JAHR-FEIER VON JAROSLAWL ÜBER DEN ROUTENWEG DURCH DEN "Жандарм Узловой" (GENDARMSKNOTEN) MIT DER SCHWIERIGKEITSSTUFE 2A DURCH DIE AUSBILDUNGSABTEILUNG DES A/K "POLYTECHNIC" UNTER DER LEITUNG VON SOBOLEW A.A. AM 4. AUGUST 2022.

I. BERICHT ÜBER DIE BESTEIGUNG

Nr.1. Allgemeine Informationen
1.1Name, sportlicher Rang des LeitersSobolew Alexej Alexandrowitsch, 1. sportlicher Rang
1.2Name, sportlicher Rang der TeilnehmerAbuhanij Sabrina Mohammadowna, 3. sportlicher Rang; Wolobujewa Anastassija Nikolajewna, 3. sportlicher Rang; Kasakow Wiktor Anatoljewitsch, 3. sportlicher Rang; Romanow Djems Borissowitsch, 3. sportlicher Rang
1.3Name des TrainersMolodozhen W.A. MS
1.4OrganisationA/K "Polytechnic" St. Petersburg
2. Charakteristik des Besteigungsobjekts
2.1GebietKaukasus, vom Chiperazau-Pass bis zum Gipfel Gumachi (Täler Baksan, Adylsu, Shhelda, Kyrtik)
2.2TalAdyr-Su
2.3Nummer des Abschnitts gemäß der Klassifikationstabelle 20132.4.
2.4Name und Höhe des Gipfels1000-Jahr-Feier von Jaroslawl, 3680 m
2.5Geografische Koordinaten des Gipfels (Breite/Länge), GPS-Koordinaten *(1)Breite: 43.20480, Länge: 42.77638. Koordinaten im WGS-84-System
3. Charakteristik der Route
3.1Name der RouteDurch den Gendarmsknoten
3.2Vorgeschlagene Schwierigkeitsstufe2A
3.3Grad der Erkundung der Route-
3.4Charakter des Reliefs der RouteFels
3.5Höhenunterschied der Route (Angaben des Höhenmessers oder GPS)500
3.6Länge der Route (in Metern)1000
3.7Technische Elemente der Route (Summe der Länge der Abschnitte verschiedener Schwierigkeitsstufen mit Angabe des Reliefcharakters (Eis-Schnee, Fels))I. Kat. sl. Felsen – 350 m. II. Kat. sl. Felsen – 650 m. Abstieg per Seil (beim Abstieg) – 1 Abschnitt, 60 m
3.8Abstieg vom GipfelAuf dem Weg des Aufstiegs
3.9Zusätzliche Charakteristika der Route-
4. Charakteristik der Aktionen der Mannschaft
4.1Zeit der Bewegung (Gehzeit der Mannschaft in Stunden und Tagen)10 Stunden
4.2ÜbernachtungenKoyavgan
4.3Aufbruch zur Route2:15 04.08.2022
4.4Erreichen des Gipfels7:55 04.08.2022
4.5Rückkehr ins Basislager12:20 04.08.2022
5. Verantwortlicher für den Bericht
5.1Name, E-MailWolobujewa A.N. anastasiavolobueva@gmail.com

*(1) Nur auszufüllen, wenn der Gipfel nicht im elektronischen russischen Klassifikator für Routen auf Berggipfel aufgeführt ist.

II. BESCHREIBUNG DER BESTEIGUNG

1. Charakteristik des Besteigungsobjekts

1.1. img-0.jpeg

Quelle des Fotos: http://caubasephotos1.narod.ru/photos/cau_0941_mg.jpg ↗

Die violette Linie zeigt unsere Route, die rote Linie die Route auf den VÍA-Tau über den Nordgrat, 2B, die grüne Linie markiert den Ort des Seil-Abstiegs.

1.2. Foto des Routenprofils mit einer Größe von mindestens 13 × 18 cm

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Blick auf den Grat vom Gendarmsknoten und den Ostgrat vom Gipfel Chotchat und dem Koyavganau-Gletscher. Datum der Aufnahme: 29.07.2022. Ort der Aufnahme: Übergang Lожный Koyavganau.

1.3. Fotopanorama des Gebiets

img-2.jpeg

Quelle des Fotos: http://caubasephotos1.narod.ru/photos/cau_0941_mg.jpg ↗

1.4. Karte des Gebiets

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Die rote Linie markiert den Anmarsch zu den Übernachtungen, die violette Linie unsere Route, der blaue Abschnitt den Ort des Seil-Abstiegs.

2. Charakteristik der Route

img-4.jpegDer Gipfel 1000-Jahr-Feier von Jaroslawl liegt im nördlichen Ausläufer des Hauptkamm des Kaukasus, der die Täler der Flüsse Adylsu und Adyr-Su trennt, zwischen den Gipfeln Chotchat und VÍA-Tau. Der Aufstieg auf der Route 2A über den Pass Gendarmsknoten erfolgt von den Koyavgan-Übernachtungen aus. Der Aufstieg zum Übernachtungsplatz vom Lager Ułłutau erfolgt Stand 2022 wie folgt:

  • Zuerst am rechten Ufer des Flusses Adyr-Su bis zur Grenzstation
  • Dann, nachdem man die Brücke 30 m unterhalb der Grenzstation überquert hat, bewegt man sich am linken orografischen Ufer flussabwärts bis zum Wasserfall
  • Den Bach überqueren
  • Aufwärts auf einem steilen Pfad, zunächst zwischen Bäumen, dann enden die Bäume und der Pfad wird flacher, was zu den Übernachtungen auf der linken Moräne des Koyavgan-Gletschers führt

Zeit vom Lager – 2–3 Stunden.

Technische Charakteristik der Routenabschnitte

Nr. AbschnittReliefcharakterSchwierigkeitsstufeLänge, mArt und Anzahl der Haken
R0–R1Gletschern/k200-
R1–R2Zerstörte Felsen1–250010, Sicherungselemente, Versicherung an Vorsprüngen
R2–R3Zerstörte Felsen1–23003, Versicherung an Vorsprüngen

Übernachtungen – R0: Von den Übernachtungen aus gemäß den Steinhaufen in Richtung der mittleren Moräne des Gletschers bewegen, dann am rechten Ufer der Moräne bleiben, bis diese endet.

R0–R1:

  • Auf den Gletscher treten, in Richtung der Lücke im Grat, die vom Gendarmsknoten-Pass herunterkommt, bewegen.
  • Aufstieg auf den Grat je nach Jahreszeit und Schneelage über einen Schneehang oder einen Schutthang.

R1–R2:

  • Zunächst die Felsen des Grats links umgehend – Aufstieg auf den oberen Teil des Grats (Orientierungspunkt – Seilschlaufen).
  • Weiter auf dem Grat bewegen.
  • Teilweise auf zerstörten Felsen, teilweise an Wänden, die schwierigen Abschnitte auf Schutthalden umgehend.
  • Am oberen Teil des Grats bleiben, nicht stark nach unten gehen.
  • Bis zum Gendarmsknoten folgt der Weg der Anfangsphase der Route auf den VÍA-Tau 2B über den Südgrat.

R2–R3: Den Gendarm links auf den Bändern umgehend, auf den Grat treten und sich nach links auf dem Grat bewegen, entweder auf seinem oberen Teil oder an den Hängen (hauptsächlich rechts).

  • Den ersten Gendarm rechts umgehend
  • Der zweite wird frontal überwunden
  • Nach ihm etwa 3 m Bewegung auf einem Fels-"Messer"

Der Gipfel ist mit einer Metalltafel mit dem Namen markiert.

Der Abstieg erfolgt auf dem Weg des Aufstiegs. Den letzten Teil des Grats vom Gendarmsknoten-Pass

  • kann man per Seil direkt auf den Hang unter der Lücke abseilen;
  • weiter Abstieg zu Fuß über den Schneehang auf den Gletscher.

3. Charakteristik der Aktionen der Mannschaft

3.1.

Nr. AbschnittBeschreibungNr. Foto
Übernachtungen – R0Der Aufstieg von den Übernachtungen aus sollte vorher erkundet werden oder man hält sich zunächst beim Aufstieg in der Mitte der Moräne und dann ein wenig zur rechten Moräne des Koyavgan-Gletschers. Ein Pfad ist vorhanden. Durch Steinhaufen markiert.Foto 1
R0–R1Über den Gletscher stiegen wir ohne Steigeisen auf, der Gletscher ist flach, mit Steinen bedeckt. Aufstieg zur Lücke im Grat zunächst über einen Schneehang, dann über einen Schutthang.Foto 2
R1–R2Auf dem Grat bewegten wir uns gleichzeitig mit Versicherung. Zunächst die Felsen des Grats links umgehend – Aufstieg auf den oberen Teil des Grats (Orientierungspunkt – Seilschlaufen). Weiter auf dem Grat bewegen. Teilweise auf zerstörten Felsen, die schwierigen Abschnitte auf Schutthalden umgehend. Am oberen Teil des Grats bleiben, nicht stark nach unten gehen. Es ist auch möglich, den oberen Teil des Grats auf den Bändern links des Grats zu umgehen. Dies ist jedoch etwas arbeitsintensiver.Foto 3, 4
R2–R3Gleichzeitige Bewegung auf dem Grat. Beim Umgehen des Gendarms ist es ratsam, mehrere Punkte zu setzen. Vom Gendarm aus bewegten wir uns auf den Bändern (hauptsächlich rechts) und auf dem oberen Teil des Grats bis zum Erreichen des Gipfels. Auf dem Gipfel ist nicht viel Platz.Foto 5, 6

Fotos von der Route:img-5.jpeg

Foto 1. Blick auf die Route vom Anmarschpfad.img-6.jpeg

Foto 2. Violette Linie – Aufstieg. Grüne Linie – Weg des Seil-Abstiegs.img-7.jpeg

Foto 3. Bänder links des Grats, der zum Gendarmsknoten führt.img-8.jpeg

Foto 4. Profil des Aufstiegs auf dem Grat zum Gendarm (Blick vom Grat beim Abstieg vom Gipfel).img-9.jpeg

Foto 5. Auf dem Grat zwischen Gendarm und Gipfel (auf dem Rückweg aufgenommen). Rechts der Mitte des Fotos – der Gendarm. Und von ihm aus geht der Grat nach rechts unten, auf dem der Aufstieg erfolgt.

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Foto 6. Auf dem Grat zwischen Gendarm und Gipfel.

3.2. Foto der Mannschaft auf dem Gipfel am Kontrollturm.

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Foto 7. Auf dem Gipfel.img-12.jpeg

Foto 8. Vor der Tafelimg-13.jpeg

Foto 9. Tafel auf dem Gipfel. 3.3.

Die Route ist nicht steinschlaggefährdet, da sie auf dem Grat verläuft. Sie ist ziemlich logisch, obwohl sie nicht häufig begangen wird (wir fanden eine Notiz vom Vorjahr).

Vermutete Schwierigkeitsstufe der Route:

  • 2A (sehr ähnlich der Route 2A auf den VÍA-Tau über den Nordgrat)

Quellen

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